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  • Rauchverbot in Österreich bedeutet Aus für Shisha-Bars

    WIEN // Seit einigen Jahren gibt es einen Boom an Shisha-Bars in Wien. Doch mit dem neuen Tabakgesetz, das im Mai 2018 in Kraft treten wird, wird auch das Rauchen von Wasserpfeife verboten sein. Das bringt den zahlreichen Shisha-Bars in Österreich das Aus.

    „Wenn das Rauchergesetz in Kraft treten wird, müssen wir schließen. Die Leute kommen nur her, um Shisha zu rauchen, nicht wegen einer Cola“, berichtet ein betroffener Gastwirt, der sich im Klaren ist, dass er in drei Jahren seine Kunden verlieren wird.

    Ab Mai 2018 gilt in der Gastronomie in Österreich absolutes Rauchverbot, dies gilt auch für Wasserpfeifen. Im Nichtraucherschutzgesetz heißt es: „Die Regelungen des Rauchverbotes erstrecken sich auch auf die Verwendung von Wasserpfeifen.“

    Die Wirte hoffen, dass es eine Ausnahmegenehmigung wie etwa in Deutschland und Belgien gibt, wo nicht-nikotinhaltige Wasserpfeifen in Lokalen erlaubt sind.

    (DTZ 36/15)

  • Tendence-Workshop bietet Inspiration für die Laden-Deko

    FRANKFURT/MAIN // Für viele Besucher ist es mittlerweile ein fester Termin auf der internationalen Konsumgütermesse in Frankfurt: Die Dekorations-Tipps für Schaufenster und Verkaufsfläche von Karin Wahl.

    In den Live-Workshops zeigt die Deko-Expertin insbesondere kleineren und mittleren Einzelhändlern, wie mit geringem Aufwand große Effekte erzielt werden können. Daneben geben die vier Themenfenster auf der von Wahl zusammengestellten Sonderschau dekorative Einblicke in die Kulturen und Weihnachtsbräuche in Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien.

    Die knapp halbstündigen Live-Workshops finden während der Tendence dreimal täglich statt: Am 29. und 30. August jeweils um 11, 12 und 13 Uhr sowie am 31. August um 11, 13 und 16 Uhr und am 1. September um 11, 13 und 15 Uhr. Für internationale Besucher steht eine englische Simultanübersetzung zu Verfügung. red

    (DTZ 34/15)

  • Schmuggel in Italien nimmt wieder zu

    MAILAND // Der steigende Zigarettenschmuggel bereitet dem italienischen Zoll, aber auch dem Tabakwarenhandel des südeuropäischen Landes große Sorgen. Im vergangenen Jahr wurden in Italien laut einer neuen Schätzung rund 4,5 Milliarden geschmuggelte Zigaretten eingeführt – das entspricht rund 5,6 Prozent des gesamten Inlandskonsums und bedeutet ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von fast 20 Prozent.

    Diese Zahlen legten Experten auf dem Ambrosetti Forum vor, Italiens Spitzentreffen für Vertreter von Politik und Wirtschaft. Demnach musste der italienische Staat allein 2014 Einnahmeneinbußen in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro hinnehmen, die durch die illegalen Einfuhren verursacht wurden.

    Das Problem hat sich offenbar 2015 nochmals verschärft. Laut Gianluca Campana von der italienischen Zollpolizei Guardia di Finanza wurden von Januar bis Mai dieses Jahres bereits rund 106 Tonnen an Schmuggelzigaretten beschlagnahmt. Das ist schon mehr als im gesamten Jahr 2013 entdeckt wurde und entspricht mehr als die Hälfte dessen, was der italienische Zoll 2014 dingfest gemacht hat.

    Rund 57 Prozent der illegalen Ware besteht aus sogenannten „Illicit Whites“ – also Zigaretten, die ausschließlich für den Schmuggel hergestellt werden. Die Produkte stammen oft aus Nordafrika, aus dem arabischen Raum oder gar aus China. mar

    (DTZ 33/15)

  • Sesselwechsel bei Davidoff

    BASEL // Martin Kaufmann wird Senior Vice President Europa and Global Travel Retail bei Oettinger Davidoff.

    Er folgt Albert Mamnzone und Christian Vonthron. Kaufmann arbeitete zuvor als Senior Vice President und General Manager North America bei Estée Lauder Companies und war für Aveda tätig. Kaufmann spricht fließend Deutsch, Französisch sowie Englisch. Er verfügt über den MBA-Titel der Universität Bayreuth und absolvierte ein Executive Programm an der IMD in der Schweiz. pnf

    (DTZ 34/15)

  • Neue Aufklärungskampagne warnt vor Konsum illegaler Zigaretten

    MÜNCHEN // Eine große Aufklärungskampagne in Ostberlin und im Ruhrgebiet informiert Verbraucher über die Folgen des Konsums illegaler Zigaretten. Initiatoren sind der Bundesverband der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD) gemeinsam mit dem Forum Vernetzte Sicherheit (FVS) und der IGT – Interessengemeinschaft Tabakwirtschaft, und Philip Morris.

    [pic|376|l|||Der Auftakt zur Kampagne ist mit großer Zuversicht verbunden.|||]

    Untersuchungen haben gezeigt, dass in Deutschland 2014 insgesamt rund acht Milliarden illegale Zigaretten geraucht wurden. Dies machte etwa zehn Prozent des Gesamtmarktes aus. Damit verursachte der Konsum aller gefälschten und geschmuggelten Zigaretten im vergangenen Jahr einen geschätzten Steuerausfall von rund 1,5 Milliarden Euro. Brennpunkte sind dabei das Ruhrgebiet und Ostberlin.

    Terroristen finanzieren sich mit Schmuggelzigaretten
    „Wir wollen in unserer Kampagne deutlich machen, dass mit den Erlösen noch schwerwiegendere Straftaten wie Drogen- und, Menschenhandel und sogar terroristische Aktivitäten finanziert werden“, sagt Thomas Franke, Vorsitzender des „Forums Vernetzte Sicherheit“. Er beruft sich dabei unter anderem auf die Terrorismusexpertin Louise Shelley, die jüngst gezeigt hatte, dass beispielsweise der IS in Syrien und im Irak seinen finanziellen Grundstock mit dem Schmuggel illegaler Zigaretten bestückt.

    Tobias Buller, Geschäftsführer des Lottoverbandes NRW, wies auf ein weiteres Problem hin: „Der illegale Verkauf entzieht sich jeglicher Regulierung und untergräbt gesundheitspolitische Initiativen zur Einschränkung des Tabakkonsums. Nur der autorisierte Handel kann sicherstellen, dass Zigaretten nicht an Minderjährige verkauft werden können.“ Zudem werden gefälschte Zigaretten häufig ohne jegliche Qualitätskontrollen unter unhygienischen Bedingungen mit mangelhafter Verarbeitung und qualitativ minderwertigem Materialeinsatz produziert.

    Die aktuelle Aufklärungskampagne auf hunderten Großflächenplakaten, mit Flyern im Handel und Social-Media-Maßnahmen wird in den Ballungsräumen über vier Monate auf die Problematik hinweisen. Zum offiziellen Start der Kampagne erklärte Florian Müller von Philip Morris: „Wenn der illegale Handel eingedämmt wird, profitieren alle davon: von den Herstellern – schließlich ist Tabak unser Geschäft -, über die Händler bis zum Staat. Wir setzen bewusst auf diese drastischen Motive und Inhalte, um eine maximale Aufmerksamkeit zu erreichen. Weitere Infos unter: [linkn|http://www.schmuggelkippe.de/]www.schmuggelkippe.de[/link]. red

    (DTZ 34/15)

  • BTWE-Kampagne zur Tabakproduktrichtlinie

    KÖLN // Schon die Originalfassung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) stellt den Tabakwaren-Fachhandel vor enorme Herausforderungen. Doch das für die Umsetzung der TPD in deutsches Recht federführende Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) will noch darüber hinausgehen und stellt damit den Tabakwarenfacheinzelhandel vor existenzielle Probleme.

    Wie DTZ bereits berichtete, sind unter anderem folgende Verbote und Beschränkungen geplant:
    Bild-Warnhinweise auf Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak. Seitens der EU sind sie nur für Zigaretten und Feinschnitt vorgesehen.

    Verbot von Mentholzigaretten in Deutschland bereits ab Mai 2016. Die EU-Richtlinie sieht hingegen für das Verbot von Mentholzigaretten eine Übergangsfrist bis 2020 vor.

    Aktiv werden
    Dagegen wendet sich der Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) mit einer Aktionskampagne. Er fordert deshalb Tabakwaren-Fachhändler auf, gegen TPD 2 aktiv zu werden: „Kontaktieren Sie Abgeordnete aus Ihrer Region und schreiben Sie den Mitgliedern des Ausschusses Ernährung und Landwirtschaft, was Sie von diesen Maßnahmen halten.“

    Wichtige Argumentationshilfe dazu gibt ein Anschreiben des BTWE-Präsidenten Rainer von Bötticher an Christian Schmidt, den Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Diesen Brief und eine Liste der Mitglieder des Ausschusses Ernährung und Landwirtschaft finden Sie unten stehend. Abschließend bittet der BTWE die Tabakwarenhändler darum, ihm unter der E-Mail [link|mailto:btwe@einzelhandel.de ]btwe@einzelhandel.de [/link] ihre Aktivitäten mitzuteilen. red

    Die Mitglieder-Liste des Ausschusses Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages mit Anschrift des Büros im Bundestag und Wahlkreis finden Sie [lpdf|73]hier.[/lpdf]

    Offener Brief von Rainer von Bötticher

    Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,
    mein Name ist Rainer von Bötticher, ich bin als Inhaber der Firma M. Niemeyer Cigarren geschäftsführend tätig und ehrenamtlich als Präsident des Bundesverbandes Tabakfacheinzelhandel (BTWE e.V.). In dieser Funktion richte ich diese Zeilen an Sie.

    Der BTWE vertritt 7000 Tabakwareneinzelhändler in Deutschland mit rd. 25.000 Arbeitsplätzen. Mit großer Besorgnis nehmen wir den Referenten-Entwurf zur EU-TPD 2 zur Kenntnis, in dem über die vorgelegte europäische Tabakproduktrichtlinie hinausgehend zusätzlich reguliert wird.

    Im Einzelnen schmerzen uns im Wesentlichen folgende Punkte:

    1. Unzureichende Umstellungsfristen für die Wirtschaft
    Die Frist zur Umsetzung der geänderten Regelungen ist für die Hersteller- wir wie hören – zu knapp bemessen und in der verfügbaren Zeit nicht zu bewältigen. Es ist somit zu befürchten, dass ab dem Stichtag zur Umstellung (20. Mai 2016) der Einzelhandel nicht in ausreichender Menge mit TPD-konformer Ware beliefert werden kann und es somit zu empfindlichen Umsatzeinbußen und damit zu Verlusten käme.

    2. Verbot von Marketing am Verkaufsort
    Hinsichtlich des§ 18 muss eine Klarstellung erfolgen. Es muss weiterhin möglich sein, dem Konsumenten, der über 18 Jahre und Raucher ist, mit Marketingmaßnahmen am Verkaufsort anzusprechen und ihn über Qualität und Eigenschaften des Produktes zu informieren. Ansonsten würde jede Differenzierung der Produkte am Markt unmöglich gemacht werden. Nur so wird gewährleistet, dass der Endverbraucher sich objektiv sachlich über die Produkteigenschaften informieren kann.

    3. Verbot der Außen- und Kinowerbung
    Ein solches Werbeverbot für legale Tabakerzeugnisse würde die Grundlagen der freien Marktwirtschaft außer Kraft setzen und den Wettbewerb der Tabakhersteller massiv beeinträchtigen.
    Der Fachhandel befürchtet, dass dann nur noch der Preis Marketinginstrument der Industrie ist, mit der Folge, dass Margenverluste zu erheblichen betriebswirtschaftlichen Problemen im Fachhandel führen und seine Existenz bedrohen.

    4. Einführung von Schockbildern auf Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabak
    Wir sind gegen Schockbilder auch auf Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabak, weil sie ein legales Genussmittel „für den älteren Herrn" unverhältnismäßig diskriminieren. Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabake werden nicht inhaliert und maßvoll von älteren Menschen genossen. Insofern ziehen bei dieser Produktgruppe Jugend- und Gesundheitsschutz-Argumente nicht. Unsere Läden, die sich über ein breites Sortiment mit hoher Beratungskompetenz definieren, würden gegenüber den Kunden und übrigens auch gegenüber den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Gruselkabinett mutieren. Schockbilder auch auf Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabake würden an den Grundfesten des Anspruchs eines Tabakwarenfachgeschäftes als Genussoase rütteln und die Existenz tausender Fachhändler akut gefährden.

    5. Abverkaufsfristen für den Handel
    Es handelt sich bei Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabak um ein sehr vielfältiges, breit sortiertes Sortiment mit vielen „Langsamdrehern". Wir kämen mit der Übergangsfrist von 1 Jahr nicht hin. Ware müsste zurückgenommen, vernichtet werden zu unübersehbaren hohen Kosten … Wir fordern für diesen Sortimentsbaustein einen unbefristeten Übergang.

    Sehr geehrter Herr Minister Schmidt, wir sind unbedingt für Gesundheits- und Jugendschutz und auch für die Regulierung eines risikobehafteten Produktes, aber bitte doch maßvoll, verhältnismäßig und verantwortungsvoll gegenüber der Tabakwirtschaft. Schon die Originalfassung der TPD 2 stellt uns vor enorme Herausforderungen, und ich hatte die bisherigen politischen Signale so verstanden, dass Deutschland 1 : 1 umsetzt. Der deutlich darüber hinausgehende Referentenentwurf stellt den Tabakwarenfacheinzelhandel vor existenzielle Probleme. Ich möchte Sie im Sinne unserer Mitglieder, häufig lange am Markt tätige Familienbetriebe, bitten, dieses zu berücksichtigen und zu korrigieren.

    Unseres Erachtens bedeuten die Referentenentwürfe zu TPD 2 Eingriffe des Staates in die Sortimentsstruktur einer ganzen Branche zum Nachteil der Endverbraucher. Unsere Einzelhandelsorganisationen HDE und BTWE haben in jüngster Vergangenheit bereits dezidierte Stellungnahmen zu allen relevanten TPD-Themen gegenüber BMWI und BMEL abgegeben. Es ist mir ein besonderes Anliegen, aus unternehmerischer Sicht meine extreme Besorgnis zum Ausdruck zu bringen: Ich betreibe „M. Niemeyer Cigarren" in 4. Generation mit aktuell 77 Filialen im nordwestdeutschen Raum. Wir haben 400 Mitarbeiter. Im letzten Jahr hatten wir unser 150. Firmenjubiläum. Mein ältester Sohn ist vor 2 Jahren ins Unternehmen eingestiegen mit dem Ziel, es erfolgreich weiterzuführen. Die Felssteine, die uns nunmehr in den Weg geworfen werden, lassen uns an unserer Zukunft zweifeln…

    Gern können Sie sich die Philosophie meines Unternehmens mittels des Imagefilms auf unserer Homepage einmal zu Gemüte führen.

    Ich erlaube mir, Ihnen beigefügt zwei Branchen-Genussmagazine zur Kenntnisnahme zu überreichen. Wie würde sich das Kulturgut Tabak mit Schockbildern auf Zigarillos, Zigarren und Pfeifentabak in unseren Geschäften, den Humidoren und Lounges darstellen? Ästhetisch der Super-Gau!

    Gern stehe ich für weitere Auskünfte, auch für ein persönliches Gespräch, zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Rainer v. Bötticher
    M. Niemeyer Cigarren

    (DTZ 34/15)

  • Zehn Minuten für die E-Zigarette

    HAMBURG // Über die E-Zigarette und andere elektronische Produkte wird viel geschrieben und diskutiert. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass immer noch wenig über die Zielgruppe, ihre Motivation, ihre Konsumgewohnheiten bekannt ist. Das soll sich ändern.

    Mit einer Online-Umfrage wollen Wissenschaftler sich Klarheit verschaffen. Dazu hat die unabhängige Forschergruppe am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf eine Studie ins Leben gerufen, die bundesweit Konsumenten elektronischer Dampferzeugnisse nach ihren Gewohnheiten, Motiven und Erfahrungen befragt.

    Ziel der Studie ist es zu erheben, was die E-Konsumenten über das Dampfen denken. Dabei ist es egal, ob diese vorher Tabakprodukte geraucht haben und nun ausschließlich dampfen, beides parallel tun oder vor dem Dampfen nie oder nicht regelmäßig geraucht haben. Für die Beantwortung der Fragen werden zirka zehn Minuten benötigt. Die Fragen werden per Mausklick beantwortet – es gibt aber auch genügend Gelegenheit und Platz für ausführlichere Anmerkungen oder Kommentare. Für die Laufzeit der Umfrage, die vor kurzem gestartet ist, planen die Studienleiter zwischen zwei und fünf Monaten ein. Sie wird vom Bundesministerium für Gesundheit finanziell unterstützt.

    Haben Sie Sie Interesse an dieser Online-Umfrage teilzunehmen? Den Link zur Teilnahme sowie weitere Informationen finden Sie unter folgenden Internet-Adresse [link|http://www.e-zigarettenstudie.de]www.e-zigarettenstudie.de[/link]. Wenn Sie den Flyer anfordern möchten, schreiben Sie eine E-Mail an [link|mailto:info@e-zigarettenstudie.de]info@e-zigarettenstudie.de[/link].
    red

    (DTZ 33/15)

  • Schwarze Geschäfte in privaten Wohnungen

    GLOUCESTER // Der britische Zoll ist alarmiert: Mit Sorge beobachtet die Behörde in Gloucester, dass verstärkt illegale Tabakwaren in Privatwohnungen gehandelt werden.

    Die Sorge ist nicht unbegründet, schreibt die Tageszeitung „Gloucester Citizen“. Vor kurzem stellten Zollbeamte illegale Tabakwaren im Wert von umgerechnet 28.000 Euro in einem privat genutzten Haus im Forest of Dean, einem historischen Waldgebiet zwischen den Städten Gloucester und Monmouth im Südwesten Englands, sicher.

    Der Trend vom Laden an der Ecke hin zu den eigenen vier Wänden scheint gesetzt, vermutet die Zollbehörde. Bisher wurden vor allem illegal gehandelte Zigaretten in Läden im Stadtzentrum entdeckt.

    Damit bekomme der Zigarettenschmuggel eine neue Wendung, schreibt der „Gloucester Citizen“. Hinzukomme, dass der Schwarzhandel häufig zu sogenannten „Taschengeld-Preisen“ abgewickelt werde und somit eine minderjährige Kundschaft herangezogen werde.
    red

    (DTZ 33/15)

  • Paris plant rauchfreie Grünflächen

    PARIS // Auf Spielplätzen und Grünflächen in Paris herrscht demnächst ein striktes Rauchverbot. Hintergrund ist ein Modell-Projekt im 14. Arrondissement der französischen Hauptstadt.

    In diesem Stadtbezirk, der unter anderem für das Montparnasse-Viertel berühmt ist, hatte Bürgermeisterin Anne Hidalgo vor einigen Monaten ein begrenztes Rauchverbot für öffentliche Grünflächen ausgesprochen. Mit den Ergebnissen aus dem Feldversuch, geht sie jetzt an die Öffentlichkeit und installiert entsprechende Maßnahmen in ganz Paris.

    „Diese Maßnahme sind eine Herausforderung für die öffentliche Gesundheit. Die Bekämpfung des Tabakkonsums schafft neue Lebensqualität für alle“, zitiert die französische Tageszeitung „La Croix“ Hidalgo. Ein positiver Nebeneffekt sei beispielsweise das Verschwinden der Zigarettenkippen auf Spielplätzen.

    In diesem Zusammenhang wird ein Bußgeld in Höhe von 38 Euro fällig, wenn in der Nähe von Spielplätzen geraucht wird und 68 Euro wenn Zigarettenreste dort entsorgt werden.

    Außerdem startet die Stadtverwaltung eine Aktion zur Beseitigung von Tabakabfällen. Dazu sollen Taschenaschenbecher in der Nähe von Grünflächen verteilt werden. In Nizza verzeichnet die örtliche Verwaltung mit ähnlichen Aktionen große Erfolge, heißt es.
    red

    (DTZ 33/15)

  • Nachbarn wollen Ehepaar das Rauchen verbieten

    GREVEL // Im Dortmunder Stadtteil Grevel ist ein erbitterter Raucherstreit ausgebrochen.

    Zwei Familien wollen Medieninformationen zufolge erreichen, dass ihre Nachbarn auf der Terrasse nur noch zu bestimmten Stunden rauchen dürfen. Vor kurzem wurde das Gericht eingeschaltet. Der Streit schwelt bereits seit zwei Jahren und ist jetzt eskaliert. Ursprünglich hatten sich die Anwohner darüber beschwert, dass sie der Zigarettenrauch ihres Nachbarn in ihre Schlafzimmer ziehe.

    Ihr Vorschlag: Künftig soll auf der Terrasse nur noch zu festgelegten Zeiten Tabak konsumiert werden. Die letzte Zigarette dürfe spätestens um 21 Uhr geraucht werden.

    Vorerst ist noch keine Lösung in Sicht. Jetzt will die zuständige Richterin sich selbst ein Bild vor Ort machen und ein Gutachten in Auftrag geben.
    red

    (DTZ 33/15)