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  • Von Spielschein bis Rubbellos

    LEIPZIG // Die Zahl der Sachsenlotto-Millionäre wuchs im vergangenen Jahr um sechs Millionengewinne auf 157. Neben diesen gab es weitere 28 Großgewinne mit sechsstelligen Beträgen. Sie stehen an der Spitze aller Gewinne bei Sachsenlotto, insgesamt wurden 165,8 Millionen Euro ausgeschüttet.

    Die Spieleinsätze lagen bei 331,7 Millionen Euro. Im Durchschnitt hat damit 2022 jeder Sachse 82,04 Euro in sein persönliches Glück und in das sächsische Gemeinwohl investiert. Der wöchentliche Pro-Kopf-Einsatz für die Teilnahme an den staatlichen Lotterien lag bei 1,58 Euro. Rund zehn Millionen Mal gab es einen Gewinn bei Sachsenlotto direkt. Indirekt haben die Sachsen ebenfalls gewonnen: Das Gemeinwohl im Freistaat hat 2022 mit 120 Millionen Euro von Abgaben des staatlichen Lotterieanbieters profitiert. Über das Lottoprinzip leitete die Gesellschaft rund 40 Prozent der Einsätze aller Spieler an den Landeshaushalt weiter, woraus Sport, Kultur, Wohlfahrt sowie Umwelt- und Denkmalschutz unterstützt werden.

    Vergangenes Jahr erfolgreich für Sachsen
    „Das ist das beste Unternehmensergebnis, das die Sächsische Lottogesellschaft je erzielt hat“, bilanziert Geschäftsführer Frank Schwarz. „Auch das vergangene Jahr war trotz der Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen im Handel und im öffentlichen Leben erfolgreich für Sachsen.“ Das Gemeinwohl in Sachsen hat 2022 mit rund 120 Millionen Euro von den Abgaben des staatlichen Lotterieanbieters profitiert. Der Gesamtbeitrag setzt sich zusammen aus rund 61,7 Millionen Euro an erwarteten Reinerträgen und 58,3 Millionen Euro Lotteriesteuer.

    Aus den Erträgen der Rentenlotterie Glücksspirale gehen rund 1,1 Millionen Euro zu gleichen Teilen an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, den Deutschen Olympischen Sportbund, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie an die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt. Die Reinerträge werden gemeinnützig in den Bereichen Suchtprävention, Sport, Kultur, Umwelt, Jugend und Wohlfahrtspflege verwendet.

    Jeder Sachse hat 2022 durchschnittlich – pro Kopf und Woche gerechnet – 1,58 Euro für die Teilnahme an Lotto 6 aus 49, bei Spiel 77, Super 6, Eurojackpot, Keno und plus 5, Toto, an der Glücksspirale oder an den Sofortlotterien (Rubbellose und Spielelose) investiert. Insgesamt wurden 50,8 Millionen Aufträge abgegeben, die Einsätze lagen mit rund 331,7 Millionen Euro 1,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

    Beliebtestes Spiel war der Klassiker Lotto 6 aus 49
    Beliebtestes Spiel war 2022 erneut der Klassiker: Die Spieleinsätze bei Lotto 6 aus 49 lagen bei 177,6 Millionen Euro und machten damit 53,5 Prozent der gesamten aus. Ein großes Plus bei den Spieleinsätzen gibt es bei Eurojackpot aufgrund der im März eingeführten zweiten Wochenziehung: Mit einem Spieleinsatzanteil von 17,5 Prozent liegt die europaweite Lotterie Eurojackpot auf Platz zwei in Sachsen. Der Spieleinsatz hat sich um 35,0 Prozent auf 58,2 Millionen Euro entwickelt. Auch die Rubbellose sind gefragt: Erneut lag ihr Spieleinsatz mit 33,5 Millionen Euro auf hohem Niveau. Ihr Umsatzanteil liegt bei 10,1 Prozent.

    „Die Sofortlotterien sind zeitgemäß. Wir beobachten den zunehmenden Trend, dass unsere Kunden verstärkt Lotterien mit sofortigem Gewinnentscheid nachfragen“, erklärt Frank Schwarz. Seit Ende 2017 können Rubbellose auch online auf www.sachsenlotto.de gespielt werden und erfreuen sich seither wachsender Beliebtheit bei den Lottospielern. Die Rubbellose tragen damit zur stetigen Gesamtsteigerung des Online-Spielanteils bei. Insgesamt lag der Anteil 2022 mit 33,9 Millionen Euro um 14,3 Prozent höher als im Vorjahr. „Hier erkennen wir deutlich, dass wir neben unserem Angebot in den rund 1248 Annahmestellen mit unserer Strategie für die digitale Spielteilnahme auf Sachsenlotto.de auf dem richtigen Weg sind“, verrät Schwarz. „Mit dem Ausbau und der Spezialisierung unserer Lotterien, beispielsweise bei der Entwicklung von exklusiven Rubbellos-Serien für die Annahmestellen oder die Einführung der Online-Spielangebote auf Sachsen‧lotto.de wollen wir für das beste Lotterieangebot in unserem Bundesland sorgen.“

    Annahmestellen leisten wertvollen Beitrag
    Auch in Zukunft ist es das Ziel, ein sicheres und attraktives Lotteriespiel anzubieten und die Annahmestellen zu unterstützen. Die Sachsenlotto-Annahmestellen spielen eine wichtige Rolle. Gerade im ländlichen Bereich leisten sie einen wertvollen Beitrag für die Infrastruktur und die Nahversorgung, da in ihnen auch weitere Produkte des täglichen Bedarfs angeboten werden. Zudem gewährleisten die Mitarbeiter in den Annahmestellen das sichere und seriöse Lotteriespiel in Sachsen – mit einer soliden und guten Beratung und der Sicherstellung des Spieler- und Jugendschutzes.

    „Die Sächsische Lotto-GmbH ist seit über 30 Jahren ein Garant für das sichere Lotteriespiel und für das Gemeinwohl. Sie hat in der Zeit ihres Bestehens mittlerweile dem Freistaat mehr als 3,3 Milliarden Euro für das Gemeinwohl zur Verfügung gestellt. Dies war und ist nur möglich durch Innovationen und zeitgemäßes Handeln“, beschreibt Frank Schwarz.

    Zu den Weichenstellungen für die Zukunft gehören die Anpassung des Spielangebots, die Weiterentwicklung der Vertriebskanäle, die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und auch Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung – wie aktuell die neue Forschungszusammenarbeit mit Fraunhofer zur wirtschaftlichen Bedeutung des Glückspiels.

    vi

  • Müllabgabe im Schlussspurt

    BERLIN // Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz hat vor wenigen Tagen dem von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Schaffung eines Einwegkunststoff-Fonds (20 / 5164) zugestimmt. Hersteller bestimmter Produkte aus Einwegplastik sollen damit künftig die Kosten der Müllbeseitigung in Parks und Straßen mittragen müssen.

    Gesetzentwurf in geänderter Fassung
    Für den Gesetzentwurf, über den in geänderter Fassung abgestimmt wurde, votierten die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP. Dagegen stimmten die Fraktionen von CDU/CSU, AfD und Die Linke. Ein Änderungsantrag der Union, der unter anderem die geplante Berechnung der Abgabenhöhe auch nach Volumen und Stückzahl kritisiert und eine gleichgestellte Vertretung der Hersteller in der Einwegkunststoffkommission gefordert hatte, fand keine Mehrheit.

    Unternehmen, die Einwegplastikprodukte wie To-Go-Becher, leichte Tragetaschen, Feuchttücher, Luftballons und Tabakfilter herstellen, sollen nun eine jährliche Abgabe in einen zentralen Einwegkunststoff-Fonds einzahlen, der vom Umweltbundesamt verwaltet wird. Aus diesem Fonds sollen Kommunen erstmalig 2025 für das vorangegangene Jahr Ersatz für die Kosten bekommen, die ihnen durch Reinigung, Entsorgung oder Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema entstehen.

    Vertreter der Koalitionsfraktion lobten den Gesetzentwurf als eine gute Umsetzung des letzten Bausteins der europäischen Einwegkunststoffrichtlinie. Ziel sei es, die Vermüllung der Umwelt mit Einwegplastikprodukten wie etwa Verpackungen einzudämmen.

    pi

  • Bund soll handeln

    BERLIN // Nachdem das Bundesland Bayern vor kurzem den Antrag gestellt hatte, Einweg-E-Zigaretten, sogenannte Disposables zu verbieten (DTZ berichtete), hat der Bundesrat nun mehrheitlich – lediglich Sachsen enthielt sich der Stimme – beschlossen, diesem Antrag zuzustimmen. Die Bundesregierung soll sich demnach „für ein wirkungsvolles Verbot des Inverkehrbringens von Einweg-E-Zigaretten auf EU-Ebene“ einsetzen. Einen nationalen Alleingang, wie von Bayern angeregt, wird es nicht geben.

    Weitere Maßnahmen prüfen
    Außerdem hat die Länderkammer die Bundesregierung aufgefordert, „weitere Maßnahmen zu prüfen und gegebenenfalls zu ergreifen, um einer nicht sachgerechten Entsorgung von Einweg-E-Zigaretten wirkungsvoll entgegenzutreten“. Im Klartext: Die Entschließung bezieht sich ausschließlich auf den Umweltaspekt. Die derzeit immer häufiger geführte öffentliche Debatte zu den Punkten Jugendschutz oder ein mögliches Aromenverbot wird von der Aufforderung nicht erfasst. Ansatzpunkt für den Vorstoß ist die Einwegkunststoffrichtlinie. Bislang gibt es keine Frist.

    Zur Begründung hieß es, Branchenbeobachter gingen davon aus, dass Einweg-E-Zigaretten überwiegend achtlos über den Hausmüll oder durch Littering entsorgt würden. Diese Vermutung werde durch eine nichtrepräsentative Umfrage bei den Recycling-Höfen in Bayern unterstrichen. Nach nicht bestätigten Angaben würden darüber hinaus in erheblichem Umfang Fälschungen in Verkehr gebracht, die keine Entsorgungshinweise enthielten.

    red

  • EvoNxt überzeugt beim Debüt

    MÁLAGA // Das Businessfestival EvoNxt hat eine erfolgreiche Premiere im Palacio de Ferias y Congresos de Málaga gefeiert. Am 10. und 11. März kamen ein internationales Fachpublikum, renommierte Unternehmen und First Mover der NGP-Branche (Next Generation Products) zusammen, um sich über Innovationen, aktuelle Themen und neueste Techniken auszutauschen. Der spannende Mix aus Key Notes, Panels, Masterclasses und einem bunten Entertainment-Programm sorgte bei den Fachteilnehmern für Begeisterung. Die nächste Auflage des Business-Festivals ist bereits in Planung.

    Eine NGP-spezifische Veranstaltung
    Darauf hatten sich die Akteure der NGP-Branche monatelang gefreut: eine NGP-spezifische Veranstaltung, die alle relevanten Themen und Trends abdeckt, und im Festivalformat weit über eine normale Branchenmesse hinausgeht. Die EvoNxt überzeugte laut Messegesellschaft bei ihrer Premiere im spanischen Málaga. In vier themenspezifischen Zonen tauschten sich Aussteller und Besucher über Innovationen und neueste Techniken aus und ließen sich durch internationale Top-Speaker über aktuelle Entwicklungen innerhalb der NGP-Branche informieren.

    Ob E-Zone für E-Zigaretten und Liquids, Heat Zone für Heat-not-Burn-Produkte, Green Zone für Hanf-Produkte oder Like X-Zone für Produkte wie Pouches und weitere Alternatives – dem Fachpublikum wurde viel geboten. Renommierte Aussteller und Innovationsführer sorgten beim Auftakt des neuen Formats für die NGP-Branche für einen umfassenden, internationalen Überblick mit spezifischen Einblicken in die jeweiligen Themenbereiche.

    Mit dabei waren in der Heat Zone Branchengrößen wie „Neafs“ aus Großbritannien und das schwedische Unternehmen „Sting Free Snus“ in der Like X-Zone. In der Green Zone zeigte sich beispielsweise „Euphoria Trade“ aus Amsterdam; in der E-Zone war etwa „Kiwi“ aus Kroatien vertreten. Diese und zahlreiche weitere Aussteller sorgten dafür, dass das angereiste Fachpublikum Neuheiten ausprobieren und spannende Technikentwicklungen entdecken konnte.

    Ein erstklassiges Programm
    Unter dem Motto „Leading the change“ stand vor allem das erstklassige Programm auf den Stages und in den Masterclasses im Mittelpunkt. Internationale Top-Referenten wie Derek Yach, jahrelang tätig für die WHO und einer der wichtigsten Experten im Bereich der globalen öffentlichen Gesundheit, oder Ciprian Boboi, Founder and Board Member Independent European Vape Alliance (IEVA), informierten über aufkommende Innovationen oder Regulierungen in der EU.

    Abgerundet wurde die Premiere des Business-Festivals von einem tollen Entertainment-Programm. „Networking to the Next Level“ stand beim Get-together-Abend im Club Náutico am Candado Beach am ersten Festivalabend im Vordergrund.

    „Die positive Resonanz aus der Branche zeigt, dass unser Business-Festival als genau die moderne Plattform wahrgenommen wurde, wie wir sie geplant hatten. Die NGP-Branche wird auch in den kommenden Jahren einen spannenden Weg mit vielfältigen Innovationen und Neuerungen beschreiten. Das EvoNxt-Festival wird diese Impulse aufnehmen und sich nach der gelungenen Premiere in den kommenden Jahren stetig weiterentwickeln“, fasst Angelika Bauer, Bereichsleiterin Messen der Messe Dortmund, die Aufbruchstimmung innerhalb der Branche zusammen.

    Positiv Resonanz der Aussteller
    Positiv war auch die Resonanz der Aussteller. So sagte Dominik Sperling, Geschäftsführer Healthygarden GmbH: „Die EvoNxt bot zahlreiche Gelegenheiten, um intensive Gespräche zu führen. Der Standort war fantastisch, die familiäre Atmosphäre absolut stimmig. Mit diesem Format zeigt die Branche, dass sie nicht in altmodischen Strukturen denkt, sondern an die Zukunft.“

    Und Stéphane Nérot von Liquideo ergänzte: „Wir haben hier für die kommende Zeit wichtige Kontakte schließen können. Darüber hinaus glänzte die Evo mit einem großartigen, sympathischen und gut erreichbaren Team vor Ort.“

    pi / red

  • Ganz Havanna wieder im Zeichen der Zigarre

    HAVANNA // Nach zweijähriger Pause war das XXIII. Festival del Habano in Havanna mit rund 2000 Teilnehmer aus über 110 Ländern wieder zurück. Nicht nur die Gäste feierten die kubanischen Zigarren, auch der Gastgeber [link|https://www.habanos.com/en/]der Zigarrenhersteller Habanos[/link] hatte Grund dazu.Das belegen die positiven Zahlen der Geschäftsentwicklung. Westeuropa bleibt weiter der größte Absatzmarkt.

    Die Festivalbesucher konnten während der fünftägigen Veranstaltung die Tabakplantagen im Anbaugebiet Pinar del Rio erleben, erfuhren Neues und Interessantes aus der Welt der kubanischen Zigarren, der Habanos, in Seminaren, rollten ihre eigene Zigarren oder probierten Zigarren in Kombination mit Rum und Sake, besichtigten die Manufakturen Partagás und La Corona und genossen die Longfiller auf glamourösen Abendveranstaltungen. Auf einer internationalen Ausstellung präsentierten 260 Aussteller aus 11 Ländern ihre Produkte rund um die Zigarre.

    Postive Entwicklung
    Daneben informierte der kubanische Anbieter Habanos auch über die Zahlen zur Geschäftsentwicklung. Im Jahr 2022 legte der Umsatz mit Habanos währungsbereinigt um zwei Prozent auf 545 Millionen US-Dollar zu. Stärkster Absatzmarkt bleibt Westeuropa mit 53,7 Prozent, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum mit 19,3 Prozent, Nord- und Südamerika – natürlich ohne die USA – mit 15,3 Prozent sowie Afrika und dem Mittleren Osten mit 11,7 Prozent. Die fünf größten Märkte sind Spanien, Frankreich, Deutschland, China und die Schweiz.

    Das weltweite Netz von Verkaufsstellen wuchs um fast 10 Prozent im Vergleich zu 2021. Dazu zählen nun insgesamt 157 La Casas del Habano, 1264 Habanos Specialists, 2744 Habanos Point-Geschäfte und 587 Habanos Lounges und Terraces.


    Highlights des Festivals waren die Vorstellungen der neuen Produkte:

    [bul]Die Montecristo Open Slam, mit der nicht nur ein neues Format der Marke, sondern auch eine neue Gestaltung der Ringe und Verpackungen dieserLinie eingeführt wird. Das neu entwickelte Format trägt den Produktionsnamen „Idílico“ und hat ein Ringmaß von 52 bei einer Länge von 142 Millimetern.

    [bul]Bolívar New Gold Medal: ein zur Hälfte in Goldfolie eingewickeltes Format mit der Produktionsbezeichnung „Partagás 15“, einer Länge von 165 Millimetern und einem Ringmaß von 48. Es wird exklusiv für die Geschäfte der La Casas del Habano angeboten und kommt in 10er Kisten in den Handel.

    [bul]Der vollkommen neuen „Línea Maestra“ der Marke Partagás, bestehend aus den drei Figurado-Formaten „Origen“ (154 Millimetern Länge, Ringmaß 46), „Rito“ (168 Millimetern Länge, Ringmaß 52) und „Maestro“ (132 Millimetern Länge, Ringmaß 56) die als neue Superpremium-Linie der Marke künftig das Portfolio der Marke ergänzt. Die neue Serie ist die erste in der Geschichte von Habanos, S.A., die zu Hundertprozent aus Tabak aus der Anbauzone San Luis hergestellt wird. Dies soll ihr eine besondere aromatische Komplexität verleihen.

    Auszeichnungen und Habanos Challenge
    Die renommierte Auszeichnung „Hombre del Habano“ ging in der Kategorie Produktion an Yoandi Rodríguez Porra, an die Inhaberin der La Casa del Habano Buenos Aires Blanca Alsogaray in der Kategorie Handel und an den Influencer Jasim Ahmed in der Kategorie Kommunikation.

    Die Habanos World Challenge gewannen Antonios Pasparakis und Efthimios Karakristianoudis, das Team aus Griechenland. In diesem Wettbewerb geht es nicht nur um theoretisches Wissen um das große Habanos-Sortiment, die Kultivierung des Tabaks und die Fertigung von Zigarren, sondern auch um perfekten Service und die Empfehlung passender Getränke.

    Höhepunkt der Gala
    Einer der Höhepunkte der Gala zum 23. Festival, an der erstmals auch der kubanische Präsident Miguel Díaz Canel teilnahm, war die Versteigerung der exklusiven Humidore, die den sechs globalen Habanos-Marken gewidmet sind: Cohiba, Montecristo, Romeo y Julieta, Partagás, Hoyo de Monterrey und H. Upmann. Mit insgesamt 11,22 Millionen Euro erreicht die Auktion einen sensationellen neuen Rekordwert und übertraf das Ergebnis von 2020 fast um das Dreifache. Allein der Cohiba-Humidor erzielte 4,2 Millionen Euro. Wie üblich wird der Erlös der Auktion vollständig an das kubanische Gesundheitswesen gespendet.

    pi

  • Geringfügiger Aufwärtstrend

    BERLIN // Seit Monaten ist die Verbraucherstimmung in Deutschland bereits im Aufwärtstrend. Dieser Trend setzt sich im März fort, wie das aktuelle Konsumbarometer des [link|https://einzelhandel.de]Handelsverbandes Deutschland (HDE)[/link], zeigt.

    Der Index legt den fünften Monat in Folge zu, im Vergleich zum Vormonat allerdings nur geringfügig. Von seinem Vorkrisenniveau ist er daher noch immer weit entfernt. Jedoch könnte die anhaltende Erholung der Verbraucherstimmung ein erster Schritt in Richtung leichter gesamtwirtschaftlicher Verbesserungen in den kommenden Monaten sein.

    Positiver Trend
    Bei der Anschaffungsneigung der Verbraucher zeichnet sich ein positiver Trend ab. Zwar ist sie weiterhin geringer als vor Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, doch sie steigt den inzwischen fünften Monat in Folge. Diese Entwicklung zeigt, dass die Bereitschaft zu einem höheren Konsum unter Verbrauchern wächst. Ein Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit bleibt dennoch bestehen, denn gleichzeitig nimmt auch die Sparneigung weiter zu.

    Der grundsätzlich zunehmende Optimismus der Verbraucher zeigt sich insbesondere in ihrer Einschätzung der Entwicklung von Konjunktur und Einkommen. Ihre Konjunkturerwartungen sind von Zuversicht geprägt und verbessern sich im Vergleich zum Vormonat, wenngleich sie ihre im Zuge des Kriegsbeginns vor einem Jahr entstandene Eintrübung noch nicht vollständig aufgeholt haben.

    Verbraucher erwarten steigende Einkommen
    Ein erneuter Anstieg ist auch bei der erwarteten Entwicklung des eigenen Einkommens zu beobachten. Für die nächsten Monate gehen Verbraucher davon aus, dass ihr verfügbares Einkommen steigt. Diese erwartete Erweiterung der finanziellen Möglichkeiten spiegelt sich in der verstärkten Neigung zu Anschaffungen und zum Sparen wider.

    Zum Frühjahr setzt sich die Verbesserung der Verbraucherstimmung fort und das mit nochmals optimistischeren Erwartungen der Verbraucher als im Vormonat. Bei anhaltend positiver Entwicklung kann der private Konsum in den nächsten Monaten zur gesamtwirtschaftlichen Erholung beitragen. Vor allem von der weiteren Inflations- und Kaufkraftentwicklung ist abhängig, ob der zunehmende Optimismus der Verbraucher richtungsweisend für eine Aufhellung der gesamtwirtschaftlichen Situation sein kann.

    Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 1600 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

    vi

  • „Pfeiferei“ in Stuttgart

    STUTTGART // Am 11. März feiert die erste internationale Pfeifenmesse in Stuttgart-Vaihingen ihre Premiere. Von 10 bis 16 Uhr begrüßt Organisator Folkmar Schiek Pfeifen-Freunde in den Räumen der Alten Kelter, Kelterberg 5, in Stuttgart-Vaihingen.

    32 Pfeifenmacher präsentieren Produkte und Trends
    Vor Ort werden 32 Pfeifenmacher aus dem In- und Ausland ihre Neuheiten präsentieren. Fachgespräche und Netzwerken verstehen sich von selbst. Darüber hinaus ist Kohlhase & Kopp mit einer Tabakbar auf dem Event vertreten. Dort wird nicht nur Tabak, sondern auch die Option zum Selbermischen angeboten. Weiterhin ist Arnold André mit einem Rum- und Zigarren-Tasting vor Ort, das gemeinsam mit Sylvia Paetzold, Inhaberin von „Cigarren Mezger“ organsiert wird.

    Zwei weitere Programm-Punkte möchte Folkmar Schiek noch nicht verraten. Nur so viel: Es soll auf der Messe einen Livestream mit einem Überraschungsgast aus den USA auf der Messe geben.

    Die „Pfeiferei” ist mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln von Stuttgart Hauptbahnhof gut zu erreichen.

    Weitere Informationen bei Folkmar Schiek unter E-Mail an fschiek@gmx.de .

    red

  • Stühlerücken bei Kohlhase & Kopp

    RELLINGEN / OFFENBACH // Die Brüder Oliver und Thilo Kopp haben die Weichen für die Zukunft bei [link|https://kohlhase-kopp.com/alterserkennung.html]Kohlhase & Kopp [/link]neu gestellt: Seit Februar 2023 verantwortet Christian Wagner als Mitglied der Geschäftsleitung die Bereiche Finanzen, Personal und Sonderprojekte.


    Begeisterung für hochwertige Premium-Zigarren und Pfeifentabake

    Christian Wagner war zuletzt im Geschäftsfeld Strategie, Marketing und Business Development sowohl im Mittelstand, als auch bei dem global agierenden Tabakkonzern Japan Tobacco International tätig. Er hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln studiert, und einen Executive MBA an der internationalen Business School IMD Lausanne absolviert. „Durch seine internationale Erfahrung und seine Begeisterung für die Kategorie hochwertiger Premiumzigarren und Pfeifentabake, kann Herr Wagner neue Impulse bei uns setzten“, freut sich Geschäftsführer Peter Witzke über den Neuzugang in seinem Team.

    Witzke wurde bereits im März 2022 zum operativen Geschäftsführer berufen, und führt fortan das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft. Er verfügt über weitreichende Branchenkenntnisse und Führungserfahrungen, die er in seinen Stationen bei Philip Morris International, Joh. Wilh. von Eicken und zehn Jahre bei Villiger Söhne als Geschäftsführer unter Beweis stellen konnte.

    Umsetzung von Track & Trace
    Seit Februar 2022 verantwortet Christoph Probst als Mitglied der Geschäftsleitung die Bereiche Logistik, Produktion und IT. Darüber hinaus bereitet er die Umsetzung von Track und Trace vor. Christoph Probst verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als Engineering Director und war bei führenden Pharmaunternehmen wie Astra Zeneca und Takeda als Mitglied der Geschäftsleitung tätig.

    „Somit ist das neue Führungsteam nun vollständig aufgestellt, mit Peter Witzke (CEO), Christoph Probst (COO) und Christian Wagner (CFO)”, erklärt man bei Kohlhase & Kopp.

    pi

  • Großes Interesse an „Pfeiferei”

    STUTTGART // Mit seiner ersten Messe landete Folkmar Schiek gleich einen sensationellen Erfolg. Seiner Einladung zur „1. Internationalen Pfeifenmesse“ waren 500 Besucher am 11. März nach Stuttgart-Vaihingen gefolgt. Vor Ort war die Auswahl groß: 32 Pfeifenmacher aus dem In- und Ausland präsentierten in der „Alten Kelter“ in Stuttgart-Vaihingen ihre Produkte.

    „Alle waren total begeistert“, freut sich Schiek im Gespräch mit DTZ. Im Durchschnitt habe jeder Pfeifenmacher zwischen 16 und 18 Pfeifen verkaufen können. Teilweise waren die Messebesucher sogar in Gruppen angereist. „Ich kenne Fachhändler, die sind mit ihren Kunden angereist.“ Was sich vor Ort in der Alten Kelter traf, war eine dynamische Zunft, die optimistisch in die Zukunft blickt.

    Begeisterte Besucher
    Der passionierte Sammler Schiek hatte Pfeifenmacher aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, Montenegro, den USA und Griechenladen eingeladen. „Wir hatten Koryphäen wie Constantin Zissis, Cornelius Mänz, Reiner Thilo Bindschädel, Dirk Heinemann oder Uwe Jopp genauso wie junge unbekannte Künstler bei uns zu Gast.“ Entsprechend vielfältig und abwechslungsreich war die Auswahl auf den Ausstellungstischen. Die Szene ist klein und digital gut vernetzt. Die Pfeifenfreunde und -fans waren aus der Schweiz, Österreich sowie aus Nord- und Süddeutschland angereist. Sie hatten über die Social-Media-Plattform Facebook, ihre Fachhändler sowie die klassischen Print-Medien davon erfahren. Ihre zahlreichen Kommentare und Bilder auf Facebook dokumentieren die große positive Resonanz. Das Ereignis werde noch lange nachwirken, so Schiek.

    Wertschätzung und Respekt
    Man sei sich mit gegenseitiger Wertschätzung und großem Respekt begegnet, resümiert der Gastgeber. Die Veranstaltung habe sich vor allem durch den familiären Charakter ausgezeichnet. „Alle sind mit allen ins Gespräch gekommen“, schwärmt der 53-Jährige. Nicht nur die Pfeifenmacher, auch das Begleitprogramm war von 10 bis 16 Uhr dicht umlagert. „Bei Kohlhase & Kopp an der Tabakbar wurde nahezu durchgehend Tabak gemischt.“ Auch das Team vom Fachgeschäft „Cigarren-Mezger“, die mit Arnold André ein Zigarren-Tasting im Programm hatte, freute sich über die enorme Nachfrage. Darüber hinaus sorgten zwei Tätowiererinnen für Abwechslung in der lichtdurchfluteten Halle. „Sie hatten alle Hände voll zu tun“, weiß Schiek. Ein optischer Höhepunkt war das „Galou Tajett“-Quartett, das auf Einladung Schieks in historischen Kostümen des 19. Jahrhundert durch die Halle wandelte. Zudem spielte das Wetter mit. Da im Ausstellungsraum ein Rauchverbot herrschte, kam der Sonnenschein vor dem historischen Fachwerkgebäude den Anwesenden gerade recht. Auf diese Weise wurde unter freiem Himmel entspannt geraucht, Tabake getestet und intensive Gespräche geführt.

    Der neue Termin steht bereits fest: Am 16. März 2024 wird die „Pfeiferei“ am gleichen Ort in die zweite Runde gehen.

    kes

  • Umweltausschuss stimmt für Einwegplastikabgabe

    BERLIN // Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz hat vor kurzem dem Gesetzentwurf zur Schaffung eines Einwegkunststoff-Fonds zugestimmt. Hersteller von Einwegplastikprodukten sollen damit künftig die Kosten der Müllbeseitigung in Parks und Straßen mittragen müssen.

    Für den Gesetzentwurf, über den in geänderter Fassung abgestimmt wurde, votierten die Koalitionsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Dagegen stimmten die CDU/CSU-Fraktion, AfD-Fraktion und die Fraktion Die Linke. Ein Änderungsantrag, mit dem die Union unter anderem die geplante Berechnung der Abgabenhöhe auch nach Volumen und Stückzahl kritisiert und eine gleichgestellte Vertretung der Hersteller in der Einwegkunststoffkommission gefordert hatte, fand keine Mehrheit.

    Einwegplastikprodukte wie To-Go-Becher oder Tabakfilter
    Unternehmen, die Einwegplastikprodukte wie To-Go-Becher, leichte Tragetaschen, Feuchttücher, Luftballons und auch Tabakfilter herstellen, sollen nun eine jährliche Abgabe in einen zentralen Einwegkunststoff-Fonds einzahlen, der vom Umweltbundesamt verwaltet wird. Aus diesem Fonds sollen Kommunen erstmalig 2025 für das vorangegangene Jahr Ersatz für die Kosten bekommen, die ihnen durch Reinigung, Entsorgung oder Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema entstehen.

    Vertreter der Koalitionsfraktion lobten den Gesetzentwurf als eine gute Umsetzung des letzten Bausteins der europäischen Einwegkunststoffrichtlinie. Ziel sei es, die Vermüllung der Umwelt mit Einwegplastikprodukten wie etwa Verpackungen einzudämmen und die Hersteller mit in die Verantwortung zu nehmen, betonten Abgeordnete von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Dabei verwiesen sie auch auf Änderungen des Gesetzentwurfes: So sei nun unter anderem vorgesehen, das Gesetz auf Wunsch der Kommunen möglichst bald zu evaluieren und gegebenenfalls auf weitere Produkte auszuweiten. Schon jetzt werde man, anders als ursprünglich geplant, auch Hersteller von Plastikteilen für Feuerwerkskörper miteinbeziehen.

    Die Unionsfraktion warb in der Diskussion noch einmal dafür, die Einwegkunststoffkommission paritätisch zu besetzen. Da die Kommission ohnehin nur beratend tätig werde, sei nicht nachvollziehbar, weshalb die darin Hersteller nicht gleichgestellt vertreten seien.

    Die AfD-Fraktion kritisierte die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht: Dem Umweltschutz diene der Gesetzentwurf der Bundesregierung nicht, stattdessen führe die Einführung einer Abgabe für die Hersteller nur dazu, dass die Allgemeinheit doppelt belastet würde. Die Verursacher von „Littering“ (Vermüllung) würden nicht erreicht.

    Dem hielt eine Vertreterin der FDP-Fraktion entgegen, dass es kaum möglich sei, die Verursacher zur Rechenschaft zu sei. Dies habe man geprüft. Praktikable und bürokratiearme Ideen habe auch die Opposition nicht aufgezeigt.

    Die Linksfraktion schließlich monierte, die Bundesregierung habe die Chance verpasst, mit dem Gesetz auch einen Beitrag zum Aufbau von Mehrwegstrukturen zu leisten.

    hib