{"id":37871,"date":"2009-08-12T22:00:00","date_gmt":"2009-08-12T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=37871"},"modified":"2025-03-05T07:53:39","modified_gmt":"2025-03-05T07:53:39","slug":"zigarrenverkaeufe-im-fachhandel-profitieren-vom-guten-wetter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=37871","title":{"rendered":"Zigarrenverk\u00e4ufe im Fachhandel profitieren vom guten Wetter"},"content":{"rendered":"<h3>Umfrage bei Handel und Industrie: Derzeit \u00fcberwiegend gute Gesch\u00e4ftsentwicklung <\/h3>\n<p> <strong>MAINZ (DTZ\/fok). <\/strong>Was ist der Unterschied zwischen den Mayas und den deutschen Tabakwaren-Fachh\u00e4ndlern? Die Mayas rauchten einst Zigarren und baten ihre G\u00f6tter mit diesem Rauchopfer um Regen. Die deutschen Fachh\u00e4ndler beten um Sonne, denn bei sommerlicher Witterung schie\u00dfen ihre Tabakwarenums\u00e4tze, speziell bei Zigarren und Zigarillos, in die H\u00f6he. <\/p>\n<p> <i>Shortfiller reagieren schw\u00e4cher auf Saison<\/i><br \/> \u201eIch brauche keinen , vor allem bei Longfillern aus Kuba, Honduras und der DomRep. Bei Shortfillern macht sich das saisonale Hoch nicht so stark bemerkbar, hier ist z.B. Brasil Tr\u00fcllerie gut gefragt. Zigarillos hatten insgesamt einen leichten Einbruch. Wetterbericht mehr\u201c, sagt der Frankentaler Fachh\u00e4ndler Herbert Keistler, \u201ewenn die Zigarrenums\u00e4tze steigen, wei\u00df ich, dass drau\u00dfen die Sonne scheint.\u201c Seit Mai sind bei ihm die Ums\u00e4tze f\u00fcr diese Produkte steil nach oben gestiegen, vor allem bei Longfillern aus Kuba, Honduras und der DomRep. Bei Shortfillern macht sich das saisonale Hoch nicht so stark bemerkbar, hier ist z.B. Brasil Tr\u00fcllerie gut gefragt. Zigarillos hatten insgesamt einen leichten Einbruch.<\/p>\n<p> <i>Pfeifentabak auf Vorjahresniveau<\/i><br \/> Der Pfeifentabakverkauf bewegt sich auf Vorjahresniveau, w\u00e4hrend die Pfeife selbst weiter im \u201eInvestitionsstau\u201c steckt.  Eine \u00e4hnliche Entwicklung verzeichnet auch Gerhard Huber, Inhaber der Firma Tabak Meier in Freiburg: \u201eDie Zigarre entwickelt sich derzeit sehr gut, bei Importen haben wir ein Plus um die 16 bis 17 Prozent. Der eindeutige Schwerpunkt liegt bei Zigarren aus Kuba und der DomRep. Shortfiller und Zigarillos konnten da in der Entwicklung nicht mithalten.. Huber sieht die Gr\u00fcnde f\u00fcr die starke Saisonalit\u00e4t des Zigarrengesch\u00e4fts in den Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Raucher speziell in der Gastronomie , aber auch im Privatbereich. In der Gastronomie kehre mit der Liberalisierung der Gesetze jetzt wieder mehr Toleranz zur\u00fcck. Wer in der Gastronomie schon fr\u00fchzeitig die Weichen gestellt habe, profitiere heute davon: \u201eUnsere Lounge l\u00e4uft gut, seit drei Jahren haben wir st\u00e4ndig Zuw\u00e4chse.\u201c <\/p>\n<p> <i>Enorme Umsatzsteigerungen im Juli<\/i><br \/> Frank Quirin vom Pipe House J\u00fcrgen Wilde in Koblenz meldet ein Anziehen der Verk\u00e4ufe sowohl bei Zigarren als auch bei Pfeifentabak. Bei Longfillern gebe es einen Trend zu preiswerten Produkten aus der DomRep und zu Bundles. Auch ist die Nachfrage nach k\u00fcrzeren Formaten gestiegen. Gleichzeitig sieht er auch eine Tendenz zu guten Sumatra-Shortfillern. Fachh\u00e4ndler Harald Sommer aus M\u00fcnchen freut sich \u00fcber enorme Umsatzsteigerungen im Juli. \u201eWas die Wetterabh\u00e4ngigkeit angeht, geht es uns fast wie einer Eisdiele. <\/p>\n<p> <i>Saisonschwerpunkte haben sich verschoben<\/i><br \/> Die Saisonschwerpunkte haben sich eindeutig von Weihnachten auf den Zeitraum Mai bis August verschoben.\u201c Der Trend zu preiswerteren Zigarren sei auch in M\u00fcnchen zu sp\u00fcren, doch die Entwicklung stabilisiere sich. Innerhalb der Kundschaft gibt es, so Sommer, eine Polarisierung: Bei kubanischen Zigarren spiele der Preis so gut wie keine Rolle, bei anderen Provenienzen werde dagegen stark auf den Preis geschaut. Um den Rauchern auch au\u00dferhalb der Sommersaison den richtigen Rahmen f\u00fcr ihren Genuss zu bieten, unterst\u00fctzt Sommer eine Zigarrenlounge, die ihm auch wieder neue Kunden bringt. Mit einer Plakataktion im Schaufenster dankt er den beteiligten Parteien f\u00fcr die Liberalisierung der Gastronomieregelungen f\u00fcrs Rauchen. <\/p>\n<p> <i>Zigarrenhersteller und -importeure <\/i><br \/> Und wie sehen Zigarrenhersteller und -importeure die aktuelle Gesch\u00e4ftsentwicklung? Mario Samec, Gebr. Heinemann, best\u00e4tigt den Anstieg der Zigarrennachfrage, der sich vor allem st\u00fcckzahlenm\u00e4\u00dfig bemerkbar macht. Die Luxus-Preislage mit Davidoff erfreue sich eines sch\u00f6nen Wachstums. Andererseits sei eine Erosion in der Mitte festzustellen, die wiederum den Angeboten im unteren Preisbereich zugute kommen. \u201eDie Nachfrage nach g\u00fcnstigen Bundles ist enorm.\u201c <\/p>\n<p> <i>Gesch\u00e4ft mit sechs starken und sechs schwachen Monaten<\/i><br \/> Bei den Formaten stelle man eine v\u00f6llig unterschiedliche Entwicklung fest: Bei den mittel- und hochpreisigen Zigarren gehe der Trend zu k\u00fcrzeren, nicht unbedingt schlankeren Formaten. w\u00e4hrend bei den Bundles die Nachfrage nach gro\u00dfen Formaten nach dem Motto \u201eViel Zigarre f\u00fcrs Geld\u201c \u00fcberwiege. ,F\u00fcr Gebr. Heinemann gelte die Devise, die Qualit\u00e4t auf hohem Niveau zu halten und dabei alle gefragten Preis- und Geschmacksrichtungen abzudecken. Peter W\u00f6rmann, Inhaber von Woermann Cigars, stellt fest, dass man auch als Hersteller <br \/>sich immer st\u00e4rker auf ein saisonales Gesch\u00e4ft mit sechs starken und sechs schw\u00e4cheren Monaten einstellen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>  <i>Gesch\u00e4ft l\u00e4uft trotz Rauchverboten<\/i><br \/> St\u00fcckzahlm\u00e4\u00dfig verzeichnete das Unternehmen starke Zuw\u00e4chse, umsatzm\u00e4\u00dfig hielt sich das Jahr 2009 bisher die Waage mit dem Vorjahr. Ein absolutes Boom-Produkt sind preiswerte 100%-Tabak-Zigarillos. Sein positives Fazit: \u201eTrotz Rauchverboten und Wirtschaftskrise l\u00e4uft das Gesch\u00e4ft wieder. Wir sind auf dem ansteigenden Ast, wozu neben dem deutschen Markt auch die wachsende Nachfrage aus dem Ausland beitr\u00e4gt.\u201c Oliver Schuster, Cigarrenfabrik August Schuster, hofft auf die positiven Auswirkungen einer liberalisierten Gesetzeslage f\u00fcr das Rauchen in der Gastronomie. <\/p>\n<p> <i>Leichter Anstieg bei Longfillern<\/i><br \/> Das Unternehmen meldet einen leichten Anstieg bei Longfillern, Shortfiller seien knapp stabil. Steffen Rinn, Inhaber der Fa. Don Stefano, konstatiert eine Trendwende seit April, die die Marktschw\u00e4che zu Jahresbeginn nach und nach ausgleicht. Auch er betont die Hoffnung auf eine Gesetzeslockerung bei den Gastrorauchverboten, wie sie jetzt dank der MUT-Aktivit\u00e4ten in Bayern wieder greift. Das Unternehmen setzt auf seine Klassiker und forciert stark sein neues Produkt, eine aromatisierte 100 Prozent Tabak Panatela.<\/p>\n<p> (DTZ 33\/09)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umfrage bei Handel und Industrie: Derzeit \u00fcberwiegend gute Gesch\u00e4ftsentwicklung MAINZ (DTZ\/fok). Was ist der Unterschied zwischen den Mayas und den deutschen Tabakwaren-Fachh\u00e4ndlern? Die Mayas rauchten einst Zigarren und baten ihre G\u00f6tter mit diesem Rauchopfer um Regen. 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