{"id":47982,"date":"2019-01-06T23:00:00","date_gmt":"2019-01-06T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=47982"},"modified":"2019-01-06T23:00:00","modified_gmt":"2019-01-06T23:00:00","slug":"enger-schulterschluss-in-sachen-track-trace","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=47982","title":{"rendered":"Enger Schulterschluss in Sachen Track &#038; Trace"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00d6LN \/\/ <\/strong>Welche Erwartungen hat die Branche? Und was kommt auf den Handel im neuen Jahr zu? Mit diesen Fragen setzen sich Branchenexperten auseinander und wagen den ber\u00fchmten Blick in die Glaskugel. Im ersten Teil der DTZ-Serie kommen Dieter C. Rangol und Steffen Kahnt vom BTWE Handelsverband Tabak, K\u00f6ln, zu Wort.<\/p>\n<p>Die EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) wird auch im Jahr 2019 eine der ganz gro\u00dfen Herausforderungen f\u00fcr die Tabakbranche sein. Dabei geht es konkret um Track &#038; Trace, also die R\u00fcckverfolgbarkeit von Tabakerzeugnissen vom Hersteller bis zum Einzelh\u00e4ndler. Im Gro\u00dfen und Ganzen steht der Fahrplan. Soweit die Theorie. In der Praxis wird es noch um 1001 Detailfragen von der Kennzeichnung \u00fcber Datenspeicherung bis zur Dokumentierung der Finanzfl\u00fcsse gehen.<\/p>\n<p>Drohende Werbeverbote sind ein weiteres Thema, das die Branche im neuen Jahr begleiten d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Positives und Spannendes ist bei E-Zigaretten und Tabakerhitzern zu erwarten. Auf diesen Feldern wird es 2019 mit Sicherheit wieder viel Bewegung geben. <\/p>\n<p>[bul]<strong>TPD 2: R\u00fcckverfolgbarkeit (Track &#038; Trace)<\/strong><br \/>\nF\u00fcr Zigaretten und Feinschnitt geht es im Hinblick auf die R\u00fcckverfolgbarkeit nun in die hei\u00dfe Phase. Um Insell\u00f6sungen und Parallelstrukturen zu vermeiden, wird sich der BTWE auch in den letzten Monaten bis zum Track &#038; Trace-Start am 20. Mai 2019 intensiv daf\u00fcr einsetzen, dass die zu findende Systeml\u00f6sung f\u00fcr alle Unternehmensgr\u00f6\u00dfen kompatibel sein muss. Im Idealfall sollte das offene System nicht nur tabakspezifisch, sondern produkt- und sortiments\u00fcbergreifend sein und au\u00dferdem national und international einsetzbar. Um diese Ziele zu erreichen, arbeitet der BTWE im engen Schulterschluss mit dem Br\u00fcsseler B\u00fcro des Handelsverbands Deutschland (HDE) und dem Bundesverband Deutscher Tabakwaren-Gro\u00dfh\u00e4ndler (BDTA) zusammen. Der T&#8201;&#038;&#8201;T-Arbeitskreis Handel ist dabei schon etwas ganz Besonderes. Der Know-how-Transfer der engagierten Teilnehmer f\u00fchrt zu Erkenntnissen und Ergebnissen, die Einzelk\u00e4mpfer nicht erzielen k\u00f6nnen. Als gro\u00dfer Pluspunkt erweist sich auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Industrie. Denn so erh\u00f6ht sich die Schlagkraft der Tabakfamilie gegen\u00fcber der Politik.<\/p>\n<p>[bul]<strong>Tabaksteuer <\/strong><br \/>\nUm Marktverwerfungen zu vermeiden, bef\u00fcrwortet der BTWE gemeinsam mit dem BDTA, das moderate und marktvertr\u00e4gliche Tabaksteuer-Erh\u00f6hungs-Modell fortzuschreiben. <\/p>\n<p>[bul]<strong><br \/>\nE-Zigarette<\/strong><br \/>\nDer Markt f\u00fcr E-Zigaretten befindet sich auf Wachstumskurs und verzeichnet \u00fcberproportionale Steigerungen. Dank seiner Beratungskompetenz kann der Tabakwaren-Facheinzelhandel auch in dieser Produktkategorie beim Konsumenten punkten. Der BTWE begr\u00fc\u00dft die Regelungen innerhalb der EU-Tabakproduktrichtlinie zur E-Zigarette. Damit wurde ein Rechtsrahmen geschaffen, der nicht nur einen offiziellen Qualit\u00e4tsstandard gew\u00e4hrleistet und somit den Verbraucher sch\u00fctzt, sondern auch f\u00fcr den Fachhandel rechtliche Unsicherheiten beseitigt.<\/p>\n<p>[bul]<strong>Heat-not-Burn-Produkte<\/strong><br \/>\nDie Entwicklung bei Heat-not-burn-Produkten beziehungsweise Tabak&#8231;erhitzern bleibt spannend, ebenso wie die Frage, welchen Einfluss diese Erzeugnisse auf die Kauf- und Rauchentscheidungen der erwachsenen Genussraucher haben werden. Im Vergleich zur E-Zigarette ist der Aufkl\u00e4rungs- und Informationsbedarf f\u00fcr Handel und Kunden sicher noch einmal ein St\u00fcck gr\u00f6\u00dfer. Damit der Fachhandel diese Produktinnovation aus \u00dcberzeugung dauerhaft in sein Sortiment aufnimmt und ihm einen Stammplatz einr\u00e4umt, bedarf es noch erfolgreicher \u00dcberzeugungsarbeit. Denn Tabakerhitzer sind derzeit noch Nischen-Produkte, die in hohem Ma\u00dfe beratungs- und damit zeitintensiv sind.<\/p>\n<p>Gleichwohl begr\u00fc\u00dft der Handel alle Innovationen, die den Markt und somit das Gesch\u00e4ft beleben. Im Rahmen der gesundheitspolitischen Diskussionen gehen wir fest davon aus, dass Alternativprodukte von der E-Zigarette bis zu Heat-not-burn-Produkten zum festen Marktbestandteil werden. Die klassischen Tabakwaren bleiben aber das Brot- und Buttergesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>[bul]<strong>Werbeverbot<\/strong><br \/>\nSchon seit Jahrzehnten gibt es Werbeverbote f\u00fcr Tabakprodukte im Fernsehen, im Radio, in Printmedien und im Internet. Diese Verbote sollen auf die Au\u00dfen- und Plakatwerbung ausgedehnt werden. Dar\u00fcber hinaus sind Einschr\u00e4nkungen bei der Kinowerbung im Gespr\u00e4ch. Die geplanten Einschnitte, die einem totalen Werbeverbot f\u00fcr Tabakerzeugnisse gleichk\u00e4men, stehen 2019 weiter auf der politischen Agenda in Berlin.<\/p>\n<p>[bul]<strong><br \/>\nTabak Spezialist<\/strong><br \/>\nDie Hoffnung des tabakf\u00fchrenden Einzelhandels auf bessere Zeiten ist legitim, reicht aber lange nicht aus. Da ist das BTWE-Konzept des Tabak Spezialisten ein Baustein f\u00fcr die eigene Zukunftssicherung. Wer morgen die Kompetenz als Tabakwaren-Fachgesch\u00e4ft auch und gerade gegen\u00fcber Politik und Konsumenten glaubhaft demonstrieren will, kommt am Tabak Spezialisten nicht vorbei.<\/p>\n<p><i>vi<\/i><\/p>\n<p>(DTZ 02\/19)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00d6LN \/\/ Welche Erwartungen hat die Branche? Und was kommt auf den Handel im neuen Jahr zu? Mit diesen Fragen setzen sich Branchenexperten auseinander und wagen den ber\u00fchmten Blick in die Glaskugel. Im ersten Teil der DTZ-Serie kommen Dieter C. 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