{"id":38694,"date":"2010-03-10T23:00:00","date_gmt":"2010-03-10T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=38694"},"modified":"2025-03-05T07:53:50","modified_gmt":"2025-03-05T07:53:50","slug":"mut-tagung-stand-ganz-im-zeichen-des-volksentscheids-in-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=38694","title":{"rendered":"MUT-Tagung stand ganz im Zeichen des Volksentscheids in Bayern"},"content":{"rendered":"<h3>Tabakwarenh\u00e4ndler sollen ihre Kunden zur Wahl mobilisieren<\/h3>\n<p> <strong>F\u00dcRTH (DTZ\/fok). <\/strong>Der am 4. Juli diesen Jahres anstehende Volksentscheid \u00fcber ein totales Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie war das eindeutige Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung von MUT (Mittelst\u00e4ndische Unternehmen der Tabakwirtschaft) in F\u00fcrth\/Bayern. <\/p>\n<p> \u201eEs geht um die Mobilisierung der schweigenden Mehrheit\u201c, betonte Ulrich Kotschenreuther, Sprecher der Initiative. \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass die meisten bayerischen B\u00fcrger gut mit dem derzeitigen Gesetz im Freistaat leben k\u00f6nnen, das dem Nichtraucherschutz ausreichend Rechnung tr\u00e4gt und gleichzeitig mit einigen Ausnahmen z.B. f\u00fcr die Kleingastronomie auch die Anliegen der Wirte und ihrer rauchenden G\u00e4ste ber\u00fccksichtigt. Wenn es gelingt, auch die toleranten B\u00fcrger zur Stimmabgabe zu bewegen, hoffe ich auf ein klares Nein gegen ein totales Gastrorauchverbot.\u201c<\/p>\n<p> Rund 100 Mitglieder hat MUT derzeit: Tabakwareneinzelh\u00e4ndler, RBA- und Tabakwarengro\u00dfh\u00e4ndler, Rauchtabak- und Zigarrenanbieter. Ihnen allen gemeinsam ist die Affinit\u00e4t zum Tabakgenuss, Tabakprodukte sind ihre Gesch\u00e4fts und Lebensgrundlage. <\/p>\n<p> <i>Branche muss sich gegen Diskriminierung wehren<\/i><br \/>Und sie teilen die \u00dcberzeugung, dass die Branche sich gegen die Diskriminierung ihrer Kunden und ihrer Produkte wehren muss. Dank eines gut funktionierenden Netzwerkes konnte sich MUT bereits in der Vergangenheit trotz nur bescheidenen Budgets erfolgreich in den politischen und \u00f6ffentlichen Meinungsbildungsprozess einklinken, hebt die Initiative hervor und sucht auch weiterhin aktive und passive Mitstreiter. <\/p>\n<p> \u201eEs muss jedem Fachh\u00e4ndler, jedem Branchenbeteiligten klar sein, dass die zunehmende Ausgrenzung und Diskriminierung der Raucher nicht nur die b\u00fcrgerlichen Freiheiten immer mehr beschneidet, sondern auch sein Gesch\u00e4ft mit einem legalen Genussmittel vernichtet. Der Tabakwareneinzelhandel mit seinen millionenfachen Kontakten zu seinen Kunden ist daher aufgerufen, die B\u00fcrger zur Wahlbeteiligung zu motivieren\u201c, hob Kotschenreuther hervor. \u201eHier geht es auch um die Existenz unseres Berufsstandes.\u201c<\/p>\n<p> <i>Beteiligung am Aktionsb\u00fcndnis<\/i><br \/>Mit Flyer-Aktionen sowie der kostenlosen Abgabe von Feuerzeugen, die den Wahlappell mit einem Aufdruck verdeutlichen, wollen die MUT-Mitglieder ihre bayerischen Kollegen im Tabakwareneinzelhandel in dieser Sache unterst\u00fctzen und fordern sie zu starker Beteiligung auf. Gleichzeitig engagiert sich MUT in einem Aktionsb\u00fcndnis gegen ein totales Gastrorauchverbot in Bayern, an dem sich u.a. die Wirtevertretung VEBWK, die Wies&apos;n-Festwirte sowie Organisationen der Brauer beteiligen. <\/p>\n<p> Eine gro\u00df angelegte Aufkl\u00e4rungskampagne soll den B\u00fcrgern die derzeitige Rechtssituation einerseits und die Folgen eines totalen Gastrorauchverbots ohne Ausnahmen andererseits verdeutlichen.<\/p>\n<p> <i>Oliver Kopp \u00fcbernimmt Vorsitz<\/i><br \/>Einen Wechsel gibt es an der Spitze von MUT. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Ulrich Kotschenreuther zieht sich nach f\u00fcnf anstrengenden Jahren ins \u201ezweite Glied\u201c zur\u00fcck, will aber dort nach wie vor speziell die Aktivit\u00e4ten in Bayern und damit den aktuellen Brennpunkt der Verbandsarbeit mitgestalten. <\/p>\n<p> Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig das bisherige Vorstandsmitglied Oliver Kopp, Junior-chef des RBA-Hauses Otto &#038; Kopp, gew\u00e4hlt. Ebenfalls einstimmig wurden Cay-Uwe Vinke als Vorstandsmitglied best\u00e4tigt und der M\u00fcnchner Fachh\u00e4ndler Harald Sommer als neues Mitglied in dieses Gremium gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p> Dem MUT-Beirat geh\u00f6ren k\u00fcnftig f\u00fcnf Mitglieder an. Gew\u00e4hlt wurden Alexander Eckert (Vauen), Dr. Heiko Berens ( Dan Tobacco), Steffen Rinn (Don Stefano), Philipp Schuster (Cigarrenfabrik August Schuster) und Peter Dersche (John Aylesbury).  \u201eBayern geht uns alle an\u201c<\/p>\n<p> Die Brisanz des Volksentscheids in Bayern machte der neue MUT-Vorsitzende Oliver Kopp deutlich: \u201eWenn sich das Volk f\u00fcr ein totales Rauchverbot entscheidet, geh\u00f6ren Zigarrenlounges und Raucherclubs der Vergangenheit an. Tabakfachh\u00e4ndler, Gastronomen und deren Lieferanten werden in ihrer Existenz bedroht. Ein solcher Erfolg w\u00fcrde die militanten Nichtraucher zweifelsfrei befl\u00fcgeln und weitere Volksbegehren in anderen Bundesl\u00e4ndern ansto\u00dfent. Somit geht Bayern uns alle an. Die ganze Branche muss jetzt zusammenstehen und ihre Interessen selbstbewusst und k\u00e4mpferisch vertreten. Die Politik der leisen Worte kann f\u00fcr gescheitert erkl\u00e4rt werden. Die bayerischen H\u00e4ndler werden alles daran setzen, ihre Kundschaft am Wahltag zu mobilisieren. MUT wird sie dabei tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p> (DTZ 10\/10)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tabakwarenh\u00e4ndler sollen ihre Kunden zur Wahl mobilisieren F\u00dcRTH (DTZ\/fok). Der am 4. 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