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  • Bis Jahresende umstellen

    ESSEN // „Ab 2025 sollen alle Unternehmen in Deutschland untereinander nur noch E-Rechnungen stellen. Das heißt, dass man die Vorsteuer dann nicht mehr aus Papierrechnungen, sondern nur noch aus den elektronischen Rechnungen erhält“, erklärt Steuerberater Roland Franz. Nach derzeitigem Stand sind von der Regelung alle umsatzsteuerpflichtigen Betriebe in Deutschland betroffen. Die Planungen der Bundesregierung sehen vor, die E-Rechnungspflicht in einem ersten Schritt für inländische Rechnungen zwischen den Unternehmen zum 1. Januar 2025 einzuführen.

    Einheitliches elektronisches Einzelumsatz-Meldeverfahren
    „In einem zweiten Schritt will die Bundesregierung ein bundesweit einheitliches elektronisches Einzelumsatz-Meldeverfahren beziehungsweise ein Meldesystem einführen, um den Umsatzsteuerbetrug einzudämmen und um eine stärkere Digitalisierung des Steuerverfahrens zu erreichen“, erklärt Roland Franz von der Steuerberatungskanzlei Roland Franz & Partner in Essen und Velbert. Der Experte fährt fort: „Das Meldesystem, das das Erstellen, Prüfen und Weiterleiten von Rechnungen ermöglichen soll, basiert auf einer Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung.“

    Die Bundesregierung plant daher als Starttermin für die E-Rechnungspflicht bereits den Jahreswechsel. Ab dem Zeitpunkt müssen nach den Plänen alle Firmen in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen; für die Erstellung und den Versand von elektronischen Rechnungen sollen die Betriebe nach den aktuellen Plänen zwei Jahre mehr Zeit erhalten und somit spätestens ab Januar 2027 eigene Rechnungen nur noch elektronisch versenden dürfen.

    Was ist eine E-Rechnung?
    Was ist eine E-Rechnung? Als E-Rechnung werden die entsprechenden Informationen elektronisch übermittelt und automatisiert empfangen und weiterverarbeitet. Damit wird eine durchgängige digitale Bearbeitung vom Erstellen der Rechnung bis zur Zahlung der erhobenen Beträge möglich. Eine E-Rechnung stellt den kompletten Inhalt – anstatt auf Papier oder in einer Bilddatei wie einem PDF-Dokument in einem strukturierten, maschinenlesbaren Datensatz dar.

    Eine PDF-Rechnung wird in einem elektronischen Format erstellt, übermittelt und empfangen. Es handelt sich jedoch um eine digitale und bildliche Rechnung, die kein automatisches und elektronisches Verarbeiten ermöglicht und somit keine E-Rechnung darstellt.

    Frühzeitig mit dem Thema E-Rechnung zu beschäftigen
    Franz empfiehlt, sich frühzeitig mit dem Thema E-Rechnung zu beschäftigen und möglichst schnell mit dem Umstellen der Prozesse zu beginnen. Der Steuerberater geht ins Detail: „Dafür benötigt man eine geeignete Software und eine entsprechende technische Infrastruktur. Die neuen Regularien des Gesetzgebers unterstreichen nochmals die gestiegene Wichtigkeit der Kontrolle IT-gestützter Prozesse und der im Unternehmen eingesetzten Verfahren sowie Systeme zum Erstellen und Weiterleiten und zum Empfang von Rechnungen.“

    Außerdem seien Software-Systeme zur revisionssicheren Speicherung der digitalen Belege und Datensätze zwingend erforderlich, zum Beispiel für das Dokumentenmanagement, erklärt Franz.

    Vorteile für Firmen
    Vorteile haben diejenigen Firmen, die bereits Leistungsbeziehungen zu öffentlichen Verwaltungen haben, da dort die E-Rechnungspflicht bereits umgesetzt wurde. Werden bereits E-Rechnungen mit entsprechenden Systemen erstellt, kann beim weiteren Umstellen darauf aufgebaut werden.

    Im Hinblick auf das zukünftige digitale Meldesystem der Finanzverwaltung ist besonders der digitale Belegaustausch mit dem Steuerberater eine wesentliche Voraussetzung, um der Meldepflicht nachkommen zu können.

    Dabei gelte es zu bedenken, so Franz, dass die Digitalisierung der Rechnungsprozesse und ein Realisieren der weiteren erforderlichen Prozesse nicht von heute auf morgen umsetzbar ist. „Das erfordert Zeit und Know-how.“

    Wirtschaftliche Vorteile
    Der Umstieg bringt für die Unternehmen zahlreiche wirtschaftliche Vorteile mit sich, denn durch die Digitalisierung der Rechnungsverarbeitung lassen sich Prozesse verbessern, beschleunigen und kostengünstiger gestalten, zum Beispiel:
    [bul]Sinkende Kosten durch den Wegfall von Rechnungsdruck, Papier, Briefumschläge und Porto,
    [bul]Ersparnis von Zeit, Versand- und Personalkosten,
    [bul]frühzeitiger Zahlungseingang im Unternehmen möglich, da die Rechnung früher beim Kunden eingeht und schneller bearbeitet werden kann,

    [bul]Reduzierung von Eingabefehlern,
    [bul]Vereinfachung der Archivierung und

    [bul]ein geringerer Papierverbrauch. 

    red

  • Villiger startet Ambassador-Tour

    WALDSHUT-TIENGEN // Das sind gute Nachrichten für Zigarrenfreunde: Die [link|https://t1p.de/3l2el]„Villiger Brand Ambassador Tour“[/link] ist zurück. Markenbotschafter Felix Wallenhorst ist auch 2024 mit 16 neuen Terminen im Fachhandel im Bundesgebiet unterwegs. Neben Bewährtem gibt es auch Neues zu entdecken.

    Von April bis August tourt der Zigarrenfachmann zwischen Villingen-Schwenningen und dem Timmendorfer Strand. Wir erreichen Felix Wallenhorst telefonisch bei den letzten Vorbereitungen zur Tour und kurz vor dem ersten Termin am 12. April in der Genusswelt Klus in Emden. Über seine Freude auf die zweite Auflage der Zigarren-Veranstaltungsreihe macht er keinen Hehl: „Mit der Tour wollen wir dem Handel und seinen Gästen etwas anbieten, das nachhaltig in Erinnerung bleibt.“

    Überwältigende Resonanz
    Das Konzept bleibt im Großen und Ganzen bestehen. „Nach der überwältigenden Resonanz im vergangenen Jahr haben wir weiter optimiert“, sagt Wallenhorst. „Die Tour wird wie 2023 zweigeteilt stattfinden: Acht Termine von April bis Juni und weitere acht von August bis Oktober. Die erste Hälfte steht im Zeichen Nicaraguas und der dortigen Produktion von Villiger de Nicaragua. Im zweiten Teil, der sich diesmal farblich in Grün abhebt, steht Villiger do Brasil im Fokus. Wie im vergangenen Jahr haben die Gäste auch 2024, neben der abendlichen Zigarrenverkostung, die Option einen Fragebogen im Anschluss auszufüllen, und dadurch an der Entstehung eines Villiger-Blends mitzuwirken. „Den Fragebogen findet jeder Gast durch Scannen des QR-Codes auf seinem ‚Goody-Bag‘“, erläutert Wallenhorst.

    In der Geschenk-Tüte selbst sind zwei anonymisierte Zigarren sowie zwei Longfiller von Villiger North America enthalten. „Das Kit soll bewusst erst im Anschluss verkostet werden“, betont der Markenbotschafter. „Eine einmalige Gelegenheit, so die Entwicklung einer Zigarre mitzugestalten“, weiß er.

    Einzigartigkeit und Individualität
    Für die jeweiligen Abende vor Ort im Handel haben Wallenhorst und sein Team passende Menükarten kreiert, die das jeweilige Logo des Händlers zeigen. „Uns ist es wichtig, die Abende in ihrer Einzigartigkeit und Individualität zu betonen.“ Für Felix Wallenhorst bedeutet das immer wieder eine Herausforderung im positiven Sinn. „Die Händler teilen uns mit, mit wie vielen Gästen sie rechnen. Den Veranstaltungsort sehe ich zumeist erst am Abend selbst. Dann entscheide ich, häufig gemeinsam mit den Gästen, wo der Schwerpunkt meines Vortrags liegt“, verrät der Experte.

    Pro Abend rechnet der Villiger-Botschafter mit 25 bis maximal 30 Gästen. „Ich muss mich dann mit meiner Begeisterung etwas zurücknehmen. Wenn ich anfange über unsere Werke und die Produkte zu sprechen, finde ich schwer ein Ende“, lacht er. An den Abenden ist Wallenhorst in seinem Element. Das Zwiegespräch mit den Konsumenten und dem Fachhandel begeistern ihn. „Viele Fragen drehen sich auch um den Produktionsablauf, über die Anzahl der Zigarren, die die Qualitätsprüfung bestehen oder die Konditionen, unter denen unsere Mitarbeiter in den Manufakturen arbeiten. Was ich nicht beantworten kann, leite ich an unsere Kollegen vor Ort weiter.“ Die Antworten gibt er weiter. „Meistens finden im Anschluss an meinen Vortrag ein reger Austausch im Dialog unter den Gästen statt“, weiß er.

    Portugiesische Begleitung
    Begleiter der Villiger Brand Ambassador Tour wird in diesem Jahr ein zehn Jahre alter „Tawny“-Portwein des portugiesischen Weinguts Van Zellers & Co gereicht. „Wir haben uns entschieden, nur eine Spirituose anzubieten, so dass sich die Aficionados ganz auf die Zigarren konzentrieren können“, erklärt Wallenhorst. „Hauptakteur des Abends ist und bleibt die Zigarre!“

    Das Projekt sei eine Gemeinschaftsarbeit, das von über 20 Villiger-Kollegen gestemmt wird, betont Felix Wallenhorst gegenüber DTZ und fügt an: „Dass sich alle dermaßen engagiert eingebracht haben, macht die Tour zu dem, was sie ist.“ 2025 mache die Ambassador-Tour eine kreative Pause, kündigt Wallenhorst an. In der Zeit wolle er sich Zeit für andere Events und Projekte nehmen. Für 2026 ist geplant, die Zigarren-Tour fortzusetzen.

    kes

  • Besserer Jugendschutz

    BERLIN // Im Rahmen des kontinuierlichen Engagements, einen umfassenden Jugendschutz zu gewährleisten, hat der Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) über seine [link|https://vd-eh.de/jugendschutz/]neueste Initiative [/link]informiert.

    Flyer für den Einzelhandel
    Der Verband hat Aufkleber, ein digitales Logo und einen Flyer entwickelt, die speziell für Einzelhändler konzipiert sind. Mit der Aktion zielt der VdeH darauf ab, den Verkauf von E-Zigaretten an Personen unter 18 Jahren auch über die Grenzen der Mitglieder des Verbands hinaus konsequent zu unterbinden.

    „Wir sind überzeugt, dass der Fachhandel als Vorreiter und Vorbild für funktionierenden Jugendschutz durch gemeinsames Handeln damit einen wichtigen Beitrag leisten und damit das langjährige verantwortungsvolle Geschäftsgebaren unserer Mitglieder und der Branche erneut unterstreichen kann“, kommentiert VdeH-Geschäftsführer Oliver Pohland die Aktion.

    Jugendschutz geht vor
    Mit der Kampagne soll das Bewusstsein für die gesetzlichen Bestimmungen geschärft werden. Der Verband möchte an die Bedeutung des Jugendschutzes erinnern und ein Signal der besonderen Verantwortung in die Politik senden. Die Aufkleber werden gut sichtbar in den Verkaufsstellen an der Eingangstür, an Schaufenstern und in den Geschäften angebracht, um ein klares Zeichen zu setzen.

    vi

  • Presse mit positivem Signal

    KÖLN // Deutschlands Pressegroßhändler haben Bilanz für ihr Geschäftsjahr 2023 gezogen. Aus einer Umsatzerhebung des [link|https://www.pressegrosso.de/]Gesamtverbands Pressegroßhandel (GVPG) [/link]unter den 15 Grosso-Unternehmen geht hervor, dass die Branche im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet hat. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 3,3 Prozent. Trotz der Entwicklung kann das Ergebnis als positives Signal gewertet werden, da der Umsatzrückgang so niedrig ausfiel wie seit 2016 nicht mehr.

    Speziell mit Zeitungen und Zeitschriften erzielte die Branche einen Umsatz von knapp 1,5 Milliarden Euro – das sind rund 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

    Hohe Rückgänge im Absatz
    Auf der anderen Seite stehen allerdings unverändert hohe Rückgänge im Absatz. Der Gesamtabsatz fiel erstmals unter die Milliardenmarke und landete 2023 am Ende bei 895 Millionen verkauften Exemplaren. Das entspricht einem Rückgang von knapp elf Prozent, eine ähnliche Größenordnung wie schon im Jahr zuvor. Der Absatz speziell mit Presseprodukten belief sich auf 875 Millionen verkaufte Zeitungen und Zeitschriften – gut zehn Prozent weniger als im Vorjahr.

    Die unverändert hohen Absatzrückgänge führen die Presse-Grossisten vor allem auf das sich verändernde Mediennutzungsverhalten sowie auf eine „allgemeine Kaufzurückhaltung vor dem Hintergrund der hohen Inflationsraten“ zurück. Dass der Umsatzrückgang dennoch vergleichsweise gering ausfiel, lag vor allem an Preisanhebungen, mit denen die Branche auf die hohen Inflationsraten und damit verbundenen Kostensteigerungen reagiert hat.


    vi

  • „Ploom X“ in Deutschland

    GENF // Der Zigarettenhersteller [link|https://www.jti.com/]Japan Tobacco International (JTI) [/link]kündigt für Mai den Marktstart von „Ploom X“ an. „Advanced“ ist die Modellbezeichnung der JTI-Innovation, für die der Anbieter authen­tischen Tabakgeschmack, angenehmen Geruch und eine einfache Handhabung verspricht.

    Wichtiger Meilenstein für JTI
    „Die Einführung von Ploom X in Deutschland ist ein wichtiger Meilenstein für JTI. Immer mehr Konsumenten entscheiden sich für eine Alternative zur klassischen Zigarette. Besonders die Nachfrage nach Tabakerhitzern steigt rasant. Deutschland ist bereits einer der größten Märkte weltweit. Mit Ploom X setzen wir neue Maßstäbe in der ‚Heated Tobacco’-Kategorie und schaffen so ein attraktives Angebot“, teilt der Hersteller mit.

    Die „Heat Flow“-Technik des Ploom X Advanced garantiert, dass die Luft optimal um den „Evo Tabakstick“ fließt, während der Stick schonend von außen auf zirka 320 Grad erhitzt wird. „Das Ergebnis: keine Asche­bildung und reiner Tabakgeschmack. Zudem erzeugt Ploom X deutlich weniger Geruch“, so der Hersteller.

    Die ergonomische Form macht das stylische, einfach bedienbare Gerät zu einem Handschmeichler und Hingucker. Zum Einsetzen eines Evo-Sticks in die Heat Flow-Kammer muss man den Slider auf der Oberseite des Modells zurückschieben. Danach reicht ein einfacher Druck auf die Touch-Fläche, um das Tabakerlebnis zu starten. Ein LED-Streifen zeigt dem Nutzer das Erreichen der Betriebstemperatur an, meldet das Session-Ende und signalisiert, dass der Akku aufgeladen werden muss.

    Ploom X Advanced ist ab Mai im Fachhandel verfügbar. JTI gibt die UVP mit 39 Euro an, die Evo-Tabaksticks kommen in sechs Sorten in den Handel, den 20er-Pack für jeweils 6,50 Euro.


    fnf

  • Händler sind mit Entwicklung wieder zufriedener

    MÜNCHEN // Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich merklich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im März auf 87,8 Punkte gestiegen, nach 85,7 Punkten im Februar. Besonders die Erwartungen der Firmenchefs fielen deutlich weniger pessimistisch aus. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich. Die deutsche Wirtschaft sieht einen Silberstreif am Horizont.

    Erwartungen optimistischer
    Im Handel konnte der Index deutlich zulegen. Die Händler zeigten sich mit den laufenden Geschäften zufriedener als im Vorjahr. Zudem waren die Erwartungen nicht mehr so pessimistisch. Besonders der Einzelhandel sieht einen Hoffnungsschimmer. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima markant verbessert. In den Betrieben zeigte man sich merklich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Zudem legte der Erwartungsindikator deutlich zu. Von Optimismus sind die Firmen aber noch ein Stück entfernt. Der Auftragsbestand war weiter rückläufig.

    Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindex spürbar gestiegen. Das war besonders auf die weniger pessimistischen Erwartungen zurückzuführen.

    Die Dienstleister bewerteten auch ihre aktuelle Lage etwas besser. Vor allem in Transport und Logistik sowie im Gastgewerbe ging es bergauf.

    Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Die aktuelle Lage wurde etwas besser beurteilt. Nach dem historischen Tief im Vormonat legten die Erwartungen etwas zu. Die Aussichten bleiben jedoch düster.

    pnf

  • Arbeitsmarkt wackelt

    NÜRNBERG // Der Früh­indikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat seine trendmäßige Verbesserung im März fortgesetzt.

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer kletterte um 0,4 Zähler auf 100,6 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit August 2023. Das „European Labour Market“-Barometer stieg ebenfalls und zeigt erstmals seit Sommer 2023 wieder eine positive Entwicklung.

    Stabiler Arbeitsmarkt
    „Eine Entlassungswelle gibt es nicht. Der stabile Arbeitsmarkt sichert die Einkommen und bewahrt die Volkswirtschaft damit vor einer ausgeprägten Rezession. Aber mehr eben auch nicht“, berichtet Enzo Weber vom IAB.

    Dagegen bleibt der Ausblick für die Arbeitslosigkeit weiterhin negativ, auch wenn die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 98,1 Punkte leicht gestiegen ist. „Die Signale verbessern sich, aber kurzfristig werden die Arbeitslosenzahlen weiter steigen“, erklärt Weber abschließend.

    pi

  • „Pipe & Art“ erneut am Start

    HANAU // Am 25. Mai öffnet das „Rad Werk“ in Hanau-Klein-Auheim seine Pforten für die „Pipe & Art“- Messe, der Nachfolgerin der „Büdinger Pfeifenmesse“. Mit einem umfassenden Genusskonzept, das die Pfeifenherstellung in den Kontext von Gastronomie, Kunst und Kultur setzt, verspricht die Veranstaltung bei freiem Eintritt ein Erlebnis für Enthusiasten und Genießer zu werden.

    Die Messe, die von Markus Reutzel mit Unterstützung von erfahrenen Pfeifenmachern wie Thorsten Klemme und Kelvin Pohler von CO-Pipes realisiert wird, bietet eine Plattform für fachlichen Austausch und präsentiert neben exquisiten Tabakwaren auch kulinarische und kulturelle Darbietungen. Das „Rad Werk“ im Hanauer Vorort Klein-Auheim ist Schauplatz für das „Genuss-Festival“. Hier können Aussteller ihre Pfeifen und Accessoires in dekorativen Holzhütten inszenieren und laden die Besucher zum Stöbern ein.

    Auf der Pipe & Art kann das Publikum die Tabaksorten direkt vor Ort probieren; das Rauchen ist auf dem gesamten Freigelände gestattet und Teil des Konzepts. Ausreichend Sitzgelegenheiten bieten das Café „Main Rad“ und die „Open-Air-Bar“.

    Ein Höhepunkt sind die Abendveranstaltungen. Hier versammeln sich Pfeifenliebhaber in geselliger Runde, um bei Live-Musik und regionalen Spezialitäten den Tag Revue passieren zu lassen sowie Kontakte zu knüpfen. red

  • Aromenverbot schadet nur

    BERLIN // Eine Branchenumfrage des Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) mit über 800 Teilnehmern zeigt: Fruchtaromen sind mit großem Abstand die meistverkauften Geschmacksvarianten im deutschen E-Zigarettenhandel. Rund 87 Prozent der Händler verkaufen überwiegend Frucht-Liquids wie Erdbeer, Apfel, Mango und so fort. Reine Tabakaromen werden lediglich von drei Prozent der E-Zigarettennutzer verwendet.

    Philip Drögemüller, Geschäftsführer des BfTG: „Die weit überwiegende Zahl der E-Zigarettennutzer sind ehemalige Raucher. Es hat sich gezeigt, dass Nutzer deutlich seltener rückfällig werden, wenn sie Frucht- statt Tabakaromen verwenden.”

    Schwarzhandel droht
    Weitere Ergebnisse der Umfrage: 95 Prozent der Befragten sind sicher, dass Aromen eine äußerst wichtige Rolle für E-Zigarettenkonsumenten spielen. Für 84 Prozent der Teilnehmer steht fest, dass die Verbraucher sich bei einem Verbot die Aromen auf anderen Wegen als dem legalen Handel besorgen würden, und nahezu die gleiche Menge (83 Prozent) geht davon aus, dass ein Verbot den illegalen Handel aufkommen lassen würde.

    Auch eine 2021 im Magazin „Addiction Behaviors” veröffentlichte kanadische Studie zeigt die Auswirkung von Aromenverboten: 82 Prozent der befragten Nutzer sind gegen die Maßnahme des Gesetzgebers. Jeder Sechste würde wieder mit dem Rauchen anfangen. Weniger als ein Drittel (28,8 Prozent) würden sich mit den dann noch erhält‧lichen Aromen begnügen. Fast genauso viele (28,3 Prozent) sagen, sie würden sich ihre Geschmackssorten dann auf einem anderen Weg besorgen.

    Zurück zur Zigarette
    Drögemüller: „Verbote von E-Zigarettenaromen hätten sehr negative Konsequenzen für die Gesundheitspolitik. Eine größere Gruppe der auf E-Zigaretten umgestiegenen Raucher würden wieder zur Tabakzigarette zurückkehren. Und für viele der über 20 Millionen Raucher in Deutschland würde ein entscheidender Umstiegsanreiz wegfallen.”

    Auch der Zoll in Deutschland hatte im vergangenen Jahr Einschätzungen zum Zusammenhang von Aromenverboten und illegalem Handel abgegeben: „Ein Aromenverbot wird den Schwarzmarkt befeuern, denn die Verbraucher werden auf ihre Produkte nicht verzichten wollen“. vi

  • Ministerpräsident besucht Langenhagen

    HAMBURG // Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat kürzlich das Reemtsma-Werk in Langenhagen besucht. Auf Einladung von Dior Decupper, Geschäftführerein und Sprecherin des Reemtsma-Vorstands, Werksleiter Daniel Zadow und dem Reemtsma-Betriebsrat informierte er sich über die Lage und aktuelle Herausforderungen des Produktionsstandortes und der deutschen Tabakindustrie sowie über konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor Ort.

    Vor Ort in Langenhagen werden derzeit mehr als 1700 unterschiedliche Artikel geplant, produziert und in über 80 Ländermärkte exportiert. Damit ist das 1971 in Betrieb genommene Werk einer der größten und wichtigsten Produktionsstandorte im weltweiten Verbund der Reemtsma-Muttergesellschaft Imperial Brands.

    Rund 610 Mitarbeiter, darunter rund 25 Auszubildende, umfasst die Kernbelegschaft. Hinzu kommen mehr als 60 Fachkräfte im Gebäudemanagement und zahlreiche weitere Beschäftigte bei Zulieferern in der Region und darüber hinaus.


    Prämierter Arbeitgeber

    „Reemtsma ist in der Region Hannover ein wichtiger Arbeitgeber, der gute Arbeitsbedingungen bietet und sich vor allem für seine Auszubildenden besonders anstrengt. Im November des vergangenen Jahres ist Reemtsma zum dritten Mal in Folge vom Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ als ‚Bester Ausbilder Deutschlands‘ ausgezeichnet worden. Ich freue mich auch über die klare Haltung des Unternehmens für Demokratie und Toleranz. Äußerst positiv sind sicher auch die verschiedensten Maßnahmen, die Schadstoffe durch schonendes Erhitzen anstelle von Verbrennung immer weiter zu reduzieren“, betonte Weil.

    Und Dior Decupper ergänzt: „Reemtsma ist seit über 50 Jahren einer der wichtigsten Arbeitgeber und Steuerzahler im Großraum Hannover. Mit unserer innovativen Produktion und unseren vielfältigen Anstrengungen bei der Nachhaltigkeit tragen wir dazu bei, dass Langenhagen auch künftig für Innovation ‚Made in Niedersachsen‘ stehen kann.“

    Bei einem Rundgang durch das Werk konnte sich der Ministerpräsident auch einen konkreten Eindruck davon verschaffen, wie Reemtsma den eigenen Übergang zu einer „low-carbon economy“ vor Ort vorantreibt. Im Fokus stehen dabei konkrete Schritte für mehr Energieeffizienz durch energetische Umrüstung, zur Wassereinsparung und zur Müllvermeidung. fnf