{"id":53805,"date":"2023-06-21T22:00:00","date_gmt":"2023-06-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=53805"},"modified":"2023-06-21T22:00:00","modified_gmt":"2023-06-21T22:00:00","slug":"lanze-brechen-fuer-e-zigaretten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=53805","title":{"rendered":"Lanze brechen f\u00fcr E-Zigaretten"},"content":{"rendered":"<p><strong>MAINZ\/HAMBURG\/BERLIN \/\/<\/strong> Sowohl Tabakkonzerne, die auch sogenannte Next Generation Products wie E-Zigaretten f\u00fchren, als auch die E-Branche selbst betonen immer wieder, wie hilfreich das Dampfen bei der Rauchentw\u00f6hnung sei. Auch verweisen sie regelm\u00e4\u00dfig auf die geringeren Risiken der alternativen Produkte. Jetzt haben sich sowohl das Unternehmen [link|https:\/\/www.bat.de\/]BAT[\/link] als auch der [link|https:\/\/vd-eh.de\/]Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH)[\/link] zu Wort gemeldet und untermauern diese Thesen. <\/p>\n<p>DTZ fasst die jeweiligen Aussagen im Folgenden zusammen. Dabei soll nicht vergessen werden, dass die Branche weiter vor allem von Tabakerzeugnissen lebt. <\/p>\n<h3>Studie zu Vuse<\/h3>\n<p>Die Fachzeitschrift \u201eInternal and Emergency Medicine\u201c hat j\u00fcngst Ergebnisse einer der gr\u00f6\u00dften jemals durchgef\u00fchrten Studien zum Thema E-Zigaretten und Dampfprodukte ver\u00f6ffentlicht. Konkret ging es um Vuse, die E-Zigarettenmarke von British American Tobacco (BAT). In der Studie wurden klinische Messwerte von Konsumenten, die ausschlie\u00dflich Vuse verwendeten, mit denen von Rauchern verglichen. Dabei, teilt BAT mit, h\u00e4tten sich f\u00fcr die Vuse-Verwender gegen\u00fcber den Rauchern positive Abweichungen bei den Biomarkern der Exposition (BoE) und den Biomarkern f\u00fcr potenzielle Sch\u00e4den, die f\u00fcr Raucherkrankheiten relevant sind (BoPH), ergeben. <\/p>\n<p><strong>Signifikant niedrigere Biomarker <\/strong><br \/>\nBAT weiter: Die Vuse-Konsumenten wiesen signifikant niedrigere Biomarker f\u00fcr die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierten und priorisierten Schadstoffe im Zigarettenrauch auf. Dar\u00fcber hinaus zeigten die Daten f\u00fcr die Vuse-Verwender positive \u2013 und in drei F\u00e4llen statistisch relevante \u2013 Abweichungen bei allen gemessenen Biomarkern f\u00fcr potenzielle Sch\u00e4den. <\/p>\n<p>James Murphy, Direktor f\u00fcr Forschung und Wissenschaft bei BAT: \u201eDas Dampfen gewinnt immer mehr an Bedeutung, da erwachsene Raucher nach risiko\u00e4rmeren alternativen Nikotinerzeugnissen suchen. Deshalb sind die Ergebnisse gleicherma\u00dfen so wichtig f\u00fcr unsere Marke Vuse, f\u00fcr BAT und f\u00fcr die Verbraucher insgesamt. Mit ihrer Hilfe k\u00f6nnen wir die positiven Auswirkungen des Dampfens im Vergleich zum Rauchen in der Praxis besser verstehen. Die Studie zeigt einen klaren Unterschied zwischen den Verwendern von Vuse sowie den Zigarettenrauchern und unterstreicht das geringere gesundheitliche Risiko des Dampfens und dessen Bedeutung, wenn es um Risikoreduzierung f\u00fcr Raucher geht.\u201c <\/p>\n<p><strong>Wissenschaftlichen Daten von BAT <\/strong><br \/>\nDampfprodukte sind die am meisten untersuchten und akzeptierten alternativen Tabak- und Nikotinwaren weltweit. Die wissenschaftlichen Daten von BAT in dem Segment wurden in \u00fcber 80 unabh\u00e4ngig gepr\u00fcften Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlicht und unterstreichen die Bedeutung der Dampfkategorie hinsichtlich der Risikoreduzierung f\u00fcr Raucher. Der innovative Querschnittscharakter der Studie \u2013 einer der gr\u00f6\u00dften jemals durchgef\u00fchrten zum Thema Dampferzeugnisse \u2013 liefert wichtige Erkenntnisse \u00fcber die realen gesundheitlichen Auswirkungen des Konsums. <\/p>\n<p>Vuse ist laut BAT unter den Dampfmarken weltweit die Nummer 1 nach Marktanteil und zudem das erste CO2-neutrale Label \u00fcberhaupt. Vuse-Artikel sind in 33 M\u00e4rkten mit insgesamt \u00fcber zehn Millionen Verbrauchern erh\u00e4ltlich.  <\/p>\n<h3> Kritik an WHO<\/h3>\n<p>Tedros Adhanom Ghebreyesus ist Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und hat in dieser Funktion eine groteske Pressekonferenz abgehalten, bei der besorgniserregende Panikmache und gef\u00e4hrliche Desinformation verbreitet wurden. Das teilt der Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) mit. Ghebreyesus habe dabei \u00f6ffentlich der wissenschaftlichen Evidenz widersprochen, hei\u00dft es aus Berlin. <\/p>\n<p>Fakt sei, dass die E-Zigarette lange kein Produkt der Tabakindustrie war und auch heute noch ein Gro\u00dfteil der Produkte von Firmen au\u00dferhalb der Tabakbranche stamme. Die Konzerne seien erst auf den Zug aufgesprungen, als die E-Zigarette bereits viele Jahre auf dem Markt war. Streng genommen hinkten die Zigarettenhersteller der Entwicklung auch heute hinterher. <\/p>\n<p><strong>Geringeren Sch\u00e4dlichkeit <\/strong><br \/>\nEs sei zweifellos wissenschaftlich belegbar, dass die E-Zigarette aufgrund ihrer geringeren Sch\u00e4dlichkeit ein gro\u00dfes Potenzial in der Schadensminderung habe. Zahlreiche Studien in den vergangenen Jahren zeigten, dass die E-Zigarette wesentlich weniger sch\u00e4dlich ist als das Rauchen von Tabakzigaretten. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem bediene Ghebreyesus die scheinbar unsterbliche, aber dennoch falsche Gateway-Hypothese, die immer wieder als Vorwand benutzt wird, um Panik vor einer nachweislich nicht vorhandenen Entwicklung zu verbreiten. Es sei jedoch schlichtweg eine L\u00fcge, dass die meisten Kinder, die E-Zigaretten benutzen, anschlie\u00dfend zum konventionellen Rauchen \u00fcbergehen. Wohlgemerkt spreche man hier ausdr\u00fccklich vom Ausprobieren, denn ein regelm\u00e4\u00dfiger Konsum sei extrem selten. <\/p>\n<p><strong>Ein Erzeugnis f\u00fcr erwachsene Konsumenten <\/strong><br \/>\nWas dabei h\u00e4ufig vollkommen au\u00dfer Acht gelassen werde, sei die Tatsache, dass die legale Abgabe an Kinder und Jugendliche in den meisten L\u00e4ndern ohnehin verboten ist. E-Zigaretten seien ein Erzeugnis f\u00fcr erwachsene Konsumenten, die sich f\u00fcr eine wesentlich weniger sch\u00e4dliche Form des Nikotinkonsums entschieden haben. So komme der neueste Cochrane-Review zu dem Schluss, dass \u201enikotinhaltige E-Zigaretten mit hoher Sicherheit bei der Raucherentw\u00f6hnung wirksamer sind als herk\u00f6mmliche Nikotinersatztherapien\u201c. <\/p>\n<p>VdeH-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Pohland kommentiert die Aussagen der WHO: \u201eEs ist unverst\u00e4ndlich und besorgniserregend, dass die Weltgesundheitsorganisation wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert und in ihrem Kampf gegen die E-Zigarette eine Agenda verfolgt, die der \u00f6ffentlichen Gesundheit immensen Schaden zuf\u00fcgt und dazu f\u00fchrt, dass Millionen von Rauchern weiter t\u00f6dliche Produkte zur Nikotinkonsumierung nutzen.\u201c Pohland weiter: \u201eDie Botschaften, die die WHO verk\u00fcndet, m\u00fcssen glaubhaft, wissenschaftsbasiert und frei von ideologischen Meinungen sein.\u201c <\/p>\n<p><i>pi \/vi\u2009\/red <\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAINZ\/HAMBURG\/BERLIN \/\/ Sowohl Tabakkonzerne, die auch sogenannte Next Generation Products wie E-Zigaretten f\u00fchren, als auch die E-Branche selbst betonen immer wieder, wie hilfreich das Dampfen bei der Rauchentw\u00f6hnung sei. 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