{"id":54645,"date":"2023-10-17T22:00:00","date_gmt":"2023-10-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=54645"},"modified":"2023-10-17T22:00:00","modified_gmt":"2023-10-17T22:00:00","slug":"umfrage-kein-quit-or-die-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=54645","title":{"rendered":"Umfrage: Kein \u201eQuit or die\u201c mehr"},"content":{"rendered":"<p><strong>BERLIN \/\/<\/strong> \u201eEine Anfang Oktober durchgef\u00fchrte repr\u00e4sentative Civey-Umfrage mit 2500 Befragten im Auftrag von Berlin Kommunikation belegt eindrucksvoll das Ablehnen von \u00dcberregulierung durch den Gesetzgeber.\u201c Das erkl\u00e4rt Jan Burdinski, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Politikberatung Berlin Kommunikation.<\/p>\n<p>Laut der Umfrage sind insgesamt knapp 27 Prozent aller befragten Raucher der Ansicht, dass E-Zigaretten beim Entw\u00f6hnen von Tabakzigaretten unterst\u00fctzend wirken k\u00f6nnten. Besonders bei Partei-Anh\u00e4ngern der Gr\u00fcnen und bei der Linken, aber auch bei der FDP denkt man so.<\/p>\n<p>Von den zw\u00f6lf Millionen Rauchern in Deutschland, sind es fast 3,3 Millionen Menschen, die die E-Zigarette als wichtige Ausstiegsm\u00f6glichkeit aus dem Tabakkonsum betrachten. Das Potenzial der \u201eTabacco Harm Reduction\u201c zu heben, sei Wunsch der Verbraucher und vornehmliche Aufgabe der Politik, so Burdinski. Der aktuell noch befolgte Leitsatz \u201eQuit or die\u201c sei dagegen von einem fragw\u00fcrdigen Menschenbild gepr\u00e4gt und gehe an der Realit\u00e4t vorbei.<\/p>\n<p><strong>WHO-Vorschlag f\u00e4llt durch<\/strong><br \/>\nEine deutliche Mehrheit der Umfrageteilnehmer spricht sich gegen einen Preis von 25 Dollar (etwa 22 Euro) je Zigarettenp\u00e4ckchen aus, wie ihn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorschl\u00e4gt. Auf die Frage, ob bei einem steuerlich vorgeschriebenen Preisplus bei E-Zigaretten die Konsumenten auf Tabakzigaretten umsteigen w\u00fcrden, antworteten 45 Prozent der CDU\/CSU-Anh\u00e4nger mit \u201eja\u201c, lediglich 19 Prozent mit \u201enein\u201c und etwas mehr als ein Drittel konnten sich nicht festlegen. <\/p>\n<p>Ein \u00e4hnliches Bild ergibt sich bei den anderen Partei-Anh\u00e4ngern \u2013 hohe Steuern auf E-Zigaretten, da sind sich nahezu alle W\u00e4hlergruppen einig, treibe die Verbraucher in die Tabakwelt zur\u00fcck. Hohe Steuern f\u00fchrten also wieder zur\u00fcck in den klassischen Konsum.<\/p>\n<p><strong>Skepsis gegen\u00fcber staatlichen Programmen<\/strong><br \/>\nBeim staatlichen Dirigismus sind die Verbraucher je nach Partei naturgem\u00e4\u00df unterschiedlich eingestellt. Bei der Frage, inwieweit staatliche Programme den Umstieg von Tabakzigaretten auf alternative Nikotinliefersysteme erleichtern sollten, sind besonders Sympathisanten gr\u00fcner Ideen (49,0 Prozent) f\u00fchrend, w\u00e4hrend Anh\u00e4nger der SPD (42,4 Prozent), der CDU (31,8 Prozent) und der FDP (36,4 Prozent) skeptischer gegen\u00fcber staatlichen Programmen eingestellt sind.<\/p>\n<p>Angesichts der klaren Verbraucherpr\u00e4ferenzen mahnt Burdinski besonders die Regierungsfraktionen, ihre angestrebte Verbotspolitik mit Blick auf das Thema Aromen noch einmal zu \u00fcberdenken. Verbote seien nicht das Mittel, mit dem man Menschen \u00fcberzeuge. Vielmehr stehe exemplarisch das Thema der Wahlfreiheit und Eigenverantwortung auch bei E-Zigaretten bei der Mehrheit der Konsumenten an erster Stelle. <i>pi<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BERLIN \/\/ \u201eEine Anfang Oktober durchgef\u00fchrte repr\u00e4sentative Civey-Umfrage mit 2500 Befragten im Auftrag von Berlin Kommunikation belegt eindrucksvoll das Ablehnen von \u00dcberregulierung durch den Gesetzgeber.\u201c Das erkl\u00e4rt Jan Burdinski, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Politikberatung Berlin Kommunikation. 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