{"id":48356,"date":"2019-05-15T22:00:00","date_gmt":"2019-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=48356"},"modified":"2019-05-15T22:00:00","modified_gmt":"2019-05-15T22:00:00","slug":"wir-meinen-es-ernst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=48356","title":{"rendered":"\u201eWir meinen es ernst\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>HAMBURG \/\/<\/strong> \u00dcber einen Innenhof im schicken Bezirk Winterhude in der Hansestadt an Alster und Elbe kommt man in ein mehrgeschossiges Geb\u00e4ude. Unter finden sich die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume von Juul Labs Germany: ein Gro\u00dfraumb\u00fcro, ein paar Besprechungsr\u00e4ume&#8201;&#8230; Hierher haben Markus Kramer, Deutschland-Chef des E-Zigarettenunternehmens, und Dominik Hamacher, Director Sales &#038; Operations, zum Gespr\u00e4ch gebeten.<\/p>\n<p><strong>Herr Kramer, Juul \u00fcberschl\u00e4gt sich fast mit immer neuen Erfolgsmeldungen. Wie erkl\u00e4ren Sie sich diesen Erfolg? <\/strong><br \/>\n<strong>Markus Kramer:<\/strong> Wirklich erfolgreich ist Juul in den USA seit etwa zwei Jahren. Seitdem setzt sich die Erkenntnis durch, dass es mit Hilfe von Juul gelingt, erwachsene Raucher weg von der Zigarette hin zu einer weniger sch\u00e4dlichen Alternative zum Rauchen zu bewegen. <\/p>\n<p><strong>Seit einem halben Jahr sind Sie auch in Deutschland aktiv.<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> Wir sind ja eine Art Start-up, und da sind es bis zu Entscheidungen oft nur kurze Wege. Nachdem wir zum Beispiel in Israel und Frankreich bereits erfolgreich waren, und zudem mit Grant Winterton&#8201;\u2026<\/p>\n<p><strong>Ihrem Europa-Chef.<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> \u2026&#8201;einen ausgewiesenen Kenner Europas gewonnen haben, lag der Schritt nach Deutschland nahe. Au\u00dferdem waren unsere Wettbewerber nicht unt\u00e4tig. Ich denke, es ist gut f\u00fcr die Kategorie, dass alle Player eigene Konzepte anbieten. Auch die Tabakerhitzer haben dazu beigetragen, dass den Menschen klar wird: Es gibt neben der klassischen Tabakzigarette noch etwas anderes, wenn ich Nikotin konsumieren m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong>Sie haben Juul in Deutschland im vergangenen Dezember vorgestellt.<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer: <\/strong>Richtig, und wir waren froh, dass wir mit einem gro\u00dfen Partner starten konnten. So waren wir von Anfang an in immerhin 1000 Gesch\u00e4ften verf\u00fcgbar. Allerdings mussten wir feststellen, dass in einem gro\u00dfen Land wie Deutschland 1000 Gesch\u00e4fte gar nichts sind. Wir waren vom riesigen Konsumenteninteresse wirklich \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p><strong>Aber es gab auch kritische Reaktionen?<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> Ja, aus den USA schwappte eine Bugwelle negativer Berichterstattung hierher. Unterm Strich allerdings war auch dieser Hype positiv, weil viele Kunden, also Gesch\u00e4fte, und Konsumenten sich selbst ein Bild machen wollten und das Produkt nachgefragt haben.<\/p>\n<p><strong>Wie sind Sie zum Marktstart vorgegangen?<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> Wichtig war es f\u00fcr uns, den Gro\u00dfhandel f\u00fcr uns zu \u00f6ffnen, denn ohne diesen h\u00e4tte unser Vorgehen nicht funktioniert. Da sind wir relativ schnell mit praktisch allen Gro\u00dfen zu Vereinbarungen gekommen.<\/p>\n<p><strong>Die standen Juul offen gegen\u00fcber?<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> Offen, aber auch mit einer gesunden Skepsis. Mittlerweile hat der Gro\u00dfhandel aber erkannt, dass wir den Worten Taten folgen lassen.<\/p>\n<p><strong>Das schl\u00e4gt sich auch in Ihrer Manpower nieder?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kramer: <\/strong>Als wir begonnen haben, bin ich von 100 bis 150 Mitarbeitern ausgegangen, auf die wir insgesamt anwachsen wollten. Jetzt sind wir bei Juul Deutschland schon \u00fcber 100 und haben den Plan gerade auf 200 erh\u00f6ht. Die neuen Leute werden uns vor allem im Au\u00dfendienst und im Feld verst\u00e4rken \u2013 denn unser Produkt muss einerseits verf\u00fcgbar sein, und andererseits m\u00fcssen wir Nachfrage generieren.<\/p>\n<p><strong>Wie machen Sie das?<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> Vor allem \u00fcber Markenbotschafter, die den Menschen das Produkt erkl\u00e4ren und die Vorteile von E-Zigaretten gegen\u00fcber Tabakzigaretten aufzeigen.<\/p>\n<p><strong>Da kommen wir rasch zum Thema Werbung.<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer: <\/strong>Ja, wir starten in diesen Tagen mit einer ersten Kampagne. In der zweiten Jahresh\u00e4lfte machen wir dann noch mehr.<\/p>\n<p><strong>Aber nur Werbung reicht wahrscheinlich nicht?<\/strong><br \/>\n<strong>Kramer:<\/strong> Nein, aber sie hilft nat\u00fcrlich sehr. Wichtig ist f\u00fcr uns vor allem die Feldarbeit, also das One-to-One-Marketing. Wir sind dabei, Nachfrage zu schaffen, und nehmen da den R\u00fcckenwind unseres starken Marktstarts mit.<\/p>\n<p><i>max<\/i><\/p>\n<p><i><br \/>\nLesen Sie das vollst\u00e4ndige Interview in der Printausgabe DTZ 21\/19.<\/i><\/p>\n<p>(DTZ 21\/19)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HAMBURG \/\/ \u00dcber einen Innenhof im schicken Bezirk Winterhude in der Hansestadt an Alster und Elbe kommt man in ein mehrgeschossiges Geb\u00e4ude. Unter finden sich die Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume von Juul Labs Germany: ein Gro\u00dfraumb\u00fcro, ein paar Besprechungsr\u00e4ume&#8201;&#8230; Hierher haben Markus Kramer, Deutschland-Chef des E-Zigarettenunternehmens, und Dominik Hamacher, Director Sales &#038; Operations, zum Gespr\u00e4ch gebeten. 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