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  • Keimreduzierender Lack für Flyer

    FORCHHEIM // Im Kampf gegen Corona bietet die Linus Wittich Medien KG aus Forchheim eigenen Angaben zufolge eine Weltneuheit an: einen antibakteriellen Schutzlack für Flyer und Falzflyer.

    Wirkung hält zwölf Monate
    Dieser Dispersionslack reduziere Bakterien, Keime und Viren auf Druckerzeugnissen um bis zu 99,5 Prozent. Die Wirkung hält Herstellerangaben zufolge mindestens zwölf Monate und wurde vom Fraunhofer Institut bestätigt. Dabei ist der Lack gesundheitlich unbedenklich, vegan und recyclebar.

    In der Produktgruppe Flyer und Falzflyer konnte Linus die Preise dauerhaft um zehn Prozent senken, heißt es und weiter: „Damit zählen wir weiterhin zu einer der günstigsten Onlinedruckereien Deutschlands.“

    Auf vielfachen Wunsch bietet Linus 115 g/m² Bilderdruckpapier wieder bei Flyern und Falzflyern an. Aber auch 350 und 400 g/m² hat das Unternehmen im Portfolio – zwei neue Papiersorten für hochwertige Flyer, Gutscheine oder Urkunden.

    pi

  • Schweizer Soldaten bestellen Snus

    LAUSANNE // Fast 5000 Soldaten stehen im Sondereinsatz gegen die Ausbreitung des Coronavirus, 4000 davon im Sanitätsdienst. Vielen Armee-Angehörigen schlage die Situation auf die Psyche, heißt es aus Militärkreisen. Umso größer werde dadurch das Bedürfnis nach Snus.

    Nachfrage steigt an
    Wie der Tabakkonzern British American Tobacco Schweiz (BAT) in einer Mitteilung schreibt, würden die Soldaten aktuell massenhaft Snus bestellen. Der Konzern werde von Anfragen nach entsprechenden Erzeugnissen überhäuft.

    Ein BAT-Sprecher erklärt: „Wir bieten den Soldaten in dieser Situation ausschließlich rauchlose Produkte an und achten darauf, dass diese Sendungen nur an bestehende Nikotinkonsumenten gelangen.“ Der rauchlose Snus belaste die Lungen nicht, teilt man bei BAT mit.

    red

  • Netzwerk Rauchen relativiert

    MAINZ // Das Coronavirus fordert weltweit Opfer. Neben der Suche nach einem Impfstoff forschen Wissenschaftler auch intensiv nach den Risiken, die zu einer Covid-19-Erkrankung führen können.

    Schwierige Datenlage
    Die Datenlage ist schwierig. Medienberichten zufolge lassen Erhebungen aus China den Schluss zu, dass Patienten, die mit schwerem Covid-19-Krankheitsverlauf ins Krankenhaus kommen, oftmals an Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD/deutsch: dauerhaft atemwegsverengende Lungenerkrankung) und Krebs leiden. Krankheitsbilder, die einige Forscher mit den Folgen des Rauchens in Verbindung bringen. Noch allerdings ist die Datenlage zu begrenzt, um weitere Schlüsse zu ziehen, schränken die Wissenschaftler ihre Aussagen selbst ein.

    Studienergebnisse nicht eindeutig
    „Gemessen „am Raucheranteil in der Bevölkerung findet sich eine auffällig geringe Zahl an Tabakrauchern unter Corona-Patienten“, betont die Interessengemeinschaft Netzwerk Rauchen auf ihrer [link|https://netzwerk-rauchen.de/]Webseite[/link]. Dabei beruft sie sich auf Untersuchungsdaten aus China und den USA. Die „Verbraucherschutzorganisation für Tabakgenießer“ widerspricht der Behauptung, dass wegen Corona im Krankenhaus behandelte Raucher, einen schwereren Krankheitsverlauf zu befürchten hätten. „Hierzu liegen bisher keine eindeutigen Studienergebnisse vor“, sagt Christoph Lövenich vom Netzwerk Rauchen.

    red

  • Passende Menthol-Alternativen

    TRIER // Bekanntlich endet am 20. Mai die Frist für Zigaretten und Feinschnitt mit einem vom Tabak unterscheidbaren Aroma – darunter auch Menthol. Für Raucher, die nicht auf diesen Geschmack verzichten möchten, bieten Zigarettenhersteller und namhafte Anbieter aus der der RBA-Branche entsprechende Alternativen an.

    Mentholfreie Produkte
    Auch Heintz van Landewyck ist von dem EU-weiten Verbot betroffen und hat bereits angekündigt, die Elixir-Green-Tabakerzeugnisse ab Mai durch mentholfreie „Elixyrr+“-Zigaretten und -Stopftabak zu ersetzen (DTZ berichtete). Die Trierer bieten Rauchern aber mit Zusatzprodukten die Möglichkeit, ihren Tabak weiter mit Mentholgeschmack zu genießen.

    Spezieller Hohlfilter
    Bei der „Elixyr+“-Zigarette kommt der neue, bei Landewyck entwickelte „Flow-Filter“ zum Einsatz. Mit diesem speziellen Hohlfilter können Raucher den Geschmack ihrer Elixyr+Zigarette zum Beispiel mit separat erhältlichen Zusatzprodukten wie aromatisierten Filter-Tipps individuell anpassen. Und in Trier gehen die Landewycker ab Mai mit den neuen „Elixyr+ Filter-Tipps“ mit Mentholaroma an den Start. „Unsere Filter-Tipps sind perfekt auf den Flow-Filter der Elixyr+Zigarette abgestimmt. Einmal im Filter eingesetzt, sorgen die Elixyr+Filter-Tipps sofort für ein verändertes Geschmackserlebnis“, wirbt der Hersteller. Die 100er-Packung Elixyr+ Filter-Tipps kommt zum Preis von einem Euro in den Handel.

    Zusatzprodukte mit Mentholaroma
    Zum Start des Elixyr+Konzepts im Mai stellen die Moselstädter ihre bereits seit 2016 erhältlichen Elixyr-Menthol-Filterhülsen auf das Design der neuen Sorte um. Der Hersteller verwendet in den beiden neuen Zusatzprodukten mit Mentholaroma, den Filter-Tipps und den Filterhülsen für Stopftabak, das ursprüngliche Elixyr-Green-Flavour.

    Die Warengruppe der aromatisierten Zusatzprodukte ist vom Verkaufsende ab 20. Mai nicht betroffen. „Unsere neuen Zigaretten- und Tabakprodukte wie auch unsere Zusatzartikel des Elixyr+Sortiments sind ab Mai erhältlich und werden national gelistet“, heißt es aus Trier.

    red

  • VapersCom zieht nach Dortmund

    DORTMUND // Die Messe [link|http://www.vaperscom.de]VapersCom[/link] die 2012 ins Leben gerufen wurde, zieht vom Congress Centrum Oberhausen an den Messestandort Dortmund. Dort findet die Messe für E-Zigaretten, Liquids, Aromen und Zubehör am 7. und 8. November erstmals statt.

    B2C-Plattform
    Die europäische Community-Messe für das elektrische Dampfen zählt zu den ersten Messen ihrer Art in Deutschland. Auf der neuen B2C-Plattform in Dortmund treffen künftig die Besucher und Endverbraucher auf Hersteller, den Handel sowie Vaping-Experten aus der Branche. Neben dem Verkauf steht dabei die persönliche Beratung zu den Produkten im Mittelpunkt. Dabei erhalten die Besucher alle Informationen rund um das Dampfen aus erster Hand.

    Neue Optionen
    „Aufgrund der Entwicklung im Bereich Next Generation Products, E-Zigarette und Vape in den vergangenen Jahren ist der Umzug nach Dortmund ein folgerichtiger Schritt“, erklärt Jessica Bergmann, Gründerin der B2C-Messe VapersCom. Zur Messe 2019 kamen rund 8.000 Besucher und 60 Aussteller. Für den großen Andrang aus der Dampfer-Szene musste das bekannte und am Markt erfolgreiche Format die Zahl der Besuchertickets limitieren. Mit dem Umzug von Oberhausen nach Dortmund soll die VapersCom nun gezielt weiterentwickelt und auch in Zusammenarbeit mit den Partnern weiter ausgebaut werden.

    Kräfte bündeln
    Die VapersCom soll weiterhin jährlich veranstaltet werden. Mit dem Umzug nach Dortmund werden im Herzen von Nordrhein-Westfalen die Kräfte gebündelt, um die VapersCom zu einer der großen Vapemessen in Deutschland zu machen. „Mit Blick auf die erheblichen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie ist ein solches Signal wichtig für die Branche“, erläutert Jessica Bergmann.

    pi

  • Desinfektion statt E-Liquids

    ESSEN // Wie gehen Unternehmen der Branche mit der Coronakrise um? Wo sehen sie Auswege? DTZ stellt Firmen vor, die versuchen, die Situation positiv zu nutzen.

    Die Essener Niko Liquids, nach eigenen Angaben deutscher Marktführer für Liquids, hat einen Teil der hauseigenen Chemieproduktion umgestellt, stellt jetzt Hand- und Flächendesinfektionsmittel her und vertreibt Vernebler für Wasserstoffperoxid.

    Hygiene ist wichtig
    „Ein desinfizierter Laden gibt Kunden ein gutes Kauferlebnis zurück. Wir können hier sowohl unsere Erfahrungen in der chemischen Produktion als auch in der Verdampfungstechnik zum Einsatz bringen, um dabei zu helfen, die Ausbreitung des Virus effektiv einzudämmen“, erläutert Niko-Liquids-Gründer Stephan Endler. „Wir haben erkannt, dass für unsere Kunden die Hygiene in ihren Läden sehr wichtig ist, ihnen aber die richtigen Desinfektionsmittel fehlen.“

    Hautverträgliches Desinfektionsmittel
    Niko Liquids produziert und vertreibt neben „NikoDes Hand“, einem hautverträglichen Desinfektionsmittel gegen behüllte Viren wie Sars-Cov-2 auch reinen Isopropyalkohol sowie Flächendesinfektionsmittel auf Basis von Wasserstoffperoxid (H2O2). Dabei setzt das Essener Unternehmen auf ein Verfahren, das aus der Krankenhaus-Sterilisation bekannt ist: Dekontamination durch Vernebelung von Wasserstoffperoxid statt Wischen mit Desinfektionsmitteln.

    Technik für kleine und mittlere Unternehmen
    Diese Technik wird laut Niko Liquids weltweit in vielen Reinräumen, medizinischen Einrichtungen und in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. „Mit unseren Verneblern ist diese Technik jetzt auch für kleine und mittlere Unternehmen verfügbar“, sagt Endler.

    Geringer Aufwand
    Das Wasserstoffperoxid wird mit Hilfe kompakter Geräte in der Raumluft zerstäubt und gelangt so nicht nur auf alle Flächen, sondern auch in Ecken und Ritzen. Damit können komplette Räume mit vergleichsweise geringem Aufwand desinfiziert werden. Bei Ladengeschäften findet die Anwendung von H2O2-Vernebelung am besten nach Geschäftsschluss statt. Nach gründlichem Durchlüften kann dann am folgenden Morgen der Betrieb normal weitergehen. Dabei hinterlässt Wasserstoffperoxid keine giftigen Rückstände – es zerfällt zu Sauerstoff und Wasser.

    max

  • Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    heute ist der Tag der Entscheidungen in Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs beraten über Lockerungen und Ausstiegsszenarien. Wichtig wäre es, dem Handel neue Chancen zu bieten. FDP-Chef Christian Lindner hat bereits eine „Öffnung aller Geschäfte unter klaren Regeln“ gefordert. Allerdings dürfte eher eine Politik der kleinen Schritte eingeleitet werden.

    Ich hoffe, die Politiker verlieren nicht aus den Augen, dass es auch um den finanziell sorgenarmen Ruhestand der Generation Boomers und um die Zukunft der Generation Y geht.

    Eine Frage der Sicherheit
    Aber es gibt zwei Meldungen, die Mut machen. So sieht die Deep Knowledge Group Deutschland auf dem weltweit zweiten Platz in Sachen Sicherheit in Zeiten der Corona-Pandemie – vor Südkorea und hinter Israel. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen werde Deutschland „nach der Pandemie erhebliche wirtschaftliche Vorteile haben“, hieß es.

    Gründe für Optimismus
    Und der Ökonom Michael Heise rechnet für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von vier Prozent. Das klingt viel, ist gegenüber anderen Prognosen relativ glimpflich. Und, so Heise: 2021 dürfte es ein Plus von fünf Prozent geben. Mittelfristig gebe es Gründe für Optimismus, die Situation werde sich schnell wieder entspannen.

    Bis dahin müssen wir die Zähne zusammenbeißen und – mit staatlicher Hilfe – wirtschaftlich überleben.

    Herzlich
    Marc Reisner,
    Chefredakteur DTZ

  • Kelter und Spiegel melden höhere Preise

    HAMBURG // Der Romane- und Rätselverlag Kelter hat zum 7. April die Preise der Titel „G.F“, „Waco“, „Dr. Norden“, „Dr. Norden Bestseller“, „Der Bergpfarrer“ (2. Auflage), und „Dr. Laurin Originalausgabe“ sowie für die Ausgabe „Rätselzeit Special“ von 1,99 Euro auf 2,20 Euro angehoben.

    Das Rätselheft des Hamburger Verlagshauses erscheint im monatlichen Rhythmus, die Romane vierzehntäglich.

    Der Hamburger Spiegel-Verlag hat mit der Ausgabe 16/2020 den Preis seines Nachrichtenmagazins „Spiegel“ um 20 Cent angehoben. Bislang betrug der Heftpreis des wöchentlich erscheinenden Titels 5,30 Euro, seit 11. April sind es 5,50 Euro.

    Die letzte Preiserhöhung für das Nachrichtenmagazin datiert auf Ende April 2019, damals verteuerte sich der Heftpreis von 4,90 Euro auf 5,30 Euro.

    red

  • Getrennte Wege

    GRÄFELFING // Nach drei Monaten hat Christian Garrels sein Arbeitsverhältnis bei Philip Morris beendet. Der Iqos-Hersteller und der ehemalige ADAC-Chefkommunikator werden künftig getrennte Wege gehen.

    Einvernehmliche Entscheidung
    Garrels (44) hatte seit 1. Januar die Kommunikation beim Gräfelfinger Unternehmen geleitet. Die Entscheidung, das Arbeitsverhältnis, zu beenden, sei einvernehmlich erfolgt, heißt es in einer internen Mitteilung. Grund seien „unterschiedliche Auffassungen über die künftige marken- und kommunikationsstrategische Ausrichtung“ der Deutschland-Tochter von Philip Morris.

    Vorerst übernimmt Claudia Oeking, Geschäftsführerin External Affairs, Garrels' bisherige Aufgaben.

    red