{"id":37123,"date":"2008-08-11T22:00:00","date_gmt":"2008-08-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=37123"},"modified":"2025-03-05T07:55:13","modified_gmt":"2025-03-05T07:55:13","slug":"ohne-verbaende-laeuft-nichts-mehr-in-dieser-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tax.konradin-online.de\/?p=37123","title":{"rendered":"Ohne Verb\u00e4nde l\u00e4uft nichts mehr in dieser Welt"},"content":{"rendered":"<h3>VdV-Vorsitzender G\u00fcnter Bonn: \u201eAls Einzelk\u00e4mpfer findet man kein Geh\u00f6r, nur gemeinsam sind wir stark\u201c<\/h3>\n<p>[pic|64|l|||G\u00fcnter Bonn (r.) und Gerhard Vogtel vom VdV haben sich einiges zur Verbesserung der Lage der Lottoverkaufsstellen vorgenommen. Eine Provisionserh\u00f6hung konnten sie bereits erzielen. Foto: da|||]<\/p>\n<p><strong>Lotto<\/strong><br \/> <strong>BAD NEUENAHR (DTZ\/da).<\/strong> Als sehr ernst bezeichnet G\u00fcnter Bonn, Vorsitzender des Verbandes der Verkaufsstellenleiter f\u00fcr Toto-Lotto in Rheinland-Pfalz (VdV) und Pressesprecher des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD), die gegenw\u00e4rtige Lage f\u00fcr den Fachhandel mit Tabakwaren, Presse und Lotto. Aber er sieht durchaus Chancen, das \u201eTal der Tr\u00e4nen\u201c zu verlassen. Im DTZ-Interview erkl\u00e4ren er und sein Stellvertreter, VdV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerhard Vogtel, mit welchen Mitteln der Verband die Aussichten des Fachhandels verbessern will. <\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Viele Einzelh\u00e4ndler klagen derzeit \u00fcber die schwierige Lage im Einzelhandel mit Lotto, Tabakwaren und Presse. Worin sehen Sie die Ursachen f\u00fcr die Misere?<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn: <\/i>Die Klagen meiner Fachhandelskollegen kommen nicht von ungef\u00e4hr. Dem gesamten Einzelhandel macht der Kaufkraftverlust massiv zu schaffen. Die drastisch gestiegenen Energiepreise verunsichern die Verbraucher nicht nur, sie rei\u00dfen tats\u00e4chlich dicke L\u00f6cher in die Haushaltskassen unserer Kunden. Die Inflationsrate liegt nicht bei 3,3 Prozent, wie offiziell mitgeteilt wird, sie ist deutlich h\u00f6her und betr\u00e4gt nach meiner Einsch\u00e4tzung \u00fcber f\u00fcnf Prozent. Der so genannte \u201eWarenkorb\u201c, den das Statistische Bundesamt f\u00fcr seine Erhebungen heranzieht, stimmt schon lange nicht mehr.<br \/> Den Kaufkraftverlust merken wir bei unseren Kunden sehr deutlich. Die Leute \u00fcberlegen sich genau, ob sie wie fr\u00fcher zwei oder drei Zeitschriften in der Woche kaufen oder nur eine, ob sie eine 20er Packung Zigarillos erstehen oder nur eine Schachtel mit zehn St\u00fcck und ob sie f\u00fcr 15 Euro Lotto spielen oder nur f\u00fcr zehn.<\/p>\n<p> <i>DTZ: <\/i>Sehen Sie Chancen aus dem \u201eTal der Tr\u00e4nen\u201c zu kommen?<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn: <\/i>Die Lage ist ernst, sehr ernst sogar. Aber ich sehe durchaus Chancen, das \u201eTal der Tr\u00e4nen\u201c, in dem sich der Fachhandel derzeit befindet, wieder zu verlassen.<br \/> Gerhard Vogtel: Unsere Partner in der Zigaretten- und Feinschnittindustrie sowie bei den gro\u00dfen Verlagen verstehen unsere Lage nicht oder es interessiert sie nicht. Als Fachh\u00e4ndler sollen wir neue Marken und Titel einf\u00fchren und bekannt machen, um uns hinterher mit der Konkurrenz herumzuschlagen. Oder schauen Sie sich zum Beispiel die Margen der preisg\u00fcnstigen Zigaretten und Feinschnitte an. Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten m\u00fcssten meine Fachhandelskollegen die meisten dieser Produkte aus dem Sortiment nehmen, weil sie sich einfach nicht rechnen.<br \/> G\u00fcnter Bonn: In meinem Gesch\u00e4ft f\u00fchre ich weniger als eine Handvoll Billigmarken. Mit dieser Strategie bin ich gut gefahren. Denn die Raucher preisg\u00fcnstiger Produkte sind ja nicht auf bestimmte Marken fixiert, sie wollen einfach nur wenig Geld ausgeben. <\/p>\n<p> <i>DTZ: <\/i>Und was m\u00fcsste sich \u00e4ndern, damit sich die Lage f\u00fcr den Fachhandel verbessert?<br \/> <i>Gerhard Vogtel: <\/i>Wir m\u00fcssen unseren Partnern in der Zigarettenindustrie und bei den Verlagen unsere Situation verdeutlichen und sie dazu bewegen, die dringend notwendigen Beitr\u00e4ge zur Verbesserung unserer Lage zu leisten.<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn:<\/i> Margenverbesserungen sind unabdingbar. Deshalb haben wir auf der Ebene des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD) Kompetenzteams gebildet, die mit den drei gr\u00f6\u00dften Zigarettenherstellern Gespr\u00e4che f\u00fchren mit dem Ziel, die Spannen deutlich anzuheben. \u00c4hnlich werden wir auch bei den Verlagen vorgehen. Sollten wir damit keinen Erfolg haben, werden wir weitere Ma\u00dfnahmen ergreifen, die ich aber heute noch nicht nennen m\u00f6chte. Warten wir erst einmal die Gespr\u00e4che ab. Klar ist aber, dass hier ganz schnell etwas Positives f\u00fcr den Fachhandel geschehen muss, sonst machen die Gesch\u00e4fte reihenweise dicht. <br \/> Neben dieser Sofortma\u00dfnahme, wie ich sie einmal nennen m\u00f6chte, ist es dringend notwendig, dass die Tabakwarenindustrie, der BLD und der Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) baldm\u00f6glichst zusammenfinden, um gemeinsam die \u00d6ffentlichkeits- und Lobbyarbeit sehr deutlich gegen\u00fcber der Politik zu vertreten. Auch bei Frau B\u00e4tzing, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, m\u00fcssen wir schleunigst vorstellig werden und ihr klar machen, dass bei den von ihr getroffenen Ma\u00dfnahmen Ursache und Wirkung nicht stimmen. Wir m\u00fcssen ihr und ihrem Gremium die Konsequenzen ihres Handelns verdeutlichen. Sie muss wissen, dass durch ihre Anti-Tabakpolitik 25 000 Einzelhandelsbetriebe mit 100 000 Mitarbeitern ernsthaft in ihrer wirtschaftlichen Existenz gef\u00e4hrdet werden und ohne Not massenweise Arbeitspl\u00e4tze wegfallen.<\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Was tut der VdV zur Verbesserung der Situation des Einzelhandels mit Lotto, Presse und Tabakwaren?<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn:<\/i> Da haben wir uns einiges vorgenommen und k\u00f6nnen auch schon mehrere beachtliche Erfolge vorweisen. Hervorheben m\u00f6chte ich an dieser Stelle folgende Punkte:<br \/> [bul]Gr\u00fcndung der Einkaufsfirma ilo proFit GmbH in Kooperation mit Lotto Hessen und Lotto Rheinland-Pfalz. Neben diesen beiden Bundesl\u00e4ndern gibt es das Unternehmen inzwischen auch in Baden-W\u00fcrttemberg und im Saarland, so dass die Zahl der Lotto-Verkaufsstellen auf derzeit 7&#8201;500 angestiegen ist. Weitere Bundesl\u00e4nder werden schon bald folgen.<br \/> [bul]Einkaufsvereinbarung des BLD mit der Metro, wodurch unseren Mitgliedern sehr gute Einkaufskonditionen gesichert werden.<br \/> [bul]Provisionserh\u00f6hung f\u00fcr alle rheinland-pf\u00e4lzischen Lottoverkaufsstellen zum 1. April 2008.<br \/> [bul]Umstrukturierung des BLD in Kompetenzteams.<br \/> Momentan ist der VdV in intensiven Gespr\u00e4chen mit der Gesch\u00e4ftsleitung von Lotto Rheinland-Pfalz \u00fcber eine Aufhebung der Bankb\u00fcrgschaften f\u00fcr die rheinland-pf\u00e4lzischen Lottoverkaufsstellen. Die Gespr\u00e4che sind sehr konstruktiv, und wir sind uns schon ein gutes St\u00fcck n\u00e4her gekommen, so dass ich zuversichtlich bin, auch in diesem Punkt ein zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen. An dieser Stelle m\u00f6chten wir uns f\u00fcr eine ausgesprochen partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Lottozentrale in Koblenz bedanken.<\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Wie haben Sie eine Provisionserh\u00f6hung in einer Zeit erreicht, wo die L\u00e4nder sinkende Einnahmen bei Lotterien und Wetten haben und angesichts leerer Haushaltskassen nach jedem Euro greifen?<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn: <\/i>Lamentieren hilft nicht \u2013 man muss es tun! Wenn sich vern\u00fcnftige und weitblickende Menschen zusammensetzen, kommt immer etwas Positives dabei heraus. In diesem Fall waren es der rheinland-pf\u00e4lzische Finanzminister, Herr Prof. Dr. Deubel, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Lotto Rheinland-Pfalz, Herr Sch\u00f6ssler, die drei Pr\u00e4sidenten der rheinland-pf\u00e4lzischen Sportb\u00fcnde, die ja Gesellschafter von Lotto Rheinland-Pfalz sind, der Staatssekret\u00e4r der Finanzen, Herr Dr. Messal, der Aufsichtsrat von Lotto Rheinland-Pfalz und der VdV als Initiator. Wir haben in den Gespr\u00e4chen deutlich gemacht, dass f\u00fcr die Lottoverkaufsstellen im Land angesichts der prek\u00e4ren wirtschaftlichen Situation, in der sich viele befinden, Einkommensverbesserungen dringend notwendig sind. Und dass letztlich das Land mehr verliert als gewinnt, wenn es keine Provisionsverbesserung geben sollte. Eine Provisionserh\u00f6hung durchzusetzen ist, wenn man einmal von Bayern absieht, wo die Uhren bekanntlich ein bisschen anders gehen, meines Wissens in der j\u00fcngeren Vergangenheit einzigartig im Deutschen Lotto- und Toto-Block.<br \/> Und Sie k\u00f6nnen mir glauben, dass dies ein hartes St\u00fcck Arbeit gewesen ist, schon allein wegen der Eigent\u00fcmerstruktur von Lotto Rheinland-Pfalz, wo man ja nicht nur mit den Vertretern des Landes, sondern auch mit den drei beteiligten Sportb\u00fcnden verhandelt. Doch ohne die Provisionsverbesserung h\u00e4tten viele Lottoverkaufsstellen deutlich mehr Existenzprobleme bekommen beziehungsweise sogar aufgeben m\u00fcssen. Und das wurde von unseren Verhandlungspartnern erkannt.<\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Wie sieht die Provisionsverbesserung f\u00fcr die rheinland-pf\u00e4lzischen Verkaufsstellen konkret aus?<br \/> <i>Gerhard Vogtel: <\/i>Die Provision auf den Spielumsatz steigt um 0,25 Prozentpunkte. Dar\u00fcber hinaus erhalten die Verkaufsstellen auf Gewinnauszahlungen eine Provision von 1,5 Prozent, was g\u00e4nzlich neu ist. Wenn man beides zusammennimmt, ergibt sich somit eine Einkommensverbesserung von 1,05 Prozentpunkten.<\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Wieviele Mitglieder hat der VdV derzeit?<br \/> <i>Gerhard Vogtel: <\/i>Leider viel zu wenig. Aber wir sind auf einem guten Weg. Unser Ziel ist es, bis zum Ende unserer Wahlperiode in drei Jahren wenigstens 600 Mitglieder zu z\u00e4hlen, das w\u00e4re nicht ganz die H\u00e4lfte aller rheinland-pf\u00e4lzischen Lottoverkaufsstellen von derzeit rund 1 235.<\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag? Was erh\u00e4lt das einzelne Mitglied f\u00fcr sein Geld?<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn:<\/i> Ganze 50 Euro im Jahr. Genau so wie Sie fragen \u00fcbrigens auch die Lottoverkaufsstellenleiter, was Sie an Leistung f\u00fcr ihr Geld erhalten. Meines Erachtens ist die Frage falsch gestellt. Sie sollte vielmehr lauten: Was kann ich f\u00fcr mich und die Interessensgemeinschaft tun? Denn ohne starke Verb\u00e4nde l\u00e4uft nichts mehr in dieser Welt. Als Einzelk\u00e4mpfer findet man kein Geh\u00f6r und geht unter, nur gemeinsam sind wir stark. Als starker Verband k\u00f6nnen wir bei der Politik etwas erreichen und haben dies, wie aktuell das Beispiel Provisionserh\u00f6hung belegt, ja auch bereits getan. Unsere Arbeit kommt allen zugute. Aber neben der vielen Zeit, die wir f\u00fcr den VdV investieren, ben\u00f6tigen wir auch Geld, um die Arbeit effektiv und erfolgreich aus\u00fcben zu k\u00f6nnen. Ich bin zum Beispiel zur F\u00fchrung der Gespr\u00e4che \u00fcber die Provisionserh\u00f6hung und die Auswirkungen des neuen Staatsvertrags rund 50 Mal von meinem Wohnort Bad Neuenahr in die Landeshauptstadt Mainz sowie zus\u00e4tzlich zur Lottozentrale nach Koblenz gefahren \u2013 das waren zusammen rund 15 000 Kilometer. Bei den heutigen Spritpreisen brauche ich Ihnen nicht zu sagen, was alleine das gekostet hat.<\/p>\n<p> <i>DTZ:<\/i> Die privaten Wettanbieter k\u00e4mpfen nach wie vor mit allen Mitteln f\u00fcr eine Liberalisierung des staatlichen Gl\u00fccksspielwesens. Wie stehen Sie zu dieser Forderung?<br \/> <i>G\u00fcnter Bonn: <\/i>Es w\u00e4re langsam an der Zeit, die Strategien unserer privaten Mitbewerber zu beleuchten und zu pr\u00fcfen, ob das alles so wunderbar in Ordnung ist. Als VdV haben wir durchaus Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass die Mitbewerber am Markt bleiben wollen, ob aber ihre Strategien zu einer \u00d6ffnung des Wettmarktes die richtigen sind, wage ich zu bezweifeln. <br \/> <i>Gerhard Vogtel:<\/i> Gegen eine Liberalisierung des Wettmarktes zu absolut gleichen Bedingungen wie sie die Lottoverkaufsstellen haben, h\u00e4tten wir nichts. Das w\u00fcrde aber voraussetzen, dass die private Konkurrenz genau so hohe Steuern zahlt wie wir, dass sie ebenfalls Abgaben in gleicher H\u00f6he abf\u00fchrt, den Jugendschutz beachtet, die Spielsuchtpr\u00e4vention gew\u00e4hrleistet und sich in gleichem Ma\u00dfe der sozialen Verpflichtung stellt wie wir dies tun, zum Beispiel bei der Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen \u2013 allein in Rheinland-Pfalz sind 6000 Menschen in den Lottoverkaufsstellen besch\u00e4ftig, bundesweit sind es rund 100&#8201;000. Oder bei den Abgaben f\u00fcr die Sozial- und Zweckverb\u00e4nde. Lotto Rheinland-Pfalz hat allein im zur\u00fcckliegenden Jahr rund 200 Millionen Euro an Mitteln f\u00fcr den Sport, die Wohlfahrt, die Denkmalpflege sowie f\u00fcr Natur und Umwelt zur Verf\u00fcgung gestellt, in den 60 Jahren seit das Land Rheinland-Pfalz besteht, sind es 4,2 Mrd. Euro gewesen. Eine gewaltige Summe, und ich wei\u00df nicht, ob die privaten Wettanbieter bereit sind, solche Leistungen f\u00fcr das Gemeinwohl aufzubringen. <br \/> <i>G\u00fcnter Bonn: <\/i>Das kann ich mir nicht vorstellen. Unsere privaten Konkurrenten m\u00fcssen gewinnorientiert arbeiten. Sie werben mit hohen Quoten und k\u00f6nnen dies auch gut tun, weil sie zum Beispiel von Gibraltar aus operieren und dort kaum Steuern zahlen m\u00fcssen. Die staatliche Sportwette Oddset kann da aufgrund der hohen Steuern und Abgaben nat\u00fcrlich nicht mithalten.<br \/> Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. M\u00e4rz 2006, als die Karlsruher Richter den Staat aufgefordert hatten, ein Wettwesen zu schaffen, das den Jugendschutz und die Spielsuchtpr\u00e4vention gew\u00e4hrleistet, sind unz\u00e4hlige Prozesse gef\u00fchrt worden. Die privaten Wettanbieter haben viel Geld aufgewendet, um ihre Position zu st\u00e4rken, nur eins habe ich noch nie geh\u00f6rt, dass sie bereit w\u00e4ren zu gleichen Bedingungen am Markt zu operieren wie wir das tun. Ergo frage ich mich: Zu welchen Bedingungen wollen sie die Liberalisierung des Wettmarktes? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass unsere privaten Mitbewerber eine \u00d6ffnung des Wettmarktes nur nach ihren gewinnorientierten Vorstellungen erreichen wollen, und das w\u00fcrde dem Gemeinwohl massivst schaden.<\/p>\n<p> (DTZ 32\/08)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VdV-Vorsitzender G\u00fcnter Bonn: \u201eAls Einzelk\u00e4mpfer findet man kein Geh\u00f6r, nur gemeinsam sind wir stark\u201c [pic|64|l|||G\u00fcnter Bonn (r.) und Gerhard Vogtel vom VdV haben sich einiges zur Verbesserung der Lage der Lottoverkaufsstellen vorgenommen. Eine Provisionserh\u00f6hung konnten sie bereits erzielen. Foto: da|||] Lotto BAD NEUENAHR (DTZ\/da). 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