{"id":52770,"date":"2022-08-02T22:00:00","date_gmt":"2022-08-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=52770"},"modified":"2022-08-02T22:00:00","modified_gmt":"2022-08-02T22:00:00","slug":"herausforderung-fuer-den-handel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=52770","title":{"rendered":"Herausforderung f\u00fcr den Handel"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00d6LN \/\/<\/strong> Lieferengp\u00e4sse, Preissteigerungen, Energieknappheit: Die Herausforderungen f\u00fcr die Konsumg\u00fcterm\u00e4rkte und den Einzelhandel sind im Angesicht von Corona-Pandemie und Ukrainekrise gr\u00f6\u00dfer denn je.<\/p>\n<p>Um die Dynamiken genauer einordnen zu k\u00f6nnen, hat das IFH K\u00f6ln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung den Status quo und die zuk\u00fcnftige Trendentwicklung 2022&#8201;\/ &#8201;2023 der Konsumg\u00fcter- und Einzelhandelsbranchen analysiert. Das Ergebnis: Trotz nominal steigender Ums\u00e4tze steht der Handel durch branchen\u00fcbergreifende Preissteigerungen und Konsumzur\u00fcckhaltung stark unter Druck.<\/p>\n<p><strong>Konsumg\u00fcterm\u00e4rkte profitiert 2021 trotz Lockdowns<\/strong><br \/>\n\u201eDie deutschen Konsumg\u00fcterm\u00e4rkte haben 2021 trotz Lockdowns in Summe profitiert und realisieren nominale Wachstumsraten zwischen minus 0,1 und 6,1 Prozent gegen\u00fcber 2020. Dabei konnten jedoch nicht alle Branchen das Umsatz&#8231;niveau von 2019 wieder erreichen. In den ersten f\u00fcnf Monaten des laufenden Jahres beobachten wir teilweise hohe Umsatzzuw\u00e4chse bei den institutionellen Fachhandelszweigen gegen\u00fcber den entsprechenden Vorjahresmonaten, vor allem im Sektor Nonfood\u201c, res\u00fcmiert Susanne Eichholz-Klein, Bereichsleiterin Market-Insights und Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung am IFH K\u00f6ln.<\/p>\n<p>So lag im Mai 2022 der Umsatzzuwachs des Nonfood-Fachhandels gegen\u00fcber den Vergleichsmonaten 2021 bei 25,2 Prozent, gegen\u00fcber 2019 bei einem nominalen Umsatzplus von 6,5 Prozent. Aber: Angesichts deutlicher Preissteigerungen bedeutet das Umsatzplus nur geringe reale Umsatzzuw\u00e4chse von unter einem Prozent. Die von den Konsumenten wahrgenommenen Preis&#8231;erh\u00f6hungen f\u00fchren vor allem zu Sparverhalten und strategischem Einsatz von Haushaltsbudgets, besonders bei Lebensmitteln.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nKonsumenten verunsichert<\/strong><br \/>\n\u201e\u00dcber alle Branchen hinweg dominieren Preissteigerungen und Lieferengp\u00e4sse das Tagesgeschehen. Auf Seiten der Konsumenten herrscht Verunsicherung, verzichtbarer Konsum wird stark reduziert, gr\u00f6\u00dfere Investitionen werden aufgeschoben. Das Marktumfeld f\u00fcr den deutschen Einzelhandel bleibt damit trotz steigender Ums\u00e4tze herausfordernd und die Nachfrage nach spezialisierter Beratung hoch. In einigen Teilbranchen ist eine Fortsetzung der Konsolidierung m\u00f6glich\u201c, prognostiziert Johannes Berentzen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der BBE Handelsberatung.<\/p>\n<p>Die weitere Entwicklung der Konsumg\u00fcterbranchen ist aktuell von gro\u00dfen Unsicherheiten gepr\u00e4gt. Die Prognose f\u00fcr das kommende Jahr 2023 geht in Summe f\u00fcr alle Handelsbranchen von einem Szenarienkorridor zwischen 1,0 Prozent und 2,5 Prozent aus. Das liegt trotz erwarteter weiterer Preiserh\u00f6hungen nominal unter den langj\u00e4hrigen Wachstumsraten und bringt bei einem Teil der Branchen reale Umsatzverluste und bei den \u00fcbrigen reale Umsatzzuw\u00e4chse \u2013 wenn auch im Promillebereich \u2013 mit sich. Die h\u00f6chsten Wachstumsraten k\u00f6nnen nach den Szenarienberechnungen des IFH K\u00f6ln vor allem die Modebranche und die M\u00e4rkte rund um Freizeit&#8201;\/&#8201;Hobby \u2013 vor allem aufgrund von Nachholeffekten \u2013 erwarten. <i>pi<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00d6LN \/\/ Lieferengp\u00e4sse, Preissteigerungen, Energieknappheit: Die Herausforderungen f\u00fcr die Konsumg\u00fcterm\u00e4rkte und den Einzelhandel sind im Angesicht von Corona-Pandemie und Ukrainekrise gr\u00f6\u00dfer denn je. 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