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  • Einigung beim Presse-Grosso

    MAINZ // Jetzt haben sich die sogenannte Verlags-Allianz mit ihren sieben Mitgliedern und der Bundesverband Presse-Grosso also doch noch auf eine Vereinbarung zu neuen Handelsspannen im Pressevertrieb geeinigt. Die veränderten Konditionen gelten ab 1. März für fünf Jahre – für „Bild“ und „Welt“ hat der Axel-Springer-Konzern eine gesonderte Vereinbarung mit drei Jahren Laufzeit erzielt.

    Offen bleibt Beobachtern zufolge, ob die Struktur des Pressevertriebs in Deutschland reformiert wird. Die Verlags-Allianz hatte darauf gedrungen, die Zahl der Grossisten auf 15 zu verringern, um das System kostengünstiger und effizienter zu machen. Es gehe darum, „das System zu konsolidieren. Es benötigt eine deutlich geringere Zahl von schlagkräftigen und resistenten Betrieben, um den Handel deutschlandweit mit Zeitungen und Zeitschriften zu versorgen“, hieß es seitens der Allianz.

    Der Presse-Grosso teilte nun mit, die neue Vereinbarung biete „allen Partnern Planungssicherheit“. Der freie Marktzugang zu vergleichbaren Bedingungen bleibe für alle Titel gewährleistet. Allerdings tue die Absenkung der Vertriebspreise zu Gunsten der Verlage dem Grosso weh.

    Der Presse-Grosso steht vor Problemen, auch weil einige vor Nachfolgeproblemen stehen und deshalb mit Wettbewerbern fusionieren möchten.

    red

    (DTZ 09/18)

  • Marken sterben

    MAINZ // Dass mit der Umsetzung der Tabakproduktdirektive 2 immer mehr Zigarettenmarken verschwinden, ist bekannt.
    Die Tageszeitung „Die Welt“ hat jetzt für ihre Leser noch einmal zusammengestellt, welche Produkte nicht mehr erhältlich sind oder demnächst vom Markt genommen werden.

    Dabei handelt es sich bei BAT neben Golden American und Winfield um Krone, Lux, Peer 100 und Kurmark. Bei Philip Morris ist es demnach die frühere Ost-Marke Juwel. Japan Tobacco wird kaum an der „Kanzler-Zigarette“ Reyno (Foto unten) festhalten, wenn das Menthol-Verbot endgültig umgesetzt wird.

    Und bei der Hamburger Reemtsma wurde das Sortiment um Atika, Juno, Salem No. 6, Schwarze Hand und Eckstein ausgedünnt. Route 66 und Reval Filter sind bereits aus dem Sortiment genommen worden.

    Folge der Bereinigung: Viele Online-Händler haben laut „Welt“ die maximalen Bestellmengen reduziert, da viele Konsumenten sich noch eindecken wollen.

    red

    (DTZ 09/18)

  • Kommt die E-Steuer?

    BERLIN // Die mögliche Besteuerung von E-Zigaretten ist und bleibt wichtiges Thema für das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG). Zwar hat sich die Europäische Kommission vor kurzem grundsätzlich gegen eine Steuer in Europa ausgesprochen.

    Dennoch sei mehr als ungewiss, ob und wie eine Besteuerung einzelstaatlich umgesetzt wird. Deutschland mache da keine Ausnahme, teilte das BfTG mit. Die Interessengemeinschaft weist darauf hin, dass eine Besteuerung der E-Zigarette analog zu Tabakprodukten nicht nur das Gesundheitspotenzial der E-Zigarette fiskalpolitisch ausbremsen, sondern auch zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen der Branche führen würde. Man werde das Thema Steuern weiter intensiv begleiten.

    Außerdem hat das BfTG deutlich gemacht, dass es insbesondere bei China-Importen grundlegende Wettbewerbs- und Zollbestimmungen verletzt sehe. Das Bündnis fordert daher eine stärkere rechtliche Regelung und Kontrolle dieser Einfuhren durch deutsche Behörden und den Zoll.

    vi

    (DTZ 09/18)

  • Jetzt startet Blu durch

    HAMBURG // Reemtsma tritt zum April mit der Marke Blu und dem Produkt „Myblu“ in Deutschland in den Markt der E-Zigaretten ein. In Blu steckt demnach die E-Zigaretten-Expertise aus fast zehn Jahren. Die Marke wurde 2009 gegründet und ist in den global größten E-Zigarettenmärkten – USA, Großbritannien, Frankreich, Italien – bereits aktiv. In den USA ist Blu die zweitgrößte E-Zigarettenmarke.

    Der Fokus von Reemtsma im Segment der neuartigen Produkte liegt auf der E-Zigarette als tabakfreier Alternative zur klassischen Zigarette. Der Markt wachse stärker als andere Kategorien.

    Myblu kombiniere Komfort, Leistung und Lifestyle. Bisher mussten sich Konsumenten von E-Zigaretten zwischen Größe und Komfort bei geschlossenen Systemgeräten entscheiden oder Leistung und Zufriedenheit mit größeren offenen Systemgeräten sicherstellen.

    Myblu vereint laut Reemtsma diese Kriterien:
    [bul]Das 1-Click&Go-System ermöglicht ein einfaches Einsetzen und Herausnehmen des Liquid-Pods und so den sekundenschnellen Wechsel zwischen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Nikotinstärken.
    [bul]Das Gerät passt bequem in eine Handfläche.
    [bul]Bei seiner kompakten Größe verfügt das schlanke Device im Aluminiumdesign über gute Dampfentwicklung und Geschmacksentfaltung.
    Myblu wurde am 1. Februar in den USA eingeführt und wird bis Ende 2018 in zehn globalen Märkten – darunter Großbritannien, Deutschland und Japan – erhältlich sein. Die Distribution in Deutschland erfolgt zuerst in Hamburg, Berlin und München. Weitere Städte und nationaler Rollout folgen.

    Das Produkt-Portfolio zum Launch:
    [bul]Starter-Set (Device, ein Tobacco Liquid-Pod (18 mg Nikotin / ml), USB-Ladekabel), UVP 23,95 Euro; 18 Liquid-Pod-Varianten (Zweier-Pack zu 6,95 Euro) in

    [bul]sechs Geschmacksrichtungen (Tobacco, Blue Ice, Menthol, Green Apple, Tobacco Vanilla, Café Latte); jeweils in zwei Nikotinstärken (9 mg / ml, 18 mg / ml) sowie nikotinfrei.

    Veränderte Kundenwünsche
    Reemtsma teilt mit, Myblu sei in 20 Minuten für einen Tag ausreichend geladen. Die Liquid-Pods sind aufgrund des Click-Systems leicht austauschbar. Die Bedienung ist einfach, sicher und „ohne Schnickschnack“.
    David O’Neill, Head of Next Generation Products, freut sich denn auch: „Damit Vaping überzeugen kann, muss die Technologie überzeugen. Myblu trägt durch seine einfache und sichere Bedienung sowie sehr gute Leistungswerte dazu bei, dass künftig mehr Konsumenten als bisher Vertrauen zur E-Zigarette aufbauen.“ Reemtsma-Vorstandssprecher Michael Kaib ergänzt: „Mit Myblu tragen wir den sich verändernden Konsumentenbedürfnissen und dem Wunsch nach einer gesundheitsbewussteren und tabakfreien Alternative Rechnung. Dies ändert nichts daran, dass klassische Tabakwaren heute noch immer unser Kerngeschäft sind.“

    pi

    (DTZ 09/18)

  • JTI erneut „Top-Arbeitgeber“

    AMSTERDAM // Japan Tobacco International (JTI) ist zum vierten Mal in Folge als „Global Top Employer“ ausgezeichnet worden. Zugleich erzielte das Unternehmen mehrere herausragende Ergebnisse in diesem Ranking, bei dem die Top-Arbeitgeber gekürt werden, darunter erste Plätze in Asien-Pazifik, Europa und Nordamerika.

    Howard Parks, JTI-Personalchef, führt den ausgezeichneten Ruf seines Unternehmens auf einen langfristigen Ansatz im Bereich Human Ressources zurück: „Wenn wir Mitarbeiter als Investoren und nicht als Vermögenswerte betrachten, eröffnet uns das andere Möglichkeiten, sie zu rekrutieren, zu motivieren, zu entwickeln und zu halten. Wie Finanzinvestoren sind unsere Mitarbeiter besorgt darüber, was heute vor sich geht, aber sie sind noch mehr daran interessiert, was als nächstes passiert.“

    Die Auszeichnung „Global Top Employer“ wird jährlich vom Top Employers Institute verliehen. Untersucht werden unter anderem Arbeitsbedingungen und Förderung.

    pi

    (DTZ 08/18)

  • Service für DTZ-Leser

    MAINZ // Der DTZ-Workshop „Mehr Ertrag mit E-Zigaretten“ auf der Frankfurter Ambiente ist erfolgreich über die Bühne gegangen (DTZ berichtete).

    Falls Sie die Workshop-Präsentationen kostenlos erhalten möchten, schicken Sie einfach eine Mail an [link|mailto:dtz@konradin.de]dtz@konradin.de[/link].

    red

    (DTZ 08/18)

  • InterTabac 2018 noch größer

    DORTMUND // Die InterTabac ist die weltweit größte Messe für Tabakwaren und Raucherbedarf. Gemeinsam mit der InterSupply bildet sie das stärkste Messe-Duo der internationalen Tabakwelt und verwandelt Dortmund zum Hotspot der gesamten Branche.

    So auch vom 21. bis zum 23. September 2018. Hier trifft sich die Tabakbranche mit ihren Top-Entscheidern und -Einkäufern zum internationalen Austausch. In diesem Jahr wird erstmals zudem die Arena Westfalenhalle in die Leitmesse einbezogen.

    Immer mehr im Mittelpunkt des Brancheninteresses stehen die Next Generation Products (NGP), dazu zählen auch E-Zigaretten und Liquids, – eine Marktentwicklung, die die InterTabac aufgreift und als weltweit führende Messe vorantreibt, indem sie den Anbietern eine repräsentative Plattform bietet. Das Thema belegt 2018 noch mehr Messeraum: Drei zusammenhängende Hallen geben dem zukunftsweisenden Bereich sprichwörtlich viel Platz zur Entfaltung.

    Erstmals wird die legendäre Westfalenhalle in die Messe integriert und steht dem Themensegment NGP exklusiv zur Verfügung. Die repräsentative Halle bietet den adäquaten Platz für ansprechende Unternehmenspräsentationen und Messestände – bei einer Höhe von 29 Metern ist jeder Standbau möglich. Die Arena wird im Umgang auch mit einem großen gastronomischen Angebot punkten. Unmittelbar angebunden sind die Hallen 2 und 3A, sodass sich laut Messe insgesamt eine noch größere und attraktive Business-Plattform rund um NGP ergibt.

    Der günstig gelegene Eingang der Westfalenhalle stellt sicher, dass die Fachbesucher den Themenbereich gezielt betreten können. Natürlich haben sie auch weiterhin die Möglichkeit, die NGP-Hallen aus den anderen Hallen heraus zu nutzen. InterTabac und InterSupply insgesamt belegen 2018 die Hallen 2 bis 8 zuzüglich Westfalenhalle.

    Die Produkte der Aussteller in den Hallen 4 bis 8 umfassen edle Zigarren und Zigarillos, Pfeifen und Tabak, Zigaretten, Zigarettenpapier und Raucherbedarf. Ladeneinrichtungen, Kassensysteme und Zusatzsortimente geben dem Handel neue Anregungen für den Vertriebsalltag.

    In der Halle 3B thematisiert die InterSupply erneut die Wertschöpfungskette bei der Produktion von Tabakwaren und rundet die umfassende Branchen-Plattform ab.

    fnf

    (DTZ 08/18)

  • Konsolidierung beginnt

    ESSEN // Niko Liquids, Essener Hersteller von nikotinhaltigen Liquids für E-Zigaretten, hat zum 1. Februar das bundesweite Filialnetz von GermanFlavours und Gravity Vape mit 28 Geschäften übernommen.

    „Die auf den Handel mit E-Zigaretten, Liquids und Zubehör spezialisierten Fachgeschäfte werden unter dem Namen ,Dampffuchs‘ unter dem Slogan ,Alles für die E-Zigarette‘ geführt“, so Niko-Liquids-Gründer Stephan Endler.

    Die Konsolidierung in der E-Zigaretten-Branche schreitet damit rasch voran. Durch die Übernahme der drittgrößten Filialkette für E-Zigaretten in Deutschland steht Niko Liquids mit vielen Dampfern täglich im direkten Kundenkontakt. „Das hilft uns Markttrends und Topseller zukünftig noch schneller als bisher zu erkennen“, so Endler.

    Dieses Know-how will Niko Liquids nutzen, um dem stationären Tabakhandel weiter qualifizierte Einkaufsvorschläge für E-Zigaretten und Liquids anzubieten. Im Handel sind tausende verschiedener Geräte erhältlich, nur wenige seien echte Verkaufsschlager. Außerdem sei nur ein Teil der Modelle in Deutschland registriert und für den legalen Verkauf zugelassen. Ladenhüter frustrieren den Händler und kosten Liquidität.

    Niko Liquids bietet den Geschäftspartnern aus der Tabakbranche zudem die Möglichkeit, im Rahmen spezieller Schulungsprogramme in den E-Zigaretten-Fachgeschäften vor Ort geballtes Profiwissen für den Verkauf von E-Zigaretten in der Praxis zu sammeln. Bisher hatte das Unternehmen Mitarbeiter der Tabakbranche in der Firmenzentrale nur in der Theorie geschult. Jetzt kann das Verkaufspersonal in der Praxis erleben, wie man E-Zigaretten erfolgreich verkauft, und welche Verkaufsschlager der stationäre Tabakhändler im Angebot haben sollte, um mehr Umsatz im E-Zigaretten-Segment zu generieren. Niko Liquids ist einer der wichtigen Großhändler für E-Zigaretten und Liquids in Deutschland.

    pnf

    (DTZ 08/18)

  • Glücksspiel boomt

    STUTTGART // „Deutschland ist das Paradies für illegale Glücksspielanbieter in Europa!“ So fasst Tilman Becker, Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim, die Ergebnisse einer neuen Analyse zusammen. Schuld an der Misere sei das Versagen der Länder bei der Glücksspielregulierung, so der Wissenschaftler.

    Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Bruttospielerträge in diesem Sektor von 2014 auf 2015 von 1,08 Milliarden auf 1,53 Milliarden Euro gestiegen sind – ein Plus von knapp 42 Prozent und ein Steuerschaden von etwa 400 Millionen Euro.

    Weitere Ergebnisse will die Universität am 12. März auf einer Pressekonferenz vorstellen.

    red

    (DTZ 08/18)

  • Schrader wird Direktor

    BÜNDE // Arnold André, Deutschlands größter Zigarrenhersteller, hat seinen Direktorenkreis erweitert. Zum 1. Januar wurde der bisherige Leiter Marketing, Jens Schrader, zum Marketing-Direktor berufen. Insgesamt umfasst diese Führungsebene des Unternehmens jetzt sechs Direktoren. Alle berichten direkt an den Geschäftsführer Rainer Göhner.

    Jens Schrader (47) ist dem Unternehmen seit 15 Jahren verbunden. 2015 übernahm er die Verantwortung für die Marketingaktivitäten. „Innovative und nachhaltige Konzepte geben unseren Marken eine starke Dynamik im Markt, national und international. Beste Beispiele sind unsere Wachstumstreiber Clubmaster Mini und Handelsgold Sweet Zigarillos“, so Schrader. „Der andere Aspekt sind die vielfältigen Genusserlebnisse, die Zigarren und Zigarillos bieten. Dieser Mix ist eine Herausforderung und eine enorm reizvolle Aufgabe, die sich jeden Tag aufs Neue stellt.“

    pi

    (DTZ 07/18)