{"id":38715,"date":"2010-03-17T23:00:00","date_gmt":"2010-03-17T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=38715"},"modified":"2025-03-05T07:53:50","modified_gmt":"2025-03-05T07:53:50","slug":"arnold-andre-denkt-ueber-zukunft-ohne-swedish-match-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=38715","title":{"rendered":"Arnold Andr\u00e9 denkt \u00fcber Zukunft ohne Swedish Match nach"},"content":{"rendered":"<h3>Ostwestf\u00e4lisches Familienunternehmen w\u00e4chst im In- und Ausland<\/h3>\n<p> <strong>B\u00dcNDE (DTZ\/da). <\/strong>Arnold Andr\u00e9 \u2013 The Cigar Company hat sich 2009 gut behauptet und sowohl im Umsatz als auch im Absatz Zuw\u00e4chse verzeichnet. Angesichts des geplanten Zusammenr\u00fcckens von Swedish Match und Scandinavian Tobacco denkt man in B\u00fcnde \u00fcber neue strategische Partnerschaften nach.<\/p>\n<p> Was macht Arnold Andr\u00e9, wenn Swedish Match und die Scandinavian Tobacco Group (STG) ihre Absichtserkl\u00e4rung (Letter of intend) zur Gr\u00fcndung eines gemeinsamen Unternehmens demn\u00e4chst in die Tat umsetzen sollten? \u201eGeht es nach uns, wollen wir in Zukunft wieder mehr auf eigenen Beinen stehen\u201c, erkl\u00e4rt Axel-Georg Andr\u00e9, Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens.<\/p>\n<p>[pic|197|r|||Aufsichtsratsvorsitzender Axel-Georg Andr\u00e9 (Mitte) und die beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rainer G\u00f6hner (l.) und Wiljo van Maren sind ausgesprochen zufrieden mit der Gesch\u00e4ftsentwicklung.|||]<\/p>\n<p>Derzeit ist Swedish Match zu 40 Prozent an Arnold Andr\u00e9 beteiligt, die Mehrheit von 60 Prozent liegt in den H\u00e4nden der Familie Andr\u00e9. Axel-Georg Andr\u00e9 k\u00f6nnte sich ein von Swedish Match losgel\u00f6stes eigenst\u00e4ndiges Unternehmen vorstellen, das eine strategische Partnerschaft mit einem anderen Familienunternehmen anstrebe. Dabei m\u00fcsse dieses Partnerunternehmen nicht unbedingt aus der Tabakbranche kommen, entscheidend f\u00fcr ihn sei aber, dass es eine \u00e4hnliche Firmenphilosophie wie Arnold Andr\u00e9 habe. <\/p>\n<p> <i>Im Stadium der \u00dcberlegungen<\/i><br \/>Noch befinde man sich allerdings im Stadium der \u00dcberlegungen, konkrete Pl\u00e4ne oder gar Gespr\u00e4che mit potenziellen Partnern gebe es nicht. Daf\u00fcr sei es auch noch zu fr\u00fch, weil das Pr\u00fcfverfahren (due diligence) zwischen STG und Swedish Match sowie die juristische \u00dcberpr\u00fcfung durch die Kartellbeh\u00f6rden noch nicht abgeschlossen seien.<\/p>\n<p> Sowohl Axel-Georg Andr\u00e9 als auch die beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Rainer G\u00f6hner und Wiljo van Maren, bekr\u00e4ftigen, dass sich Arnold Andr\u00e9 in einer guten wirtschaftlichen Verfassung befindet und f\u00fcr die Zukunft gut ger\u00fcstet ist. Daf\u00fcr spreche auch die Gesch\u00e4ftsentwicklung im zur\u00fcckliegenden Jahr. <\/p>\n<p> Da hat der B\u00fcnder Zigarrenhersteller ein ganzes St\u00fcck besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt. W\u00e4hrend der Markt f\u00fcr klassische Zigarren und Zigarillos nur leicht um ein bis zwei Prozent zugelegt hat, kann das ostwestf\u00e4lische Familienunternehmen im Inland beim Zigarren- und Zigarillo-Absatz ein Plus von f\u00fcnf Prozent vorweisen. <\/p>\n<p> <i>Zus\u00e4tzliche Bewegung<\/i><br \/>Diese Steigerung wird in starkem Ma\u00dfe getragen von den Marken \u201eHandelsgold\u201c und hier insbesondere von der neuen Variante \u201eSweet\u201c sowie von \u201eClubmaster\u201c, wobei die Neueinf\u00fchrung der Minis f\u00fcr zus\u00e4tzliche Bewegung gesorgt hat.<\/p>\n<p> Noch besser als im Inland verl\u00e4uft die Entwicklung im Exportgesch\u00e4ft mit einem Wachstum von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wichtigster Auslandsmarkt f\u00fcr Arnold Andr\u00e9 ist Frankreich, wo das Unternehmen mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft aktiv ist. Trotz schwieriger Marktverh\u00e4ltnisse haben die Ostwestfalen in Frankreich weiter an Boden gewonnen, ebenso wie in den anderen wichtigen Auslandsm\u00e4rkten. Insgesamt ist der traditionsreiche Zigarren- und Zigarillohersteller mit seinen Produkten in rund 70 L\u00e4ndern der Erde vertreten, allen voran mit der Marke \u201eClubmaster\u201c, die auch im Exportgesch\u00e4ft der Wachstumsmotor ist.<\/p>\n<p> <i>Anstieg des Nettoumsatzes<\/i><br \/>Das Absatzplus im In- und Ausland geht einher mit einem Umsatzwachstum. So ist der Nettoumsatz (ohne Tabaksteuer) von knapp 55 Millionen Euro in 2008 auf \u00fcber 60 Mio. Euro in 2009 gestiegen.<\/p>\n<p> Neben den Absatzsteigerungen im Zigarren- und Zigarillogesch\u00e4ft sorgt auch die Vertriebs\u00fcbernahme der Pfeifentabakmarke \u201eMac Baren\u201c am 1. Januar 2009 f\u00fcr einen Umsatzschub. \u201eDer Fachhandel hat diese ihm bestens vertraute Marke freudig aufgenommen, von Mac Baren selbst werden wir tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt und unser 45-k\u00f6pfige Au\u00dfendienst setzt sich mit gro\u00dfem Engagement f\u00fcr die Marke ein\u201c, freut sich Wiljo van Maren \u00fcber die positive Entwicklung.<\/p>\n<p> <i>\u201eIndependence\u201c-Zigarette ordentlich angenommen<\/i><br \/>Als weiteren Grund f\u00fcr die Umsatzsteigerung nennt er die Lancierung der \u201eIndependence\u201c-Zigarette im September vergangenen Jahres. In einem schwierigen und von gro\u00dfen Konzernen bestimmten Markt sei die \u201eIndependence\u201c-Zigarette von Handel und Konsumenten recht ordentlich angenommen worden. <\/p>\n<p> Auf die DTZ-Frage, warum Arnold Andr\u00e9 denn kein Eco-Cigarillo statt einer Zigarette eingef\u00fchrt habe, antwortet van Maren: \u201eEs gibt Zigarren und Zigarillos und es gibt Zigaretten, dazwischen gibt es f\u00fcr uns nichts!\u201c<\/p>\n<p> Zigarren und Zigarillos halten nach wie vor den L\u00f6wenanteil (rund 90 Prozent) am Gesamtumsatz des Unternehmens. Mit weitem Abstand folgen Pfeifentabak, Zigaretten und Schnupftabak.<\/p>\n<p> <i>Ausgesprochen zufrieden<\/i><br \/>Angesichts der Umsatz- und Absatzsteigerung zeigen sich Aufsichtsratschef Axel-Georg Andr\u00e9 und die beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rainer G\u00f6hner und Wiljo van Maren ausgesprochen zufrieden mit der Gesch\u00e4ftsentwicklung in 2009. F\u00fcr das laufende Jahr sind sie vorsichtig optimistisch, auch wenn die ersten beiden Monate recht schwach gewesen seien. <\/p>\n<p> Das gelte vor allem f\u00fcr die Importzigarren, die aber nicht nur bei Arnold Andr\u00e9 unter Druck st\u00fcnden, wie aus dem Fachhandel zu h\u00f6ren sei. \u201eWir m\u00fcssen uns wohl angesichts der Rauchverbote in der Gastronomie an ein dauerhaftes Wintertief gew\u00f6hnen. Daf\u00fcr k\u00f6nnen wir uns nun bald wieder mit steigenden Temperaturen auf ein Sommerhoch freuen\u201c, hofft Wiljo van Maren.<\/p>\n<p> <i>Hochwertiges Importprogramm<\/i><br \/>Neben seinem hochwertigen Importprogramm mit Marken wie zum Beispiel \u201eMacanudo\u201c oder \u201eLa Aurora\u201c hat Arnold Andr\u00e9 seit Herbst 2009 die Premiumzigarre \u201eCarlos Andr\u00e9\u201c im Sortiment. Der Vertrieb dieses Longfillers l\u00e4uft bundesweit \u00fcber ein Depotsystem mit derzeit 60 Top-Fachh\u00e4ndlern. \u201eDiese Zahl m\u00f6chten wir auf 80 anheben\u201c, sagt Marketingdirektor Peter Reiter. Seinen Angaben zufolge wird die \u201eCarlos Andr\u00e9\u201c sowohl im Fachhandel als auch von den Aficionados gut angenommen.<\/p>\n<p>  (DTZ 11\/10)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostwestf\u00e4lisches Familienunternehmen w\u00e4chst im In- und Ausland B\u00dcNDE (DTZ\/da). Arnold Andr\u00e9 \u2013 The Cigar Company hat sich 2009 gut behauptet und sowohl im Umsatz als auch im Absatz Zuw\u00e4chse verzeichnet. Angesichts des geplanten Zusammenr\u00fcckens von Swedish Match und Scandinavian Tobacco denkt man in B\u00fcnde \u00fcber neue strategische Partnerschaften nach. 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