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  • New York feiert „¡Cuba!“

    NEW YORK // Kuba ist in den USA seit diesem Jahr gesellschaftsfähig. Spätestens nach dem Besuch des US-Präsidenten war der Inselstaat im Fokus der Amerikaner. Jetzt zeigt das New Yorker American Museum of Natural History mit der Ausstellung „¡Cuba!“ die vielen Facetten des Karibikstaats.

    In einer zweisprachigen Schau (englisch/spanisch) wird der Besucher durch die Artenvielfalt und Kultur der karibischen Insel geleitet, wobei sich ein Abschnitt dem Tabakanbau und der Zigarrenproduktion widmet.

    Die Präsentation wird in Zusammenarbeit mit dem kubanischen National Museum of Natural History gestaltet.
    „Wir wollten den Menschen ein Kuba zeigen, wie sie es aus den Schlagzeilen nicht kennen oder erwartet haben“, sagt Kuratorin Ana Luz Porzecanski. „Kuba ist weitaus mehr als die wundervolle Musik, kubanische Zigarren oder alte Autos.“

    Die Ausstellung ist bis zum 13. August 2017 geöffnet.
    red

    (DTZ 47/16)

  • Krise beim VDZ

    BERLIN // Weil sie sich am Wahl-Prozedere des neuen VDZ-Präsidenten Stephan Holthoff-Pförtner stören, wollen vier Verlage aus dem Fachverband der Publikumszeitschriften austreten. Ein finanzielles Desaster droht, glauben Experten.

    Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und die Medweth-Gruppe war die Nominierung und Wahl des Nachfolgers von Hubert Burda nicht transparent genug, berichtet der Pressedienst „Meedia“. Von „Hinterzimmerbünde“ war die Rede. Die Verlagschefs haben ihren Austritt für Mitte nächsten Jahres angekündigt.

    Als Folge fehlen dem Verband laut Meedia rund 300.000 Euro an jährlichen Mitgliedsbeiträgen. Der VDZ erzielt rund 60 Prozent seiner Einnahmen aus Beiträgen der Verlage seiner Landes- und Fachverbände.
    red

    (DTZ 47/16)

  • Neue Argumente

    BERLIN // „This century a billion people are projected to die from smoking – In diesem Jahrhundert werden voraussichtlich eine Milliarde Menschen an den Folgen des Rauchens sterben.“ Die Macher des neuen Dokumentarfilms „A billion lives“ beziehen sich mit dem Titel auf das WHO-Zitat und lassen keinen Zweifel daran, dass sie Tabakkonsum für schädlich halten.

    Aber: Zugleich bieten die Macher des mehrfach preisgekrönten Streifens um Regisseur Aaron Biebert eine Alternative: die E-Zigarette. Beschrieben werden nicht nur der öffentliche und der politische Diskurs um den Vergleich zwischen E- und Tabakzigarette sowie die daraus erwachsenden gesetzlichen Regulierungen. Der Film zeigt auch, wer von einem Scheitern der E-Zigarette profitieren würde und welche wissenschaftlichen Argumente für die neue Technologie sprechen.

    Als Zeugen für seine Theorien hat Biebert unter anderem Derek Yach, der den ehemaligen WHO-Exekutivbeauftragten, sowie Delon Human, Ex-Präsident der World Medical Association befragt. Bei der Deutschland-Premiere am 19. November waren auch der österreichische Toxikologe und Pharmakologe Professor Bernd Mayer von der Universität Graz sowie der Anti-Tabak-Aktivist David Goerlitz anwesend.

    Dass der Film, der in anderen Ländern teils seit Monaten zu sehen ist, nun auch in die deutschsprachigen Kinos kommt, ist nicht zuletzt dem Unternehmen Von Erl aus Hall / Tirol zu verdanken, das die deutsche Synchronisierung ermöglicht hat. Auch der Hamburger E-Zigaretten-Spezialist Innocigs hat die Deutschland-Premiere gefördert und setzt sich für eine wissenschaftlich getriebene Diskussion zur E-Zigarette ein. Von Erl-Chef Günter Höfert: „Die Dampfzeit ist längst angebrochen.“
    red

    (DTZ 47/16)

  • BAT testet Japan

    BRISTOL // British American Tobacco (BAT) will ab Dezember den japanischen Markt mit seinem neuen Tabakprodukt Glo überzeugen.

    Dabei handelt es sich um ein Produkt aus der Unternehmens-Kategorie „Next Generation Products“, das als „tobacco heating product“ definiert wird. Im Detail wird dabei ein Tabakstick, der „Kent Neostick“, erhitzt. Es entsteht Dampf, der inhaliert wird.

    Die Briten wollen Glo ab 12. Dezember vorerst in rund 600 Geschäften in der japanischen Großstadt Sendai im Nordosten der Hauptinsel anbieten, berichtet „Reuters“. Später ist der Verkauf im ganzen Land geplant. BAT tritt damit in direkte Konkurrenz zu Philip Morris´ iQos und Japan Tobaccos´ Ploom Tech.

    Medieninformationen zufolge hat BAT knapp eine Milliarde Euro in den letzten fünf Jahren in die Forschung und Entwicklung dieser neuen Produkte investiert. Bereits jetzt ist das Unternehmen mit der E-Zigarette Vype in Europa vertreten. In Rumänien wird iFuse, ein Liquid-Produkt, in dem Tabak erhitzt wird, getestet.

    Das Glo-Gerät kostet umgerechnet rund 69 Euro, eine 20er-Packung Kent Neosticks etwa 3,60 Euro. Die Sticks gibt es den Angaben zufolge in den Geschmacksvarianten „Intensely Fresh“, „Fresh Mix“ und „Bright Tobacco“.
    red

    (DTZ 46/16)

  • Will die WHO ein E-Zigaretten-Verbot?

    DELHI // Auf der siebten FCTC-Konferenz in Indien sprachen sich Delegierte für ein E-Zigaretten-Verbot aus.

    Die Vertragsparteien des Rahmenübereinkommens der WHO haben sich zum Ziel gesetzt, Tabakkonsum einzudämmen und internationale Richtlinien für Tabaksteuern, Regulierung von E-Zigaretten, Warnhinweise und Werbeverbote zu erörtern.
    Doch einigen Mitgliedsstaaten ging dies nicht weit genug. Teilnehmer aus Thailand, Kanada, Indien, Kenia und Nigeria sollten für ein komplettes Verbot von elektronischen Zigaretten votiert haben, berichtet die „Huffingtonpost“.

    Darüber hinaus haben die FCTC-Teilnehmer beschlossen, die Öffentlichkeit von der Tagung auszuschließen und ihre „discussions in private“ durchzuführen, heißt es. Medienvertreter protestierten. „Die Menschen sollten darüber besorgt sein, was bei der WHO passiert“, formulierte es ein kanadischer Pressevertreter.
    red

    (DTZ 46/16)

  • Philip Morris für Klimaschutz ausgezeichnet

    GRÄFELFING // Philip Morris International wurde erneut für sein Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet. Das Unternehmen steht zum dritten Mal in Folge auf der „Climate A-Liste“ der gemeinnützigen internationalen Organisation CDP.

    Das Ranking bestätige den umfassenden Einsatz des Unternehmens zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Linderung der Folgen des Klimawandels, betont das Unternehmen. Gleichzeitig belege es die Transparenz der Datenaufbereitung des Herstellers. Philip Morris International gehört eigenen Angaben zufolge zu den besten neun Prozent, die es im diesjährigen Ranking auf die Liste geschafft haben.

    CDP, früher bekannt als „The Carbon Disclosure Project“, ist eine der führenden internationalen Non-Profit Organisationen in der Bewertung von Unternehmen im Bereich Klimaschutz. Weltweit stellen Unternehmen ihre jährlichen Umweltberichte zur Verfügung, um diese von unabhängiger Seite bewerten zu lassen.

    Andy Harrop, bei Philip Morris International für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich: „Wir freuen uns sehr, erneut auf der A-Liste der CDP-Klimastudie vertreten zu sein. Damit leisten wir unseren Beitrag, um die globale Erderwärmung zu begrenzen. Seit 2010 konnten wir den CO2-Ausstoß bereits um 200.000 Tonnen reduzieren. Wir werden uns auch weiterhin für eine nachhaltige Tabakproduktion und für Umweltverbesserungen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette einsetzen.“
    red

    (DTZ 46/16)

  • Reynolds will mehr Geld von BAT

    BRISTOL // British American Tobacco (BAT) will Reynolds für mehrere Milliarden übernehmen. Doch der US-Zigarettenhersteller hat die Offerte zurückgewiesen.

    Das 47 Milliarden US-Dollar-Angebot (rund 43 Milliarden Euro) der BAT sei in den Augen des Reynolds-Managements zu niedrig, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.

    Die Briten seien den Angaben zufolge zu einer leichten Preisanhebung bereit. BAT hält bereits 42,2 Prozent an Reynolds und hatte im Oktober ein Übernahmeangebot für die restlichen Anteile gemacht.

    Mit der Übernahme würde BAT zum US-Marktführer aufsteigen.
    red

    (DTZ 46/16)

  • Australiens Ärzte stimmen für E-Zigaretten

    SYDNEY // Mediziner in Australien wollen die E-Zigarette legalisieren. Aktuell sind Produktion, Verkauf und Konsum von Nikotin-Liquids im Land gesetzlich verboten.

    Nikotin wird als „dangerous poison“ (deutsch: gefährliches Gift) im nationalen Gift-Register, dem „national medicines and poisons register“ unter Punkt sieben eingeordnet. Ein Skandal, finden zahlreiche Ärzte und Mediziner des Landes. Für sie ist das E-Produkt eine Alternative zur Tabakzigarette.

    Im benachbarten Neuseeland beurteilt die Regierung die Sachlage komplett anders. Dort werden E-Zigaretten und Nikotin-Liquids zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Ähnlich sieht es in Großbritannien aus. Das Royal College of Physicians hatte vor kurzem sogar eine Empfehlung für die E-Zigarette als Ersatzprodukt ausgesprochen, wenn es um die Reduzierung des Tabakkonsums geht.
    red

    (DTZ 45/16)

  • Steuer pendelt sich ein

    BERLIN // Die Tabaksteuer erreicht nach den Verwerfungen durch das Tabakerzeugnisgesetz langsam wieder normale Niveaus. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik hervor.

    Demnach war der Oktober bei Zigaretten (1,06 Milliarden Euro) der stärkste Monat seit Mai. Das gilt mit 160,17 Millionen Euro auch für Feinschnitt. Allerdings lag das Gesamtaufkommen mit 1,23 Milliarden Euro immer noch 9,8 Prozent hinter dem Vorjahresmonat zurück.

    Wenig erfreulich ist auch der Blick auf die Netto-Bezugsmengen von Steuerzeichen. Sie hatten im Oktober einen Wert von insgesamt 1,15 Milliarden Euro, wovon auf die Zigarette gut 998 Millionen Euro entfielen. Zum Vergleich: Gegenüber Oktober 2015 ist das ein Rückgang von 18,5 Prozent, nur auf die Zigarette bezogen sogar von 19,1 Prozent.
    red

    (DTZ 45/16)

  • Dampfer-Shop in der Galeria Kaufhof

    PADERBORN // Paderborn schreibt Dampfer-Geschichte: Vor kurzem eröffnete German Flavour seinen ersten Shop-in-Shop in der Galeria Kaufhof. Die Resonanz zur Eröffnung war groß.

    Auf 50 Quadratmetern präsentiert das nordrheinwestfälische Unternehmen aus Sprockhövel dort ein umfangreiches Sortiment an Liquids, Aromen und Basen. An sechs Testbars und Stationen kann das Liquid-Angebot getestet werden. Mit dabei sind neben Einsteiger-Sets auch ein hochwertiges E-Zigaretten-Sortiment. „Kompetente Beratung und Fachwissen sind den Kunden garantiert“, sagt Shop-Leiter Harald Mösgen.

    Auch wenn sich der neue Shop mit dem Warensortiment in erster Linie an Fans und Freunde der Dampfszene richtet, waren zur Eröffnung schon viele Paderborner beim Shopping mit dabei und zeigten sich über die Ausrichtung des neuen „Shop-in-Shop-Angebots“ in der Galeria Kaufhof positiv überrascht.

    Mösgen freut sich mit seinem Team auf die bevorstehende Weihnachtszeit. „Die Produktpalette ist groß“ und „ für jeden Geschmack lässt sich etwas finden“, so auch die Vertriebsverantwortlichen Michael Potthast und David Plotka.

    Auch die Geschäftsleitung der Galeria Kaufhof sieht der Kooperation mit German Flavours zukunftsorientiert entgegen. Weitere Standort-Eröffnungen im gesamten Bundesgebiet sind geplant, heißt es.
    pi

    (DTZ 45/16)