{"id":52419,"date":"2022-02-09T23:00:00","date_gmt":"2022-02-09T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=52419"},"modified":"2022-02-09T23:00:00","modified_gmt":"2022-02-09T23:00:00","slug":"handel-hofft-auf-umsatzplus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=52419","title":{"rendered":"Handel hofft auf Umsatzplus"},"content":{"rendered":"<p><strong>BERLIN \/\/<\/strong> Die aktuelle Gesch\u00e4ftslage im Einzelhandel ist besonders bei kleineren Unternehmen und im innerst\u00e4dtischen Bekleidungshandel weiter schlecht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 1300 Handelsunternehmen.<\/p>\n<p>Nach wie vor leiden viele H\u00e4ndler unter den durch die 2&#8201;G-Regelung ausgel\u00f6sten Umsatzr\u00fcckg\u00e4ngen. Aber: Unter der Voraussetzung, dass die Pandemie und die sie begleitenden Einschr\u00e4nkungen beim Einkauf zeitnah an Bedeutung verlieren, rechnet der HDE f\u00fcr das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von nominal drei Prozent f\u00fcr die gesamte Branche.<\/p>\n<p><strong>Ein von der Pandemie gepr\u00e4gtes Jahr<\/strong><br \/>\n\u201eNach einem schwierigen, von der Pandemie gepr\u00e4gten Jahr, hofft der Einzelhandel auf ein besseres 2022. Die Erwartungen werden sich aber nicht f\u00fcr alle H\u00e4ndler erf\u00fcllen k\u00f6nnen. 2&#8201;G macht es nach wie vor vielen Unternehmen unn\u00f6tig schwer, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. Diese im Kampf gegen die Pandemie nutzlose Ma\u00dfnahme muss endlich bundesweit fallen\u201c, sagt HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth. Die aktuelle Verbandsumfrage zeigt: 46 Prozent der H\u00e4ndler, die unter 2&#8201;G arbeiten m\u00fcssen, bewerten ihre Gesch\u00e4ftslage als schlecht. Ohne 2&#8201;G liegt der Wert bei 24 Prozent. Dazu kommen bei vielen H\u00e4ndlern gro\u00dfe Probleme mit Lieferschwierigkeiten. Besonders die Segmente Sportartikel, Elektronik und Haushaltswaren sind massiv betroffen.<\/p>\n<p><strong>Gros des Wachstums<\/strong><br \/>\nWenn die Auswirkungen der Pandemie zeitnah nachlassen und Ma\u00dfnahmen wie 2&#8201;G f\u00fcr den Handel zur\u00fcckgenommen werden, rechnet der HDE f\u00fcr die Branche trotz aller Probleme insgesamt mit einem Umsatzplus von drei Prozent. Das Gros des Wachstums d\u00fcrfte allerdings erneut aus dem Online-Handel kommen, der mit 13,5 Prozent Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr rechnen darf. Insgesamt werden sich die Ums\u00e4tze im Einzelhandel inklusive des Online-Handels 2022 damit auf mehr als 600 Milliarden Euro belaufen. \u201eObwohl die Ums\u00e4tze in der Gesamtbilanz wachsen werden, gibt es klare Verlierer. Besonders die innerst\u00e4dtischen Einzelh\u00e4ndler werden auch in diesem Jahr noch unter Nachwirkungen der Corona-Krise leiden. Insgesamt k\u00f6nnten deshalb in diesem Jahr noch einmal knapp 16&#8198;000 Gesch\u00e4fte verloren gehen\u201c, so Genth.<\/p>\n<p>Seit dem Corona-Ausbruch waren viele Nicht-Lebensmittelh\u00e4ndler an 263 von 569 Verkaufstagen zwangsgeschlossen oder mit Einschr\u00e4nkungen wie der 2&#8201;G-Regel belegt. \u201eIn vielen Stadtzentren droht eine sich weiter versch\u00e4rfende Situation. Der Handel ist das R\u00fcckgrat lebendiger Innenst\u00e4dte. Die Politik muss endlich sicherstellen, dass die Corona-Hilfen rasch und zielgerichtet ankommen\u201c, betont Genth. Dabei gehe es besonders um ein Absenken der Zugangsh\u00fcrden bei der \u00dcberbr\u00fcckungshilfe. Bisher m\u00fcssen die Unternehmen mindestens 30 Prozent Umsatzr\u00fcckgang nachweisen, bei solch hohen Werten kommt in vielen F\u00e4llen aber jede Hilfe zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p><i>vi<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BERLIN \/\/ Die aktuelle Gesch\u00e4ftslage im Einzelhandel ist besonders bei kleineren Unternehmen und im innerst\u00e4dtischen Bekleidungshandel weiter schlecht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 1300 Handelsunternehmen. Nach wie vor leiden viele H\u00e4ndler unter den durch die 2&#8201;G-Regelung ausgel\u00f6sten Umsatzr\u00fcckg\u00e4ngen. 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