{"id":47972,"date":"2019-01-06T23:00:00","date_gmt":"2019-01-06T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=47972"},"modified":"2019-01-06T23:00:00","modified_gmt":"2019-01-06T23:00:00","slug":"war-2018-ein-gutes-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=47972","title":{"rendered":"War 2018 ein \u201egutes Jahr\u201c?"},"content":{"rendered":"<p><strong>MAINZ \/\/ <\/strong>Wie lief das Jahr 2018, und was erwarten Fachh\u00e4ndler f\u00fcr 2019. DTZ befragte Gesch\u00e4ftsinhaber in verschiedenen Regionen Deutschlands. Der Tenor ist \u00fcberwiegend positiv, aber es gibt auch kritische Anmerkungen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nErfolgreiches und arbeitsintensives Jahr<\/strong><br \/>\n<strong>Steffen Brinkmann <\/strong>betreibt zwei Fachgesch\u00e4fte, eines davon in Schwerin. Der John-Aylesbury-Partner stellt Tabak und Spirituosen in den Mittelpunkt seiner Handelsaktivit\u00e4ten. Mit dem Namen \u201eTobaccohouse Brinkmann&#8201;finest\u201c l\u00e4sst sich die Philosophie f\u00fcr Qualit\u00e4t erkennen, die sich bei Tabak, Zigarren, Wein, Bier und Spirituosen wiederfindet. Diese Produkte werben f\u00fcr genussreiche Momente. Auch Kaffee der Union R\u00f6sterei gibt es. Eigenmarken im Spirituosen- und Zigarrenbereich geh\u00f6ren ebenfalls zur Ausstattung. Hinzu kommt ein Online-Shop.<\/p>\n<p>Hinter Steffen Brinkmann liegt ein erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr. Im Juni wurden neue Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume in absoluter Innenstadtlage bezogen. Die Verkaufsfl\u00e4che erh\u00f6hte sich von 50 auf 100 Quadratmeter. \u201eMit diesem Schritt konnte der Umsatz positiv weiterentwickelt werden. W\u00e4hrend die Nachfrage nach Raucherbedarfsartikeln schw\u00e4cher wird, Feuerzeuge nicht mehr den hohen Stellenwert haben und Humidore wenig nachgefragt werden, weil sie nicht verschlei\u00dfen, treffen Zigarren und Spirituosen unver\u00e4ndert auf eine hohe Nachfrage\u201c, schildert der Firmeninhaber. Und er erg\u00e4nzt: \u201eDie Nachfrage nach Zigarren zum Kaufpreis von f\u00fcnf bis 20 Euro hat sich nach oben entwickelt. Noch deutlicher wird die Kauffreude bei Spirituosen, wo \u00fcber 400 Whisky-Sorten die Nachfrage zu Preisen zwischen 30 bis 100 Euro wecken, aber auch eine Flasche f\u00fcr 1600 Euro ihren Abnehmer fand. Gin ist unver\u00e4ndert im Trend und auch Rum mit \u00fcber 60 verschiedenen Marken wird immer beliebter\u201c, berichtet Brinkmann. Die neue Ausstattung, das gr\u00f6\u00dfere Sortiment und die frequenzstarke Innenstadtlage geben dem Gesch\u00e4ft f\u00fcr die Zukunft eine gute Perspektive.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nPfeifenverkauf : S\u00e4ule des Fachgesch\u00e4fts<\/strong><br \/>\nDas noble Tabak-Spezialgesch\u00e4ft Pfeifen Tesch in Hamburg, zwischen Binnenalster und Oper gelegen, ist seit 1880 im Familienbesitz und langj\u00e4hriger John-Aylesbury-Partner. Das Traditionsgesch\u00e4ft wird von <strong>Volker Cub <\/strong>gef\u00fchrt. Beim R\u00fcckblick auf 2018 \u00e4u\u00dfert er nicht nur Zufriedenheit f\u00fcr Ware und Umsatz. Gest\u00f6rt haben ihn vor allem die Lieferschwierigkeiten bei gro\u00dfformatigen Havannas. \u201eDie zugeteilten kleinen Mengen gerade bei begehrten Habanos behindern den Abverkauf. Das l\u00e4sst sich durch Beratung und Qualit\u00e4tsprodukte anderer Anbieter nur teilweise ausgleichen, denn die Markentreue bei den Aficionados f\u00fcr kubanische Erzeugnisse ist hoch.\u201c Die Unruhen in Nicaragua h\u00e4tten ebenfalls negativen Einfluss auf die Lieferf\u00e4higkeit der Importeure.<\/p>\n<p>Eine weitere S\u00e4ule des Fachgesch\u00e4fts ist der Pfeifenverkauf. Hier \u00fcbt Cub Kritik daran, dass bestellte Christmas-Dunhill-Pfeifen teilweise nicht eingetroffen sind. Bei einem Kundenkreis, zu dem Sammler z\u00e4hlen, die bereit sind, auch einmal 1800 Euro f\u00fcr eine Pfeife zu zahlen, ist das \u00fcberaus \u00e4rgerlich.<\/p>\n<p>Erfolgreich konnten hingegen wieder Weihnachtstabak-Packungen von Kohlhase &#038; Kopp forciert werden, die gerne und umfangreich als Geschenke genutzt wurden.<\/p>\n<p>Das gilt auch f\u00fcr Whisky und Rum. Etwa 50 Sorten f\u00fcr jede Warengruppe treffen auf eine \u201eerstaunliche Nachfrage f\u00fcr gehobene Anspr\u00fcche\u201c, so Cub. Die Karibik bestimmt das Rum-Sortiment, w\u00e4hrend Whiskys aus Schottland, Amerika und Schweden bei den Kunden Gefallen finden.<\/p>\n<p>Wie der Hamburger Fachh\u00e4ndler betont, bleibt die Struktur des Fachgesch\u00e4fts 2019 unver\u00e4ndert. Unter dem Dach \u201eGenuss\u201c stehen Tabakwaren und Spirituosen weiter im Mittelpunkt. Sowohl Zigaretten wie auch E-Produkte und Shisha werden nicht gef\u00fchrt. \u201eWir wollen mit mehr Pr\u00e4senz von Pfeifenmachern sowie mit Zigarren-Vorf\u00fchrungen dem Kunden das Einkaufserlebnis noch st\u00e4rker vermitteln\u201c, erkl\u00e4rt Volker Cub.<\/p>\n<p><strong>Warenpr\u00e4sentation im Fokus<\/strong><br \/>\nF\u00fcr <strong>Pierre Kasalowsky<\/strong>, aktiv mit drei Gesch\u00e4ften in Walsrode und Hannover, stand das Jahr 2018 im Zeichen klarer Ver\u00e4nderungen. Mit der Anschaffung von drei neuen Klimaschr\u00e4nken bekam die Zigarre gr\u00f6\u00dfere Bedeutung. \u201eMehr Aufmerksamkeit f\u00fcr die Warenpr\u00e4sentation wirkte beim Kunden enorm verkaufsf\u00f6rdernd und hat die Nachfrage nach hochwertigeren Produkten, sowohl bei Long- als auch bei Shortfillern gesteigert. Aber auch die Kontakte zu allen namhaften Herstellern und Importeuren lie\u00dfen sich durch diesen Schritt verbessern. Mittlerweile sind etwa 60 verschiedene Zigarren im Angebot und haben den Umsatz im Kundenkreis deutlich gesteigert\u201c, beschreibt der 29-j\u00e4hrige Firmeninhaber die erkennbar positive Weiterentwicklung.<\/p>\n<p>Das zeigt sich auch bei der E-Zigarette. \u201eWir haben diesen Trend sofort mitgemacht und gelten in der l\u00e4ndlichen Region um Walsrode als Experten. Mit verschiedenen Ger\u00e4ten, speziell im hochwertigen Sektor, mit einstellbaren Akkutr\u00e4gern, LED-Schutzh\u00fcllen, einer breiten Auswahl von Liquids und einer eigenen Bar, die f\u00fcr jeden Geschmack und jede Mischung ger\u00fcstet ist, kommt der Verbraucher voll auf seine Kosten. Dazu geh\u00f6rt auch eine umfassende Beratung, die wesentlich den Erfolg sichert und beim Aufbau einer treuen Stammkundschaft hilft\u201c, sagt Kasalowsky.<\/p>\n<p>Mit den neuen Tabakalternativen Iqos von Philip Morris sowie Blu von Reemtsma deuten sich weitere Umstiegsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Raucher an. Wurde diese Technik bisher vorwiegend von M\u00e4nnern genutzt, so finden mittlerweile auch Frauen daran Gefallen. Und noch eine Besonderheit gibt es zu berichten: Die Nachfrage nach Kautabak hat sich gut entwickelt. Mittlerweile werden bereits elf Artikel gef\u00fchrt. Die K\u00e4ufer kommen meistens von den umliegenden Bundeswehr-Standorten. Die Vorteile liegen auf der Hand, weil die \u201eChewing bags\u201c schnell, einfach, sauber und diskret verwendet werden k\u00f6nnen und niemanden st\u00f6ren. Diese Art des Tabakkonsums gilt zwar als Nischenprodukt, verzeichnet aber ein erstaunliches Wachstum. Eine treue Stammkundschaft hat der nieders\u00e4chsische Fachh\u00e4ndler bei Pfeifentabak, wo er mehr als 120 verschiedene Sorten f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Mit den beschriebenen Ver\u00e4nderungen und seinem breiten und tiefgestaffelten Sortiment sieht sich Pierre Kasalowsky f\u00fcr die Zukunft gut ger\u00fcstet.<\/p>\n<p><strong>Trend hin zu alternativen Produkten<\/strong><br \/>\n<strong>Dennis Meyer<\/strong> ist Fachh\u00e4ndler in Ahrensburg in Schleswig-Holstein und betreibt einen Shop im zentral gelegenen und gut frequenten Kaufhaus Nessler. Er spricht von einer guten Jahresentwicklung mit erfreulichem Zuwachs. Nach seiner Beobachtung hat vom trockenen und hei\u00dfen Wetter bis weit in den Herbst hinein alles Rauchbare deutlich profitiert. Dazu kam der Trend hin zu alternativen neuen Produkten mit und ohne Tabak. Diese Erzeugnisse seien mittlerweile fest verankert. Die Ank\u00fcndigung weiterer Anbieter, ins Gesch\u00e4ft mit E-Zigaretten oder Tabakerhitzern einzusteigen, d\u00fcrfte diese Aufw\u00e4rtsentwicklung nach seiner Einsch\u00e4tzung noch verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Dagegen registriert der Ladeninhaber, dass der Pressebereich seit Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig ist und 2018 wieder ein einstelliges Minus verzeichnete.<\/p>\n<p>Auch Raucherbedarfsartikel erlebten deutliche Absch\u00fcrfungen. Hier w\u00fcrden preiswerte Produkte nachgefragt. Insbesondere bei Feuerzeugen sei die Nachfrage nach hochwertigen Modellen vorbei.<\/p>\n<p>Als sehr erfreulich bezeichnet Dennis Meyer hingegen die Nachfrage bei Spirituosen und S\u00fc\u00dfwaren. \u201eWhisky, Rum und Gin zeigen eine unver\u00e4ndert positive Entwicklung. Wir haben uns mit der Sortimentsbreite darauf eingestellt, um keinen Trend zu verpassen. Eine weitere Erkenntnis ist die zunehmende Regionalit\u00e4t speziell bei Whisky und Gin, wo auch deutsche Hersteller vermehrt in Erscheinung treten\u201c, so seine Beobachtungen.<\/p>\n<p>Und noch etwas macht dieses Gesch\u00e4ft unverwechselbar: Der in das Kaufhaus integrierte Shop verf\u00fcgt \u00fcber eine Verkaufsfl\u00e4che von 141 Quadratmetern. Allein die H\u00e4lfte davon entf\u00e4llt auf S\u00fc\u00dfwaren \u2013 vom Lolli bis zur hochwertigen Praline. Der Kunde f\u00fchlt sich im S\u00fc\u00dfwarenparadies, und die s\u00fc\u00dfen Verlockungen sorgen f\u00fcr ein regelm\u00e4\u00dfiges Umsatzwachstum. Diese wesentliche Gesch\u00e4ftss\u00e4ule passt ideal unter das Dach \u201eGenuss\u201c, das von Tabakwaren und Spirituosen erg\u00e4nzt wird. Beeindruckend ist au\u00dferdem, dass in den letzten beiden Monaten des Jahres nahezu zwei Drittel es S\u00fc\u00dfwarenumsatzes erzielt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2019 rechnet Dennis Meyer mit einem stabilen Umsatz, weil das breitgef\u00e4cherte Sortiment mit seinen verschiedenen Produktgruppen Sicherheit bietet.<\/p>\n<p><strong>Pfeiferauchen schmackhaft machen<\/strong><br \/>\n<strong>Siegfried Sch\u00e4uble <\/strong>vom Stuttgarter Tabacum ist mit dem Gesch\u00e4ftsjahr 2018 durchweg zufrieden: \u201eNach wie vor haben wir einen guten Lauf bei der Zigarre.\u201c Sein Herz h\u00e4ngt aber auch leidenschaftlich an der Bruy\u00e8repfeife, wo er permanenten Handlungsbedarf sieht, beispielsweise in Form von \u00d6ffentlichkeitsarbeit. So hatte der Fachh\u00e4ndler bereits fr\u00fcher einen Pfeifenartikel im Lifestylemagazin \u201eHeritage Post\u201c angeschoben, in dem k\u00fcrzlich auch ein Bericht \u00fcber Vauen erschien. \u201eWir haben ja schon die ersten jungen Leute, die Pfeife rauchen\u201c, sagt Sch\u00e4uble. Deshalb m\u00f6chte er 2019 noch mehr f\u00fcrs Bruy\u00e8re tun und gemeinsam mit einem d\u00e4nischen Herrenschneider einen Event ins Leben rufen, um den Menschen das Pfeiferauchen schmackhaft zu machen.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite will er zugunsten der Spirituosen sein Presseangebot weiter reduzieren: \u201eIch brauche die Fl\u00e4che f\u00fcr das sch\u00f6ne Thema Cognac.\u201c Denn nach der Zigarre seien die Spirituosen die umsatzst\u00e4rkste Sparte im Tabacum.<\/p>\n<p>Entsprechend positiv ist Siegfried Sch\u00e4uble in das Jahr 2019 gestartet. \u201eNat\u00fcrlich haben wir als Fachh\u00e4ndler mit den unseligen Rauchverboten zu k\u00e4mpfen, aber entgegen aller Behauptungen werden die Zigarre und die Pfeife \u00fcberleben\u201c, ist er fest \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p><strong>Platz in der ersten Reihe<\/strong><br \/>\n<strong>Thomas Schlienz<\/strong>, Inhaber von Edico Tobacco in Stuttgart, hat einen Platz in der ersten Reihe: Wo der Hauptbahnhof in die K\u00f6nigstra\u00dfe m\u00fcndet und unz\u00e4hlige Menschen in die beliebte Fu\u00dfg\u00e4ngerzone str\u00f6men, befindet sich sein kleines Gesch\u00e4ft. \u201eDeshalb sp\u00fcren wir jede Veranstaltung, die in Stuttgart stattfindet, sofort am Umsatz\u201c, erkl\u00e4rt Schlienz. Ob Sommerfest, Volksfest, Weindorf oder Weihnachtsmarkt \u2013 er k\u00f6nne regelrecht die Uhr danach stellen, wann es im Laden richtig voll werde. Leider habe die baden-w\u00fcrttembergische Landeshauptstadt f\u00fcr 2019 keine Extra-Events geplant, die zus\u00e4tzlich Geld in die Kasse sp\u00fcle. \u201eDie Fu\u00dfball-WM 2006 oder der Evangelische Kirchentag 2015 hatten mir schon einen Stein in den Garten geworfen\u201c, sagt der H\u00e4ndler. Aus diesem Grund rechne er f\u00fcr das kommende Jahr nur mit kleineren Zuw\u00e4chsen um die zwei Prozent.<\/p>\n<p>Mit 2018 war er jedenfalls ganz zufrieden: \u201eWir wussten beispielsweise nicht, ob das Weihnachtsgesch\u00e4ft kommt \u2013 doch ab Mitte Dezember waren wir mittendrin\u201c, erz\u00e4hlt Schlienz.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr h\u00e4tten sich E-Zigaretten und Zigarren besonders gut verkauft, dagegen sei die Nachfrage beim Rest des Sortiments verhaltener gewesen.<\/p>\n<p><strong>Das Ergebnis muss stimmen<\/strong><br \/>\n<strong>Alfred Vogel<\/strong> von Vogel\u2019s Tabakstube in G\u00f6ppingen bezeichnet das Gesch\u00e4ftsjahr 2018, wie schon 2017, als gleichbleibend gut: \u201eEs war ein sehr solides Jahr \u2013 ohne Ausrei\u00dfer nach oben oder unten.\u201c Er sei sowieso nicht der Mensch, der immer um jeden Preis den Umsatz steigern wolle. \u201eDas Ergebnis muss stimmen\u201c, sagt Vogel \u2013 \u201edann passt alles\u201c.<\/p>\n<p>Sein Sortiment aus Tabakwaren, Spirituosen und RBA ist ein stabiles Fundament, dessen Teilst\u00fccke je nach Bedarf ausgetauscht oder erweitert werden k\u00f6nnen. So h\u00e4tten sich bei den hochprozentigen Artikeln einige Verschiebungen ergeben: Single Malt Whisky sei leicht r\u00fcckl\u00e4ufig gewesen, daf\u00fcr sei die Nachfrage nach Rum gestiegen. \u201eUnd dann war 2018 ein absolutes Gin-Jahr\u201c, berichtet der Einzelh\u00e4ndler.<\/p>\n<p>Bei den Zigarren konnte er keine gro\u00dfen Umsatzver\u00e4nderungen erkennen. Daf\u00fcr habe die Pfeife in Vogel\u2019s Tabakstube geschw\u00e4chelt, \u201eaber das sind oft nur Momentaufnahmen\u201c, gibt sich der Inhaber gelassen. Da die Zigarette nur einen vergleichsweise kleinen Stellenwert im G\u00f6ppinger Fachgesch\u00e4ft hat, ist auch ihr Umsatzanteil eher gering ausgefallen.<\/p>\n<p>Sein Ziel f\u00fcr 2019: \u201eDass sich alles wie in den Jahren zuvor wiederholt, dann w\u00e4re ich schon zufrieden.\u201c Das bedeute aber auch, weiterhin Events wie Spirituosen-Tastings oder den Besuch eines Zigarrenrollers anzubieten. \u201eAuch wenn man Whisky-Verkostungen heute \u00fcberall besuchen kann, sind solche Veranstaltungen immer noch sehr wichtig\u201c, macht Alfred Vogel klar. Da der Online-Handel weiter zulege, m\u00fcsse man als Einzelh\u00e4ndler dagegen steuern: \u201eMan kann heute nicht mehr warten, bis die Kunden reinkommen, man muss ihnen im Laden ein Einkaufserlebnis bieten\u201c, wei\u00df der erfahrene Fachh\u00e4ndler.<\/p>\n<p><i><br \/>\nesa\/kdp<\/i><\/p>\n<p>(DTZ 02\/19)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAINZ \/\/ Wie lief das Jahr 2018, und was erwarten Fachh\u00e4ndler f\u00fcr 2019. DTZ befragte Gesch\u00e4ftsinhaber in verschiedenen Regionen Deutschlands. Der Tenor ist \u00fcberwiegend positiv, aber es gibt auch kritische Anmerkungen. Erfolgreiches und arbeitsintensives Jahr Steffen Brinkmann betreibt zwei Fachgesch\u00e4fte, eines davon in Schwerin. Der John-Aylesbury-Partner stellt Tabak und Spirituosen in den Mittelpunkt seiner Handelsaktivit\u00e4ten. 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