{"id":51039,"date":"2020-12-09T23:00:00","date_gmt":"2020-12-09T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=51039"},"modified":"2020-12-09T23:00:00","modified_gmt":"2020-12-09T23:00:00","slug":"getruebte-weihnachtsstimmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=51039","title":{"rendered":"Getr\u00fcbte Weihnachtsstimmung"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00d6LN \/\/ <\/strong>Trotz Corona-Pandemie und getr\u00fcbter Weihnachtsstimmung wollen die meisten Konsumenten nicht weniger Geld f\u00fcr Geschenke ausgeben. Das Budget f\u00fcr Weihnachtspr\u00e4sente liegt bei durchschnittlich 330 Euro. Weihnachtseink\u00e4ufe finden in diesem Jahr vermehrt online statt.<\/p>\n<p><strong>Allgemeines Stimmungsbild<\/strong><br \/>\nDas allgemeine Stimmungsbild zu den Feiertagen ist klar durch die Corona-Einschr\u00e4nkungen bestimmt: 46 Prozent der Deutschen sehen ihre Weihnachtsvorfreude beeintr\u00e4chtigt. Das unterstreichen Daten des Corona Consumer Check des Instituts f\u00fcr Handelsforschung (IFH). 55 Prozent der Befragten geben an, Weihnachten in einem kleineren Rahmen zu feiern als sonst.<\/p>\n<p><strong>Das Einkaufsverhalten<\/strong><br \/>\nDie Mehrheit (73 Prozent) der befragten Verbraucher wird im Corona-Jahr 2020 die gewohnten Ausgaben f\u00fcr Weihnachtsgeschenke beibehalten. Nur 24 Prozent planen, weniger auszugeben.<\/p>\n<p>Das Einkaufsverhalten findet in dieser Weihnachtssaison anders statt. So geben 57 Prozent an, Innenst\u00e4dte eher zu meiden und Geschenke \u00fcberwiegend online einzukaufen (47 Prozent). Auff\u00e4llig: W\u00e4hrend zu den Befragungswellen des Corona Consumer Checks in den Kalenderwochen 34 und 43 die Zustimmungswerte weitestgehend gleich blieben, wird die Abkehr von station\u00e4ren Eink\u00e4ufen beziehungsweise die Zuwendung zum Online-Kanal aktuell deutlicher sichtbar.<\/p>\n<p><strong>Gutes Weihnachtsgesch\u00e4ft<\/strong><br \/>\nObwohl die Menschen durch die zweite Covid-19-Infektionswelle in Bezug auf Konjunktur- und Einkommenserwartung verunsichert sind, kann der Handel insgesamt auch laut einer GfK-Erhebung ein \u00e4hnlich gutes Weihnachtsgesch\u00e4ft wie im vergangenen Jahr erwarten: Mit einem Budget f\u00fcr Weihnachtsgeschenke von durchschnittlich 330 Euro bewegen sich die geplanten Ausgaben in diesem Jahr auf einem \u00e4hnlich hohen Niveau wie 2019. Und dies, obwohl bereits im vergangenen Jahr im Weihnachtsgesch\u00e4ft Rekordums\u00e4tze erzielt wurden.<\/p>\n<p><strong>Umsatzvolumen f\u00fcr Gutscheine deutlich kleiner<\/strong><br \/>\nAuch die Geschenkeauswahl steht in diesem Jahr unter dem Einfluss der Covid-19-Pandemie. W\u00e4hrend der Handel 2017 noch mit einem Umsatzvolumen von 1,84 Milliarden Euro f\u00fcr Gutscheine rechnen konnte, wird dieses Volumen 2020 voraussichtlich deutlich kleiner ausfallen. 63 Prozent der Konsumenten wollen keine Reisegutscheine verschenken, 58 Prozent verzichten auf Restaurantgutscheine und 55 Prozent vermeiden den Kauf von Gutscheinen f\u00fcr Kosmetikstudios, Fitnessstudios oder andere Wellnesseinrichtungen. Reisebeschr\u00e4nkungen sowie die Schlie\u00dfung von Restaurants und Freizeiteinrichtungen zeigen hier erneut ihre Wirkung.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nB\u00fccher, Spielwaren und Lebensmittel<\/strong><br \/>\n\u201eHersteller und H\u00e4ndler von B\u00fcchern, Spielwaren und Lebensmitteln k\u00f6nnen sich hingegen Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgesch\u00e4ft machen\u201c, erkl\u00e4rt Petra S\u00fcptitz, GfK-Expertin im Segment Consumer Intelligence. \u201eDie Corona-Pandemie hat dazu gef\u00fchrt, dass die Menschen deutlich mehr Freizeit zu Hause verbringen als \u00fcblich. Dieser R\u00fcckzug ins eigene Heim beeinflusst nun auch die Geschenkeauswahl.\u201c So wollen neun Prozent der Verbraucher mehr Geld f\u00fcr Spielzeug, Brettspiele oder Puzzles ausgeben, acht Prozent mehr Geld f\u00fcr B\u00fccher und sieben Prozent mehr Geld f\u00fcr Lebensmittel und Getr\u00e4nke wie zum Beispiel Pralinen, Wein oder Pr\u00e4sentk\u00f6rbe.<\/p>\n<p>Unterschiede im Ausgabeverhalten gibt es bei verschiedenen Zielgruppen. So wollen die 18- bis 29-J\u00e4hrigen zirka 500 Euro f\u00fcr Weihnachtsgeschenke investieren, das sind fast 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. <\/p>\n<p><strong>\u00c4ltere sparen<\/strong><br \/>\nSparen werden hingegen die \u00e4lteren Menschen ab 50 Jahren. Hierzu sagt Petra S\u00fcptitz: \u201eGerade die Menschen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die vor dem Ruhestand stehen, machen sich sehr viele Sorgen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre pers\u00f6nliche finanzielle Situation. Fast die H\u00e4lfte der 50 bis 74-J\u00e4hrigen findet es richtig, in diesem Jahr auf den \u00fcblichen Weihnachtstrubel zu verzichten. Dazu geh\u00f6rt auch Zur\u00fcckhaltung bei den Geschenken.\u201c<\/p>\n<p><i>pi<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00d6LN \/\/ Trotz Corona-Pandemie und getr\u00fcbter Weihnachtsstimmung wollen die meisten Konsumenten nicht weniger Geld f\u00fcr Geschenke ausgeben. Das Budget f\u00fcr Weihnachtspr\u00e4sente liegt bei durchschnittlich 330 Euro. Weihnachtseink\u00e4ufe finden in diesem Jahr vermehrt online statt. 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