{"id":52983,"date":"2022-10-26T22:00:00","date_gmt":"2022-10-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=52983"},"modified":"2022-10-26T22:00:00","modified_gmt":"2022-10-26T22:00:00","slug":"grusel-im-handel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=52983","title":{"rendered":"Grusel im Handel"},"content":{"rendered":"<p><strong>MAINZ \/\/<\/strong> In den vergangenen Jahren ist Halloween auch in Deutschland zu einem Einkaufsanlass gewachsen. Zwar ist Halloween im Vergleich zu Fest- und Feiertagen wie Ostern und Weihnachten von geringerer Bedeutung f\u00fcr den Einzelhandel, doch auch im Vorfeld des 31. Oktober rechnen H\u00e4ndler in der Regel mit teils recht kr\u00e4ftigen Umsatzimpulsen. <\/p>\n<p>Wie eine vom Handelsverband Deutschland (HDE) in Auftrag gegebene Umfrage aus dem Vorkrisenjahr 2019 zeigt, geben fast zwei Drittel der befragten Verbraucher jedes Jahr zu Halloween Geld aus. Gekauft werden demnach insbesondere Dekoartikel, Halloween-Kost\u00fcme sowie passendes Make-up. Investitionen t\u00e4tigen zum Gruselfest vor allem junge Zielgruppen und Familien insbesondere mit kleineren Kindern. <\/p>\n<p><strong>Gro\u00dfes Kundeninteresse <\/strong><br \/>\nWegen des gro\u00dfen Kundeninteresses an Halloween-Sortimenten erwarten viele H\u00e4ndler in der Zeit um den 31. Oktober zus\u00e4tzliche Ums\u00e4tze. Das gilt besonders f\u00fcr Handelsunternehmen, die Spielwaren, Lebensmittel oder Dekoration anbieten. Gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen sich hier etwa Produkte in K\u00fcrbisform sowie S\u00fc\u00dfwaren. Angesichts der aktuellen Energiekrise ist in diesem Jahr allerdings davon auszugehen, dass sich die krisenbedingte Zur\u00fcckhaltung der Verbraucher auch in den diesj\u00e4hrigen Ausgaben zu Halloween widerspiegeln wird. <\/p>\n<p>Immerhin: Der Handel k\u00f6nnte die Halloween-Saison mit einem blauen Auge \u00fcberstanden haben. Denn vielerorts war zu h\u00f6ren, dass die Ums\u00e4tze kaum oder gar nicht gesunken seien. Der Grund: Es wird zwar deutlich weniger gekauft; aufgrund der hohen Inflationsraten kosten die Produkte jedoch meist deutlich mehr als vor einem Jahr. So sind allein die Erzeugerpreise auf Jahressicht um fast 50 Prozent gestiegen.  <\/p>\n<p><strong>Vorweihnachtsgesch\u00e4ft startet<\/strong><br \/>\nMit dem \u201eFest des Grauens\u201c beginnt traditionell auch das Vorweihnachtsgesch\u00e4ft. Das d\u00fcrfte im laufenden Jahr durch eine deutliche Konsumzur\u00fcckhaltung gepr\u00e4gt sein. Zu schlecht ist die wirtschaftliche Situation vieler Haushalte, zu unsicher ist die Lage aufgrund der Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg und der enormen Energiekosten, die oft noch gar nicht bei den Verbrauchern angekommen sind. Und die angek\u00fcndigten staatlichen Hilfen sind da eher der ber\u00fchmte Tropfen auf dem hei\u00dfen Stein. Und noch ein Aspekt k\u00f6nnte die Kauflust der Konsumenten bremsen: Das M\u00fcnchner Ifo-Institut hat deutlich gemacht: \u201eDie Lieferprobleme sind zu einem Dauerproblem f\u00fcr den Einzelhandel geworden \u2013 in diesem Jahr wird es zu Weihnachten wieder L\u00fccken in den Regalen geben.\u201c <\/p>\n<p>Die in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigenden Ums\u00e4tze des deutschen Einzelhandels (2019: 102,8 Milliarden Euro, 2020: 109,5 Milliarden Euro, 2021: 11,7 Milliarden Euro) k\u00f6nnten so einen D\u00e4mpfer erleiden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Handelsverband \u00fcber ein \u201ekatastrophales Weihnachtsgesch\u00e4ft\u201c geklagt. Bleibt zu hoffen, dass 2022 besser verl\u00e4uft. <\/p>\n<p><i>pi&#8198;\/red <\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAINZ \/\/ In den vergangenen Jahren ist Halloween auch in Deutschland zu einem Einkaufsanlass gewachsen. 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