{"id":47607,"date":"2018-09-04T22:00:00","date_gmt":"2018-09-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=47607"},"modified":"2018-09-04T22:00:00","modified_gmt":"2018-09-04T22:00:00","slug":"positiv-trend-bei-e-zigaretten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=47607","title":{"rendered":"Positiv-Trend bei E-Zigaretten"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00dcNCHEN \/\/ <\/strong>Gute Aussichten f\u00fcr den deutschen E-Zigarettenmarkt: Laut Umfrage des Branchenverbands B\u00fcndnis f\u00fcr Tabakfreien Genuss (BfTG) wird der Markt 2018 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 400 Millionen Euro wachsen. Auch im kommenden Jahr d\u00fcrfte der Positiv-Trend demnach anhalten.<\/p>\n<p>Die Prognose der Branchenbefragung des tabakunabh\u00e4ngigen Unternehmerverbands BfTG sieht f\u00fcr 2019 einen Zuwachs von mindestens 25 Prozent auf rund 500 Millionen Euro. Die Teilnehmer haben angegeben, dass der Umsatz je Besch\u00e4ftigten des E-Zigaretten-Handels 2018 im Schnitt bei 150 000 Euro liegt.<\/p>\n<p>Knapp zwei Millionen Bundesb\u00fcrger nutzen aktuell E-Zigaretten. Die meisten Dampfer sind Ex-Raucher, die Mehrheit (90 Prozent) wechselt innerhalb eines Monats komplett zur E-Zigarette. Von denjenigen, die parallel noch Tabak-Zigaretten rauchen, reduzieren 96 Prozent signifikant den Tabakkonsum. Nur sehr wenige Nichtraucher (etwa ein Prozent) beginnen \u00fcberhaupt mit dem Dampfen. Laut der Erhebung des BfTG werden zu fast 60 Prozent DL-Ger\u00e4te nachgefragt, also E-Zigaretten, die als Zugtechnik die Direkt-Inhalation (englisch Direct-Lung) unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Neben Argumenten wie Geschmacksvielfalt und Kostenersparnis ist es der gesundheitliche Aspekt, der Raucher zum Umstieg auf die E-Zigarette bewegt. Laut Studien besitzen E-Zigaretten ein um mindestens 95 Prozent geringeres Schadenspotenzial als Tabak-Zigaretten. Langzeitstudien sehen im Gegensatz zum Tabak keine Sch\u00e4digungen durch E-Zigaretten. So stellten Wissenschaftler der Universit\u00e4t Catania in einer dreieinhalb Jahre dauernden Untersuchung keinerlei gesundheitliche Beeintr\u00e4chtigungen bei den teilnehmenden Probanden fest.<\/p>\n<p><strong>Mehrheit nutzt ausschlie\u00dflich station\u00e4ren Handel<\/strong><br \/>\nDer gr\u00f6\u00dfte Teil der E-Zigaretten-Unternehmen vertreibt seine Produkte ausschlie\u00dflich \u00fcber den station\u00e4ren Handel (42 Prozent). Der Anteil der reinen Online-H\u00e4ndler hat sich damit in den letzten Jahren deutlich verringert. Mittlerweile bietet nur noch etwa ein F\u00fcnftel der Unternehmen E-Zigaretten-Hardware oder Liquids ausschlie\u00dflich \u00fcber das Internet an, w\u00e4hrend 37 Prozent der H\u00e4ndler zweigleisig ausgerichtet sind und ihre Produkte online sowie station\u00e4r vertreiben. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl in der Branche liegt bei acht Personen.<\/p>\n<p>Das enorme Gesundheits- und Wirtschaftspotenzial der E-Zigarette wird von politischen Entscheidern immer noch untersch\u00e4tzt. Die Gr\u00fcnde: zu wenig Wissen und zu viele Vorurteile. Die E-Zigarette wird zu h\u00e4ufig mit Tabak-Produkten gleichgesetzt. Aktuelle Beispiele sind eine m\u00f6gliche Besteuerung und ein politisch diskutiertes Werbeverbot \u2013 analog zur Tabak-Zigarette. Problematisch ist auch der irregul\u00e4re Import von in der EU nicht zugelassener Ware.<\/p>\n<p>BfTG-Vorsitzender Dustin Dahlmann: \u201eDer E-Zigarettenmarkt in Deutschland ist ein starker Wachstumsmarkt. Immer mehr Raucher erkennen das Potenzial der E-Zigarette und steigen um. Doch es gibt noch gro\u00dfen Handlungsbedarf seitens der Politik. Politische Regulierung darf nicht die Verf\u00fcgbarkeit des Produktes einschr\u00e4nken. Denn dadurch w\u00fcrde verhindert, dass noch mehr Raucher ihren Tabakkonsum stoppen und zur E-Zigarette wechseln.\u201c<\/p>\n<p><i>vi<\/i><\/p>\n<p>(DTZ 36\/18)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00dcNCHEN \/\/ Gute Aussichten f\u00fcr den deutschen E-Zigarettenmarkt: Laut Umfrage des Branchenverbands B\u00fcndnis f\u00fcr Tabakfreien Genuss (BfTG) wird der Markt 2018 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 400 Millionen Euro wachsen. Auch im kommenden Jahr d\u00fcrfte der Positiv-Trend demnach anhalten. 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